Asrock Ion 330 im Test: Zweikern CPU mit DVD-Brennner
Lieferumfang und Ausstattung: Hier wurde gespart
Der Stromverbrauch des Rechner fällt - wie der fast aller Geräte auf Basis der Intel-Atom-Plattform - gering aus. Unter Last verbraucht der Asrock Ion 330 lediglich 39 Watt. Vergleiche mit unserem selbstgebauten Medicase mit Intel-Grafikchip zeigen ähnliche Werte. Im Leerlauf fällt der Unterschied etwas größer aus und der Asrock Ion 330 genehmigt sich 29 Watt während das Medicase 31 Watt verbraucht.
| Stromverbrauch | |
|---|---|
| Leerlauf | 29W |
| Last | 39W |
Ein Blick in den kleinen und schlichten Lieferkarton offenbart auch die Ursache des niedrigen Preises; Maus und Tastatur fehlen im Lieferumfang des Nettops. Ein Betriebssystem ist ebenfalls nicht installiert. Daher empfiehlt es sich für Windows-Anwender, auf die Veröffentlichung von Windows 7 am 22. Oktober zu warten. Das aktuell erhältliche Windows Vista verlangt dem Kleinrechner nämlich zu viel Leistung ab. Neben dem Netzteil liegt im Karton lediglich ein Adapter von HDMI auf DVI.
Asrock Ion 330
Mit 270 Euro ist der Rechner sehr günstig, jedoch fehlt ein Betriebssystem.
Auf der Gehäuserückseite befindet sich je ein HDMI- und VGA-Ausgang. Daneben bietet das Mainboard einen Gigabit-LAN-Anschluss, sechs USB-Ports sowie einen optischen Soundausgang. An der Vorderseite des Nettops stehen keine Anschlüsse zur Verfügung. Auf der Ausstattungsliste fehlen außerdem WLAN, Bluetooth, eSata, Firewire und ein Kartenleser. Die Abmessungen des Gehäuses betragen 195 x 70 x 186 Millimeter. Dies entspricht einem Volumen von etwas über 2,5 Litern bei einem Gewicht von 1,77 Kilogramm. Standfüße sind nicht am Gehäuse befestigt, jedoch liegt eine Anti-Rutschmatte bei.
Fazit: Vieles richtig gemacht
Der Asrock Ion 330 bietet dank Dualcore Atom und Nvidia Ion Chipsatz genügend Rechenleistung. Der Stromverbrauch ist für einen Nettop gewohnt niedrig und die Lüfter nur leicht hörbar. Deshalb eignet sich der Asrock Ion 330 besonders für den Einsatz im Büro oder als kleiner Internet-PC zu Hause. In beinahe allen Punkten, die bei der Konkurrenz zu bemängeln waren, kann der kleine Asrock-Rechner glänzen.
Auch beim Preis punktet Asrock mit günstigen 270 Euro. Dies geht jedoch zu Lasten des Lieferumfangs und der Ausstattung: Eingabegeräte fehlen ebenso wie das Betriebssystem. Auf den Einbau von Frontanschlüssen verzichet der Hersteller genauso wie auf drahtlose Verbindungen. Aufgrund dieser Mängel verfehlt der Asrock Ion 330 knapp eine Empfehlung der Redaktion.
| Asrock Ion 330 | |
|---|---|
| Gewicht | 1,77 kg |
| Prozessor | Intel Atom 330 (2 x 1,60 GHz) |
| Chipsatz | Nvidia 9400 |
| Arbeitsspeicher | 2GB DDR2 |
| Festplatte | 320 GB 5.400rpm |
| DVD-Brenner | Ja |
| Betriebssystem | Nein |
