Razer Naga im Test: Gaming-Maus mit 17 Tasten (Update)

Treiber: Die Erweiterungen sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Verarbeitung der Gerätes überzeugt. Das Gleitpad auf der Unterseite nimmt den ganzen Gehäuserand ein und verschafft der Razer Naga trotz des Gewichts von 105 Gramm sehr gute Gleiteigenschaften. Das Mausrad weist eine gute, leichtgängige Rasterung auf, ist jedoch leicht hörbar. Im Gehäuseinneren werkelt ein Razer Precision Laser Sensor der Version 3.5. Dieser bietet eine Abtastrate bis zu 5.600 DPI, über einen DPI-Umschalter verfügt die Naga allerdings nicht.

Der eigentliche Maus-Treiber bietet kaum Einstellungen. Auf drei Menüpunkte verteilt lassen sich die Geschwindigkeit und Beleuchtung regeln, nicht jedoch Scrollgeschwindigkeit und Tastenbelegung. Makros für den Ziffernblock müssen aufwändig programmiert werden, wenn die Maus das Spiel nicht "kennt".

Von Haus aus unterstützt die Razer Naga lediglich die Online-Rollenspiele "World of Warcraft" und "Warhammer Online". Nach dem Herunterladen der entsprechenden Erweiterung landet die zugehörige Zip-Datei im Spielordner. Anschließend kann der Nutzer die Tasten im Spiel frei konfigurieren. Wer Schwierigkeiten bei der Einrichtung hat, findet auf der Razer-Webseite "getimba.com" ausführliche Videoanleitungen.

Razer Naga

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Razer Naga (WoW) - Das Addon-Menü von World of Warcraft.
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Das Addon-Menü von World of Warcraft.

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Razer Naga (WoW) - Derzeit gibt es zwei Addons. Für World of Warcraft und Warhammer Online.
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Derzeit gibt es zwei Addons. Für World of Warcraft und Warhammer Online.

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Razer Naga (WoW) - Individuelle Tastenbelegung.
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Individuelle Tastenbelegung.

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Razer Naga (WoW) - Individuelle Tastenbelegung.
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Individuelle Tastenbelegung.


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In Zukunft sollen Erweiterungen von Razer zu weiteren Spielen erscheinen. Da versierte Anwender auch selbst Addons für die Razer Naga programmieren können, werden entsprechende Programmpakete wahrscheinlich auch bald in den Fangemeinden der jeweiligen Spiele zu finden sein.

Mauspad: Razer Megasoma

Das passende Mauspad Razer Megasoma sticht durch seine weiße Farbe aus der Masse hervor. Mit Abmessungen von 350 x 230 x 2 Millimetern ist die Grundfläche etwas größer als ein DIN A4-Blatt. Jede der fünf Testmäuse gleitet sehr schnell und ausgesprochen leichtgängig über das Pad. Trotz der rauen Oberfläche bleibt das Laufgeräusch sehr niedrig. Die gummierte Unterseite des Pads bietet zu wenig Haftung: Liegt kein Druck auf dem Mauspad, verrutscht die Unterlage sehr leicht.

Fazit: Nur für Online-Rollenspiele

Auch wenn das Tastenfeld der Razer Naga anfänglich für Skepsis in der Redaktion sorgte: Nach einer Eingewöhnungsphase und dem Installieren des Addons für "World of Warcraft" zeigt sich, dass die 17 Tasten im Vergleich zur Tastatur einen wesentlichen Geschwindigkeitsvorteil bringen.

Dass Razer sich bei der Entwicklung der Naga auf Online-Rollenspiele fokussiert hat, macht sich für Fans der beiden unterstützen Spiele bezahlt. Der Maustreiber bietet jedoch kaum Einstellungen, weshalb der Nutzer auf das Erscheinen neuer Erweiterungen angewiesen ist. Für die Arbeit am PC empfiehlt sich die Razer Naga daher nicht.

Derzeit kostet die Maus rund 80 Euro. Ein stolzer Preis, aber für Spieler von Online-Rollenspielen durchaus eine lohnende Investition. Mit dem Megasoma hat Razer außerdem ein passendes Mauspad im Programm. Allerdings verrutscht die Unterlage zu leicht, zudem liegt die unverbindliche Preisempfehlung mit 50 Euro zu hoch.

Update vom 26. Februar 2010: Neue Treiberversion 2.0

Razer bietet für die Naga ab sofort eine neue Treiberversion an. Die Version 2.0 ermöglicht die freie Konfiguration der 17 Tasten. Damit erhält der Nutzer wesentlich mehr Möglichkeiten die Maus im Alltagsbetrieb zu nutzen. Mit Hilfe der verschiedenen Profile lassen sich sowohl Einstellungen unter Windows, einzelnen Programmen und Spielen vornehmen.