Handy-Hersteller kündigt erstes eigenes Mini-Notebook an
Nokia Booklet 3G: Das Finnen-Netbook (Update)
Mit dem Booklet 3G steigt der finnische Handy-Hersteller Nokia in den Netbook-Markt ein. Die Finnen richten den Mini-Laptop mit GPS, UMTS und Kartenleser ganz auf den mobilen Arbeitsalltag aus. Der Hersteller verspricht für sein erstes Netbook zudem eine besonders robuste Bauweise. Das Update vom 8. Oktober "Preis und Verfügbarkeit" finden Sie am Ende des Artikels.
Inhaltsverzeichnis
- 1GPS, HSPA, HDMI: Ausstattung für mobiles Arbeiten und Leben
- 2Zwölf Stunden Akku-Laufzeit
- 3Update vom 8. Oktober: Preis und Verfügbarkeit
Spät aber mit Nachdruck präsentiert der Handy-Hersteller Nokia mit dem "Booklet 3G" genannten Gerät das erste eigene Netbook. Die Basis-Komponenten des Nokia-Rechners aus Aluminium unterscheiden sich kaum von Modellen der Konkurrenz. Einige Punkte auf dem Datenblatt des Booklet 3G dürften aber viele spätentschlossene Netbook-Käufer umso mehr ansprechen.
GPS, HSPA, HDMI: Ausstattung für mobiles Arbeiten und Leben
So kann das Booklet 3G etwa mit einem integrierten A-GPS-Empfänger auftrumpfen. Damit kann der Besitzer seinen Standpunkt auch unter ungünstigen Bedingungen ermitteln, etwa in den Häuserschluchten einer Großstadt. Nokia installiert zu diesem Zweck ab Werk die Landkarten-Software "Ovi Maps" auf dem Gerät.
Ein weiteres Ausstattungs-Highlight stellt der integrierte HDMI-Ausgang des Mini-Laptops dar. Darüber gibt das Gerät digital und verlustfrei Bild und Ton an andere Geräte, etwa den Flachbild-Fernseher im Wohnzimmer, aus. Der Bildschirm des Booklet 3G misst zehn Zoll in der Diagonalen und entspricht damit dem Klassendurchschnitt. Die genaue Auflösung gab Nokia noch nicht bekannt. In einem Produktvideo ist allerdings von "HD-Videos" die Rede. Dies ist ein Hinweis darüber, dass die Auflösung über dem Klassen-Standard von 1.024 x 600 Bildpunkten liegen könnte.
Zwölf Stunden Akku-Laufzeit
Mit dem integrierten UMTS-Modem können zukünftige Käufer praktisch in allen deutschen Großstädten online Daten empfangen und senden. Das Modem unterstützt zudem die schnelle Datenübertragung mittels HSPA. Die dafür notwendige SIM-Karte soll der Nutzer während des Betriebes austauschen können.
Ebenfalls besonders ist die Akku-Laufzeit des kleinen Rechners: Der Hersteller spricht von zwölf Stunden im normalen Betrieb. Weitere technische Daten zu Preis und Verfügbarkeit will Nokia Anfang September auf der Hausmesse Nokia World in Stuttgart bekanntgeben.
Update vom 8. Oktober: Preis und Verfügbarkeit
In Deutschland vertreibt der Anbieter O2 das Nokia Booklet 3G, das Gerät kommt ab dem 22. Oktober 2009 in den Handel. Über den Provider kostet das Netbook einmalig 250 Euro - vorausgesetzt, der Kunde schließt einen Zweijahresvertrag zu einem Grundpreis von 20 Euro im Monat ab. Eine mobile Datenflatrate schlägt mit weiteren 25 Euro im Monat zu Buche. Ohne Mobilfunkvertrag bezahlt der Kunde für das Nokia Booklet 3G 700 Euro.


Auf seiner Hausmesse, der Nokia World 2008 in Barcelona, hat Nokia das N97 vorgestellt, ein Smartphone mit großem Touchscreen und vollständiger Tastatur. Mit an Bord sind eine Fünf-Megapixel-Kamera, HSDPA-Unterstützung, ein GPS-Empfänger und Media-Player.
Ab dem vierten Quartal will der finnische Handy-Hersteller Nokia das 5230 auf den deutschen Markt bringen. Das besonders günstige Mobiltelefon punktet vor allem durch den berührungsempfindlichen Bildschirm, über den das Smartphone gesteuert wird. Aber auch die übrige Ausstattung kann sich angesichts des günstigen Preises sehen lassen.
Millionen Besitzer eines Nokia-Handys kennen das Handy-Betriebssystem Symbian, benutzen es eher unbewusst täglich beim Schreiben einer SMS, beim Annehmen eines Anrufes oder beim Klicken durch das Menü. Mit dem N900 schlägt der finnische Handy-Hersteller nun einen anderen Weg ein. Das neue Top-Modell N900 ist das erste Nokia-Handy, das mit der Open-Source-Software Maemo 5, einem Linux-Ableger, betrieben wird.
Nokias Einstieg in den Netbookmarkt bringt frischen Wind in das Kleinrechner-Segment. Der Hersteller setzt beim Booklet 3G auf ungewöhnliche Hardware, die in dieser Form kaum ein Konkurrenzmodell anbietet. Das schlägt sich auch im Preis von 700 Euro nieder.
Analysten vermuten, dass Nokia nach der erfolgreichen Vorstellung des iPad bald ein eigenes Tablet nachlegen wird. Bislang sind noch keine Details bekannt, welche Funktionen das neue Tablet hat, ob es an die eigenen Vorgänger anknüpft oder ein voll funktionales Tablet ähnlich dem iPad oder HP Slate sein wird.
Aus Sea Ray wird Nokia 800. Zumindest legen dies der Webseite pocketnow.com zugespielte Werbematerialien zu Nokias erstem WP7-Handy nahe.
Das Nokia Lumia 800 nutzt unter Umständen nicht die volle Akku-Kapazität. Dies räumte Nokia nun offiziell ein. Ein Software-Update im Januar soll den Fehler beheben.




