Datenschutz geht vor Bequemlichkeit
Sicherheit: Passwörter sicher speichern
Der Umgang mit Passwörtern und Zugangsdaten zählt zum Tagesgeschäft beinahe jedes Internet-Nutzers. Ob Online-Banking, Internet-Kaufhaus oder E-Mail-Konto - beinahe jeder Dienst erfordert die Eingabe von Login-Daten. Angesichts der zahlreichen Passwörter fällt es vielen Anwendern schwer, den Überblick zu bewahren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Das richtige Passwort wählen
- 2Eingabehilfen dankend ablehnen
- 3Sicherheit vor Bequemlichkeit
- 4Ein Passwort für alle Fälle
- 5Digitale Notizzettel verstecken
Scheinbare Abhilfe schaffen Notizzettel, auf dem Rechner gespeicherte Dokumente mit Login-Übersichten oder schlicht der Einsatz des gleichen Passwortes für mehrere Dienste. Was dem Gedächtnis des Anwenders zu Gute kommt, schadet der Sicherheit der eigenen Daten erheblich.
Bereits ein gekaperter E-Mail-Account kann schwerwiegende Folgen haben: Erpresserbriefe oder Beleidigungen können über den E-Mail-Zugang verschickt werden. Geraten die Zugangsdaten zu Seiten wie eBay oder Amazon in die falschen Hände, besteht die Gefahr, dass großzügige Einkäufe auf Kosten des Kontoinhabers getätigt werden. Die Szenarien sind vielfältig und zeigen, wie wichtiger ein sensibler Umgang mit Passwörtern ist.
Das richtige Passwort wählen
Schon bei der Anmeldung zu einem Online-Dienst sollte daher der erste Gedanke der Sicherheit des Passwortes gelten. Die Faustregel lautet: Je mehr Zeichen der Buchstabenschlüssel enthält, umso besser. Ab mindestens acht Zeichen Länge gilt ein Passwort als halbwegs sicher, Experten empfehlen aber Passwortlängen bis 32 Zeichen. Daneben erhöht die Verwendung von Zahlen, Sonderzeichen sowie von Groß-und Kleinschreibung die Sicherheit.
Als Patentrezept gilt, sich einen gut merkbaren Satz auszuwählen, und von diesem die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter, mit Beachtung der Groß- und Kleinschreibung, zu einem Passwort zusammenzufügen. Zusätzlich sollten Sonderzeichen und Zahlen eingebaut werden. Vom Einsatz des eigenen Namens oder üblichen Begriffen wie "Administrator" oder "Telefonzelle" sollte der Anwender hingegen absehen.
Solche Ausdrücke in Passwörtern zu verwenden, erleichtert Eindringlingen das Geschäft. Denn viele Versuche, an Login-Daten heran zu kommen beruhen auf so genannten "Dictionary-Attacks". Dabei probiert ein Programm geläufige Begriffe aus Wörterbüchern in Kombination mit ein paar Sonderzeichen aus, um Zugang zu einem Benutzerkonto oder Rechner zu erlangen. Aus dem gleichen Grund stellen Kombinationen unter Zuhilfenahme von benachbarten Tasten schwache Passwörter da, beispielsweise "0987poiu".

Passwörter sind die einzige Möglichkeit, seine Daten vor Dritten zu schützen. Ob E-Mail- oder Ebay-Account oder schlicht der eigene Rechner: Ein Passwort sorgt für Sicherheit. Allerdings nur, wenn es gut gewählt ist.
Die Anzahl der Passwörter die man sich merken muss wächst stetig. Passpack bietet eine kostenlose und komfortable Möglichkeit diese Daten zu verwalten. Dank der einfachen Bedienung ist es für Anfänger wie für Profis geeignet. Zusätzlich bietet Passpack vielfältige Funktionen wie den sicheren Passwort-Versand per E-Mail.
WLAN-Netzwerke gibt es mittlerweile in den meisten Haushalten und Unternehmen. Um ein solches drahtloses Netzwerk vor unbefugten Zugriffen zu schützen, stellen WLAN-Router verschiedene Verschlüsselungs-Verfahren zur Verfügung. Aktuell sorgen die drei Standards WEP, WPA und WPA2 für Sicherheit im Netzwerk. Die gewählte Verschlüsselungsmethode wirkt sich neben der Daten-Sicherheit auch auf die Netwzerk-Geschwindigkeit aus.
Wer seine Zugangsdaten für Soziale Netzwerke, das E-Mail-Postfach und andere Dienste zentral speichern möchte, ist mit dem Kaspersky Password Manager gut beraten. Netzwelt hat sich das Programm angesehen.
Steganos bietet mit dem Passwort-Manager 12 ein praktisches Werkzeug, das Nutzern die Verwaltung von Dutzenden Online-Konten und deren Zugangsdaten erleichtert. Im netzwelt-Test muss es zeigen, was es kann.
Passwörter sind praktisch, sichern sie doch unsere Privatsphäre. Sie sind aber auch nervig, denn wir müssen sie uns merken. Dieser Kommentar fasst Freud und Leid zusammen und zeigt mögliche Änderungen für den Umgang mit dem Passwort in der Zukunft.





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insgesamt 1 BeitragDass man über das Thema einen so langen Artikel schreiben kann, zeigt doch schon, dass die Lösung des Zugangsproblems mit Passwörtern eigentlich unbrauchbar ist. Es wird Zeit, dass das Problem grundsätzlich...