Microsoft senkt Preis für Xbox 360 Elite um 50 Euro
Xbox 360: Preissenkung am Freitag
Nur neun Tage nach Sonys Preissenkung für die Playstation 3 zieht auch Konkurrent Microsoft nach. Ab dem morgigen Freitag ist die Xbox 360 für 250 Euro erhältlich. Der Preis von Microsofts Topkonsole sinkt damit um 50 Euro. Die günstigere "Pro"-Version soll nach Angaben des Herstellers nach und nach vom Markt verschwinden.

Vergangene Woche zog die Playstation 3 nach einer Preissenkung von 100 Euro mit dem Verkaufspreis der Xbox 360 Elite gleich. Nun kostet Microsofts schwarze Konsole mit der 120-Gigabyte-Festplatte erneut weniger als das Spielegerät des japanischen Unterhaltungsriesen. Damit steht die Xbox 360 zum gleichen Preis wie Nintendos Wii in den deutschen Regalen. Höher fällt die Preissenkung in den Vereinigten Staaten aus: Dort wird die "Elite" in Zukunft für 100 Dollar weniger angeboten. Das entspricht einem Preisnachlass von 70 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Bald neue Funktionen für Xbox-Spieler
Die Herstellung des mittleren Xbox-360-Modells "Pro" mit ihrer 60 Gigabyte fassenden Festplatte wird eingestellt. Die Restbestände werden ab Freitag für etwa 240 Euro verkauft. Das Einstiegsmodell "Arcade" ohne Laufwerk wird nach Herstellerangaben weiterhin für rund 200 Euro zu haben sein.
Microsoft kündigte zudem an, den Funktionsumfang der Xbox 360 in den nächsten Monaten weiter auszubauen. Ab Herbst erhalten Xbox-Nutzer beispielsweise die Möglichkeit, ihre Freundeskreise auf Facebook und Twitter auf dem Fernseher zu pflegen. Mit Project Natal sollen Spieler zudem ab 2010 die Konsole ohne Controller bedienen können.
Hersteller zahlen drauf
Der aktuelle Preiskampf macht es den Konsolenherstellern schwer, mit ihrer Hardware Geld zu verdienen. Teilweise müssen die Unternehmen bei jedem verkauften Gerät zuzahlen. Nach der Preissenkung der Playstation 3 von knapp 400 auf knapp 300 Euro bestätigte Playstation-Chef Kazuo Hira beispielsweise gegenüber der "Wirtschaftswoche", dass Sony auch mit der neuen Konsolen-Version immer noch Verluste mache. Ziel der Konsolenhersteller ist es daher in der Regel, möglichst viele Geräte an den Mann zu bringen. Gewinne werden dann in erster Linie mit Spielen und Zubehör erzielt.

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