Canon EOS 7D: Highend-Spiegelreflex für Foto-Amateure
Lichtstarke Aufnahmen dank leistungsfähigem CMOS-Sensor
Für die Aufbereitung der Fotos ist ein Digic-4-Prozessor zuständig; der gleiche Chip, der auch in Canons neuen Kompakten G11 und S90 arbeitet. Im Verbund mit den besonders leistungsstarken Fotodioden des CMOS-Sensors soll die neue EOS durch hohe Lichtausbeute glänzen.
So sind auch bei schwachem Licht oder in Innenräumen häufig noch Bilder ohne Blitz möglich. Gut für Fotografen, die nicht ständig ein großes externes Blitzgerät mitschleppen wollen. Der ISO-Bereich reicht standardmäßig von 100 bis 6.400 und lässt sich bis zum Wert von 12.8000 erweitern. Zum Vergleich: Bei der kompakten G11 reicht der ISO-Bereich von 80 bis maximal 3.200.
Profi-Technik für Autofokus und Belichtung
Das Autofokus-System (AF) der EOS 7D ist für die Ansprüche ambitionierter Fotografen ausgelegt. Insgesamt 19 Kreuzsensoren werkeln an der Scharfstellung. Neben der üblichen Umschaltung zwischen Spot-AF und Zonen-AF kann der Anwender die AF-Messfelder auch auf horizontale oder vertikale Ausrichtung einstellen. Für Aufnahmen, bei denen eine gerade Ausrichtung der Kamera wichtig ist, blendet das 7,6 Zentimeter LC-Display auf Wunsch eine elektronische Wasserwaage ein.
Auch das Belichtungssystem der neuen Canon-Kamera soll eine präzise und differenzierte Durchzeichnung heller und dunkler Bildbereiche gewährleisten. Die Messung erfolgt über Messpunkte in 63 Bereichen.
Weitere Merkmale der EOS 7D:
- Full-HD-Videos in Auflösungen von bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln mit wahlweise 25 oder 24 Bildern pro Sekunde
- LC-Display mit 920.000 Bildpunkten und Lichtsensor
- Sucher mit 100 Prozent Gesichtsfeld
- Blitz-Transmitter zur Ansteuerung extern positionierter Blitzgeräte
- Kompatibel zu EF- und EF-S-Objektiven
Nach Angaben von Canon ist die EOS 7D in vielen Punkten das Ergebnis von Interviews mit 5.000 Amateur- und Berufsfotografen. Diese durften ihre Vorstellungen und Wünsche äußern. Eines der Ergebnisse: Der Nutzer kann die Bedienung an seine Wünsche anpassen.
Erschenungstermin: Oktober:
Nur bei der Preisgestaltung durften die Anwender offensichtlich nicht mitreden. Das EOS 7D-Gehäuse kostet 1.649 Euro, für ein Kit bestehend aus Gehäuse und Zoomobjektiv EF-S 18-135 IS mit variabler Brennweite von 18-135 Millimetern werden 1.999 Euro fällig.
Beide Ausstattungsvarianten der EOS 7D erscheinen Anfang Oktober in Deutschland. Nach Herstellerangaben kommt gegen Mitte Oktober noch ein weiteres Kit zum Preis von 2.299 Euro hinzu, das neben dem EOS-Gehäuse noch das Zoom-Objektiv EF-S 15-85 IS USM mit Ultraschallmotor und einer Brennweite von 15 bis 85 Millimetern enthält.






