Liste der 100 gefährlichsten Webseiten veröffentlicht

Sicherheitsreports: Die größten Risiken für Websurfer

Sicherheitsreports: Die größten Risiken für Websurfer Die Sicherheitsspezialisten Symantec und McAfee haben Berichte zu aktuellen Trends bei Internet-Gefahren veröffentlicht. Symantec konzentriert sich dabei auf die 100 gefährlichsten Webseiten im Sommer 2009, McAfee auf die "gefährlichsten Promis".

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die 100 gefährlichsten Websites
  2. 2Schadsoftware vielfach älteren Datums
  3. 3Jessica Biel: Gefährlichster Name im Web

Die 100 gefährlichsten Websites

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Eine Liste der 100 gefährlichsten Websites hat Symantec zusammengestellt. Gemeint sind Seiten, die Malware enthalten und damit den PC des Websurfers infizieren. Identifiziert wurden die Seiten mit Symantecs Sicherheitslösung Norton Safe Web.

Fast die Hälfte der riskanten Webseiten stammt mit 48 Prozent aus dem Bereich der Security- und Porno-Anbieter. Doch auch wer scheinbar harmlose oder seriöse Seiten besucht, kann Pech haben und sich Schadcode auf dem Rechner einfangen. In der Liste der 100 gefährlichsten Seiten finden sich auch Internetpräsenzen zu ganz unverfänglichen Themen wie Unterhaltungselektronik, Skating, Catering oder sogar Recht.

Schadsoftware vielfach älteren Datums

Möglicherweise haben die Betreiber solcher Seiten einschlägige Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt, wodurch Cyberkriminelle dann unbemerkt Schadcode auf die Seiten einschleusen können. Wenn dann Internetsurfer mit ungesicherten Systemen auf die Seite kommen, haben Viren, Würmer und Trojaner leichtes Spiel.

Den Platz in den Top 100 verdient haben sich die Webseiten nicht allein durch ein paar Schadprogramme. Nach Angaben von Symantec weist eine "durchschnittlich" infizierte Webseite etwa 23 Schädlinge oder Gefahren auf. Die Top-100-Seiten dagegen enthalten zum Teil mehr als 20.000 Sicherheitsrisiken. Viele davon sind seit über einem Jahr aktiv. Anwender, die regelmäßig Sicherheits-Updates einspielen und ihre Viren-Scanner aktuell halten, sollten also auf der sicheren Seite sein.

Jessica Biel: Gefährlichster Name im Web

Eine ähnliche Ausrichtung hat der Bericht der Mitbewerbers McAfee. Dessen Security-Spezialisten haben zum dritten Mal untersucht, welche Prominente im Internet besonders "gefährlich" sind: Gibt ein Anwender in einer Suchmaschinen die Namen der betroffenen Prominenten ein, dann stößt er in der Ergebnisliste besonders häufig auf Seiten, die Schadcode auf den Rechner laden.

Im Vorjahr hatte Brad Pitt die Liste angeführt. Diesmal steht die US-Schauspielerin Jessica Biel an erster Stelle. Bei der Suche nach Begriffen wie "Jessica Biel", "Jessica Biel downloads" oder "Jessica Biel wallpaper" führt jeder fünfte Treffer zu Malware-Seiten. Bei der Suche nach Screensavern mit dem Star ist nach Angaben von McAfee sogar fast die Hälfte aller Seiten infiziert.

An zweiter Stelle steht wie schon im Vorjahr die Sängerin Beyoncé, dahinter folgt Jennifer Aniston. Die weiteren Plätze werden ebenfalls von US-Promis belegt, darunter etwa Jessica Simpson, Brad Pitt, Reese Witherspoon und Britney Spears. Neben McAfee veröffentlichte auch der Sicherheitsanbieter Sophos schon im letzten Jahr eine ähnliche Liste zu Promi-Namen in Spam-E-Mails.

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