Lenovo Q110, Q100 und D400
Lenovo: Zwei neue Nettops und ein Heimserver
Gestern veröffentlichte Lenovo über den Microblogging-Dienst Twitter erste Bilder von zwei neuen Nettops und einem Heimserver. Weitere Informationen zu den Nettops lieferte Lenovo wenige Stunden später nach: Während der Q100 stark an die Asus EeeBox erinnert, weist der Q110 starke Ähnlichkeiten zum Acer Aspire Revo auf.
Im Lenovo Ideacentre Q100 werkeln eine Intel Atom 230 CPU mit 1,60 Gigahertz, ein Gigabyte DDR2 RAM und eine 160-Gigabyte-Festplatte. Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht im Grafikchip: Der Q100 verfügt über einen Chip von Intel, während beim Schwestermodell der wesentlich leistungsfähigere Ion-Chip von Nvidia zum Einsatz kommt.
Beim Prozessor hingegen setzt Lenovo auch beim Ideacentre Q110 auf den Intel Atom 230 mit 1,60 Gigahertz. Der Hersteller verbaut im leistungsfähigen Q110-Modell zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Festplatte des Rechners ist mit 250 Gigabyte ausreichend dimensioniert.
Lenovo Ideacentre Q100 und Q110: Beide Nettops verfügen über kein optisches Laufwerk.
Die Anschlüsse sind bei beiden Nettops bis auf den zusätzlichen HDMI-Ausgang des Q110 identisch - Gigabit-LAN- und VGA-Anschluss sind vorhanden. Über die genaue Anzahl an USB-Ports macht Lenovo keine Angaben. Auch ein WLAN-Modul ist integriert, wenngleich es diesem am schnelleren N-Standard mangelt. Beim Betriebssystem kann der Kunde zwischen Windows XP und Vista wählen.
Eine Maus und Tastatur sind im Lieferumfang nicht enthalten. In den USA kostet der Lenovo Ideacentre Q100 250 US-Dollar - umgerechnet 180 Euro. Der besser ausgestattete Q110 ist mit 350 US-Dollar deutlich teurer, das entspricht rund 250 Euro. In Übersee kommen beide Nettops Mitte September auf den Markt. Ein Produktstart für Deutschland sowie ein Preis sind noch nicht bekannt.
Lenovo Ideacentre D400: Erster Heimserver
Neben den beiden Nettops hat Lenovo auch seinen ersten Heimserver angekündigt. Der Lenovo Ideacentre D400 fasst bis zu vier Festplatten mit einer maximalen Gesamtspeicherkapazität von acht Terabyte.
Lenovo Ideacentre D400: Bietet Platz für bis zu vier Festplatten.
Der Datenaustausch erfolgt über Gigabit-LAN. Per eSata- oder über einen der fünf USB-Anschlüsse können weitere Geräte an den Heimserver angeschlossen werden. Für die nötige Rechenleistung des D400 sorgt ein Intel Atom 230 Prozessor und ein Gigabyte DDR2-RAM. Der Preis für das Gerät beträgt 500 US-Dollar, umgerechnet sind das rund 355 Euro. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt.
Letze Woche berichtet netzwelt bereits vom HTPC Lenovo Ideacentre Q700 und dem Notebook Lenovo Ideapad U450p.

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