Limitierte Dreiplatz-Lizenz als Upgrade für 150 Euro angekündigt

Windows 7: "Family Pack" auch in Europa erhältlich

Windows 7: "Family Pack" auch in Europa erhältlich Nachdem Microsoft kürzlich Windows 7 als "Family Pack" mit einer Dreiplatz-Lizenz in den USA und Kanada angekündigt hatte, weitet der Konzern das Angebot nun auch auf große Teile von Europa aus. Das "Family Pack" erscheint zeitgleich zu den anderen Windows 7-Versionen am 22. Oktober 2009.

Limitierte Dreiplatz-Lizenz angekündigt

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Im offiziellen Windows 7 Blog kündigte Microsoft bereits am 31. Juli dieses Jahres an, dass es ein "Family Pack" für die USA und Kanada zu einem Preis von 150 Dollar geben wird. Nun gab der Konzern bekannt, dass auch für Teile Europas die Dreiplatz-Lizenz erhältlich sein wird. Für 150 Euro stellt der Software-Konzern eine Upgrade-Version des Betriebssystems in England, Irland, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Schweden zur Verfügung.

Das Angebot umfasst die Version Windows 7 Home Premium, die Installation des "Family Pack" soll nur als Upgrade von vorhandenen Vista- oder XP-Lizenzen möglich sein. Die Upgrade-Installation ohne vorheriges Entfernen des alten Betriebssystems funktioniert allerdings nur mit Windows Vista-Versionen, die bereits auf das Service Pack 1 aktualisiert wurden. Das "Family Pack" erscheint zeitgleich zu den anderen Windows 7-Versionen am 22. Oktober 2009.

Das "Family Pack" wird allerdings nur als limitierte Auflage erhältlich sein. Wie viele Pakete in dieser Form verkauft werden sollen, ist nicht bekannt. Ein ähnliches Angebot machte Microsoft bereits für die Standardversion von Windows 7 Home Premium. Der Hersteller bot in einer Vorbestell-Aktion die Software in einer stark limitierten Auflage für 50 Euro an. Bereits nach wenigen Minuten war das Angebot ausverkauft, was bei vielen Kunden für Verärgerung sorgte.

Windows 7 mit Browserwahl

Außerdem bestätigte Microsoft, dass die europäische Version des Betriebssystems ohne installierten Browser nicht erscheinen wird. Der Vorverkauf der so genannten "E-Versionen" endet am 31. August. Danach kann Windows 7 auch in Europa wieder mit dem Internet Explorer 8 vorbestellt werden. Über diesen bietet das Unternehmen dann dem Nutzer die Möglichkeit, einen anderen Browser herunterzuladen und zu installieren. Bereits bestellte E-Versionen sollen ab dem 22. Oktober als Vollversion ausgeliefert werden.

Damit reagiert Microsoft erneut auf ein Verfahren der Europäischen Union, das prüft, ob Microsoft mit dem vorstallierten Browser gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Opera hatte die Untersuchung bei der Europäischen Kommission angestoßen. Daraufhin nahm der Konzern den Browser einfach ganz aus dem Betriebssystem, was bei vielen Nutzern sowie bei der Kommission für Unmut sorgte. Eine Einigung erzielte Microsoft erst mit dem Angebot zur Browserwahl. Die Windows 7 N-Version, die den Windows Media Player aus dem Betriebssystem ausschließt, betrifft die Entscheidung im übrigen nicht.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

@ Helmutk: Sie glauben nur 90 % aller User brauchen Windows? Was ist mit den Spielern? Glauben Sie wirklich ein einfacher Anwender ist ohne Weiteres in der Lage, Linux zu konfigurieren das Windows-Spiele darauf...

90 % aller Nutzer bräuchten überhaupt kein Windows. Reine Geldverschwendung. Auch bei Firmen sollte sich diese Einsicht langsam durchgesetzt haben. In meiner Familie läuft auf allen 4 Rechnern das gleich...

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