Hightech-Messe bietet Überblick von 3D-Technik bis Waschmaschine
IFA 2009: 3D-Fernsehen für Privatanwender
Die IFA hat sich als Leitmesse der Hightech-Branche etabliert. Eins der spannendsten Themen der IFA 2009 ist 3D-Technik: Dreidimensionale Bilder und Filme sollen ab 2010 im privaten Bereich Einzug halten. Die IFA-Produktpalette ist aber deutlich weiter gespannt und reicht vom PC bis zu Haushaltsgeräten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Panasonic und Sony setzen auf 3D
- 2Blu-ray-Disc-Associaton plant 3D-Standard
- 33D-Sound aus nur einem Lautsprecher
- 4Breiter Überblick von PC bis Waschmschine
1.164 Aussteller stellen ab heute auf einer Fläche von 121.000 Quadratmetern bis zum 9. September ihre Produkte aus. Ein Hauptthema steht jetzt schon fest: 3D. Zu den Vorreitern gehören Sony und Panasonic. Beide Unterhaltungselektronik-Giganten haben 3D-Fernseher angekündigt, beide arbeiten mit Shutterbrillen. Allerdings setzt Sony beim Fernseher auf LCD, Panasonic auf Plasma. Nach Presseberichten werkeln auch Philips und Loewe an 3D-Geräten. Hyundai IT hatte erst vor kurzem LC-Displays mit 3D-Technik vorgestellt.
Sony will im kommenden Jahr Bravia-Fernseher auf den Markt bringen, die auch 3D beherrschen. Damit sollen 3D-Filme und Videospiele in Full HD-Auflösung von 1080p über den Fernseher flimmern. Die Technik arbeitet mit Shutterbrillen. Dabei zeigt der Fernseher abwechselnd Bilder für das linke und rechte Auge, die Brille dunkelt synchron zu dem Bildern aus dem TV-Gerät jeweils das linke und rechte Auge ab.
Panasonic und Sony setzen auf 3D
Auch Blu-ray-Player, die Playstation 3 und Vaio-Notebooks sollen fit fürs räumliche Sehen gemacht werden. Nachdem 3D seit Jahrzehnten mit mehr oder weniger Erfolg durch die Kinos gegeistert ist, aber niemals den Durchbruch auf dem Massenmarkt geschafft hat, glauben die Hersteller offenbar, dass die Technik jetzt reif für den Consumermarkt ist.
Ausreichend technisches Know-how hat Sony. Schließlich produziert der Konzern auch professionelle Film- und TV-Kameras und ist in der Kino- und Studiotechnik präsent. Das gilt in gleichem Maße auch für Panasonic, Hersteller von unter anderem Kinokameras und einem professionellen 3D-Produktionssysystem.
Das System besteht aus einem Camcorder mit Doppellinsen und einem 3D kompatiblen HD Plasmabildschirm. Nach Meinung von Panasonic ist Plasma am besten geeignet, um räumliche Bilder zu erzeugen. Damit könnte der alte Technik-Streit LCD gegen Plasma im 3D-Zeitalter wieder neu aufflammen.

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