Günstiger Audio- und Videoplayer mit virtuellem Clickwheel

Archos 3 Vision im Test: MP3-Player mit FM-Transmitter

Der Archos 3 Vision ist ein vielseitiger MP3- und Video-Player. Zum günstigen Preises von 89 Euro bietet er einen Touchscreen, einen FM-Transmitter zum kabellosen Übertragen von Musik sowie einen acht Gigabyte großen Speicher.

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Archos 3 Vision
Archos 3 Vision: Der günstige MP3-Player wird über einen Mini-USB-Anschluss mit dem Rechner verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Am virtuellen Rad drehen
  2. 2Anschluss an den Rechner
  3. 3Hörtest
  4. 4FM-Transmitter
  5. 5Videowiedergabe
  6. 6Radio, Mikrofon
  7. 7Fazit

Mit dem Modell 3 Vision stellt der französische Hersteller Archos das jüngste Mitglied seiner inzwischen sehr großen MP3-Player-Familie vor. Das Gerät richtet sich vor allem an Menschen, die einen gut verarbeiteten MP3-Player zum günstigen Preis suchen und ab und zu auch kleinere Videos damit anschauen wollen. Das Gerät punktet mit innovativem Bedienkonzept und eingebautem FM-Transmitter. Damit lässt sich kabellos Musik vom MP3-Player an ein Radio, etwa im Auto, übertragen.

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Das berührungsempfindliche Display des Archos 3 Vision nimmt den Großteil der Gehäusefront in Anspruch. Es bietet eine Diagonale von 7,6 Zentimetern und eine Auflösung von 400 x 240 Bildpunkten. Auffällig sind die wenigen Bedien-Elemente am Gerät. Bis auf den Einschaltknopf auf der Unterseite verfügt der 3 Vision über keine einzige Taste.

Der MP3-Player liegt gut in der Hand, die Verarbeitungsqualität liegt Archos-typisch auf hohem Niveau. Unsaubere Spaltmaße am unteren Gehäuse-Ende trüben den sonst guten Eindruck allerdings ein wenig. Die leicht angeraute Rückseite blieb über den gesamten Testzeitraum von knapp zwei Wochen ohne Kratzer. Auch die Front sieht aus, als ob eben erst die Schutzfolie abgezogen worden wäre.

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Einschalten

Nach dem Druck auf den Einschaltknopf erwacht der Archos 3 Vision nach einer erfreulich kurzen Zeit von etwa drei Sekunden aus dem Tiefschlaf. Sofort fällt das helle und kontraststarke Display ins Auge. Den Startbildschirm teilen sich acht Symbole, hinter denen sich die wesentlichen Funktionen des Gerätes verbergen: "Musik", "Fotos", "Video", "Dateien", "FM-Radio", "Rekorder", "Kalender" und "Stoppuhr".

Am unteren Bildschirmrand platziert der Hersteller Programmschnellzugriffe auf die Einstellungen und den FM-Transmitter, eine Schaltfläche zum Wechseln des Hintergrundbildes sowie einen Software-Schalter zum Ausschalten des Gerätes.

Am virtuellen Rad drehen

Die Bedienung erfolgt komplett über den berührungsempfindlichen Bildschirm und ist bis auf wenige Ausnahmen selbsterklärend. Wählt man "Deutsch" als Menüsprache aus, sind die Beschriftungen einzelner Programmpunkte zu lang, sodass sie über den dafür vorgesehenen Bereich herausragen. In manchen Menü-Ebenen schneidet die Firmware sogar ganze Wörter ab, statt sie wie in anderen Teilen des Menüs im Lauftext darzustellen.

Für die Navigation durch lange Listen, etwa wenn der Nutzer sich alle gespeicherten Titel oder Dateien anzeigen lässt, stellt der Hersteller ein virtuelles Scroll-Rad zur Verfügung. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Ableger des von Apples iPod bekannten Click-Wheels. Der Umgang mit dem software-basierten Click-Wheel erfordert Übung. Nach einer Eingewöhnungsphase sinkt die Fehlerrate, und der Nutzer blättert flott im Menü des Archos 3 Vision.

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