Nostalgisches Spielvergnügen aus echter Handarbeit
Gadget Globus: Xbox 360-Retro-Gamepad und Holzkonsole
Spieler scheinen einen Hang zur Nostalgie zu haben: In regelmäßigen Abständen machen Spieleklassiker, Retro-Zubehör oder die Neuauflagen vergangener Konsolengenerationen auf sich aufmerksam. In diesem Gadget-Globus stellt netzwelt einen drahtlosen "Spiehallen"-Controller für die Xbox 360 und einen Mini-Arcade-Automaten mit Holzverkleidung vor. Bei beiden Produkten handelt es sich um handgefertigte Einzelstücke.
Die Technik für den Xbox 360-Controller stammt aus einem Wireless Gamepad von Microsoft. Das Gehäuselayout des Eingabegerätes orientiert sich an der Steuerung klassischer Arcade-Automaten in Spielhallen: Mit einem kleinen Acht-Wege-Joystick und sechs Knöpfen ausgestattet, eignet sich der Controller hauptsächlich für Prügelspiele wie "Street Fighter" oder "Tekken" sowie Jump-and-Run-Klassiker wie die "Metal Slug"-Serie.
Den drahtlosen Controller für die Xbox 360 schmückt wahlweise einer von zwei Charakteren aus dem Spiel "Streetfighter" - Ryu oder Akuma. Das Gerät wird von dem amerikanischen Online-Laden Etsy angeboten und kostet mit einem Preis von 190 US-Dollar - umgerechnet 135 Euro - beinahe so viel wie eine neue Xbox 360 Arcade-Konsole.
Mini-Arcade-Automaten aus Spanien
Von einem besonderen Stück handgefertigeter Retro-Atmosphäre berichtet die Webseite hackaday: Ein spanischer Bastler hat in mühevoller Handarbeit bislang drei Mini-Arcade-Spielautomaten hergestellt. Als Basis dient dem unter dem Pseudonym "Pocket Lucho" auftretenden Konsolen-Künstler eine klassische Neo Geo-Konsole aus den 90er-Jahren. Die Gehäuse entstanden in Handarbeit aus lackiertem Holz.
In dem Holzrahmen platzierte der Bastler einen winzigen Fünf-Zoll-LCD, auf dem der Nutzer das Spielgeschehen verfolgt. Auf Wunsch lässt sich das Gerät auch an einen Fernseher anschließen, wie die Präsentation im Video zeigt. Gespielt wird über vier Knöpfe und einen Joystick. Zum Wechseln der Spiele muss der Anwender allerdings die komplette rechte Seitenwand des Mini-Arcade-Automaten öffnen. Die Bauzeit betrug fünf Monate pro Gerät.
