Sony Alpha 850, Alpha 500 und 550 - Modelle für Ein- und Aufsteiger
Vollformat und Freihand-HDR: Neue DSLR-Kameras von Sony
Sony kündigt für Oktober eine neue digitale Vollformat-Kamera an: Für 2.000 Euro bietet die Alpha 850 dank 24-Megapixel-Sensor, hoher Lichtempfindlichkeit und ausgereiftem Autofokus-System ähnliche Leistungsdaten wie deutlich teurere Modelle. Ebenfalls im Oktober erscheinen mit der Alpha 500 und 550 zwei gut ausgestattete Spiegelreflex-Kameras zu Preisen von deutlich unter 1.000 Euro.
Sony Alpha 850: DSLR mit 24 Megapixeln für 2.000 Euro
Der Vollformat-Bildsensor in Sonys neuer digitaler Spiegelreflexkamera (DSLR) Alpha 850 verfügt über eine Auflösung von 24,6 Megapixeln. Die Daten, die der Bildsensor liefert, verarbeitet ein doppelter Bionz-Prozessor. Neun Autofokus-Sensoren, darunter ein zentraler Doppelkreuzsensor, sollen zusammen mit zehn Hilfssensoren für schnelle und präzise Scharfstellung des Bildes sorgen.
Daneben steht dem Fotografen noch ein optischen Bildstabilisator zur Seite, den Sony in das Aluminium-Gehäuse der Alpha 850 einbaut. Die Bildkontrolle erfolgt auf dem 6,8 Zentimeter großen Bildschirm auf der Rückseite der Kamera, eine intelligente Vorschau zeigt schon vor der Aufnahme die Auswirkungen der Belichtungswerte, Weißabgleichs- und Dynamikbereicheinstellungen an.
Sony Alpha 850
In dem Gehäuse steckt ein Bildsensor mit einer Auflösung von 24,6 Megapixeln.
Die Kamera speichert die Bilder auf Memory Sticks oder Compact-Flash-Karten ab.
Der drei Zoll große Monitor dient zur Bildkontrolle und liefert alle wichtigen Informationen über die Kameraeinstellungen.
Anschlüsse für Strom und Fernbedienung sowie ein Video-Ausgang und eine HDMI-Schnittstelle.
Ansicht von Oben: Wahlrad, Zubehörschuh, Info-Bildschirm sowie Schnellwahltasten für die wichtigsten Einstellungen.
Der Lithium-Ionen-Akku der Sony Alpha 850 soll Strom für etwa 880 Aufnahmen speichern. Neben den hauseigenen Micro-Stick-Speicherkarten ermöglicht die Kamera auch die Benutzung von Compact-Flash-Karten. Gummidichtungen an Kartenschacht, Sucher und Bedienelementen verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Staub oder Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen.
Die Alpha 850 ist laut Sony ab Oktober 2009 verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Gehäuse ohne Objektiv liegt bei 1.999 Euro. Im Kit mit einem 28-bis-75-Millimeter-Objektiv soll die Kamera 2.688 Euro kosten.
Alpha 500 und Alpha 550: Lichtstarke Kameras für Ein- und Umsteiger
Die neuen DSLR-Kameras Alpha 500 und Alpha 550 von Sony unterscheiden sich nur in wenigen Punkten. Der größte Unterschied ist die Auflösung des CMOS-Bildsensors. Der Sensor der Alpha 500 liefert maximal 12,3 Megapixel, der der Alpha 550 bis zu 14,2 Megapixel. In beiden Kameras verarbeitet ein Bionz-Prozessor die Bilder.
Sony stattet die beide Modelle mit jeweils einem schwenkbaren, knapp sieben Zentimeter großen Bildschirm auf der Rückseite der Gehäuses aus. Bei aktiviertem Live-View zeigen sie das Sucherbild an - allerdings in unterschiedlicher Qualität. Mit 921.600 Bildpunkten liefert der Monitor der Alpha 550 mehr Details als die Anzeige der Alpha 500, die nur mit 230.400 Pixeln auflöst.
Bei der Arbeit mit den beiden DSLR-Kameras unterstützen zahlreiche Hilfsmittel den Fotografen: Den Bildstabilisator baut Sony im Kameragehäuse ein, und zum ersten Mal verfügen Spiegelreflex-Modelle des japanischen Herstellers über eine Smile-Shutter-Funktion. Ist diese aktiv, löst die Kamera erst aus, wenn die fokussierte Person lächelt.
Sony Alpha 550
Optisch unterscheiden sich die Sony Alpha 550 und Alpha 500 nur durch den Namensaufdruck auf der Vorderseite sowie durch den Hinweis auf die Auflösung auf der Rückseite.
Der Bildschirm der Alpha 550 verfügt über eine höhere Auflösung als derjenige der Alpha 500.
Mit beiden neuen Alpha-DSLRs sind HDR-Aufnahmen aus der freien Hand möglich.
Wie schon bei anderen Alpha-Modellen von Sony ist der Bildschirm schwenkbar.
Sowohl die Alpha 500 als auch die Alpha 550 gestatten HDR-Aufnahmen mit großem Dynamikumfang aus der Hand. Allerdings nehmen sie nur zwei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen; wer mehr Fotos miteinander kombinieren will, muss weiterhin mit einem Stativ arbeiten.
Sehr interessant klingt auch der Smart-Telekonverter der beiden Kameras. Auf einen Tastendruck hin verlängert er die aktuelle Brennweite um die Faktoren 1,4 oder zwei. Der Akku der Kamera speichert Energie für bis zu 1.000 Aufnahmen. Als Speichermedien kommen sowohl Sonys Memory Sticks als auch die günstigeren SD(HC)-Speicherkarten zum Einsatz.
Beide Kameras will Sony ab Oktober 2009 anbieten. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Alpha 500 beträgt 699 Euro. Die etwas besser ausgestattete Alpha 550 soll 849 Euro kosten. Beide Kameras wird es auch in Kits mit einem oder zwei Objektiven geben. Ein Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern kostet zusätzlich 100 Euro. Die Erweiterung um ein 55-bis-200-Millimeter-Objektiv schlägt mit 200 Euro zu Buche.

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