Ausweg aus dem Format-Dschungel
Netzwelt-Wissen: PDF
Wer ein digitales Dokument verschickt, muss angesichts der Vielzahl von Büroprogrammen damit rechnen, dass es auf dem Bildschirm des Empfängers nicht so aussieht wie gewünscht. Hier schafft das Portable Document Format Abhilfe: Vom Softwarehaus Adobe entwickelt, stellt es in der Regel sicher, dass Dokumente auf jedem Rechner gleich dargestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Hintergrund: Das Portable Document Format
- 3Die verschiedenen Versionen von PDF
- 4Der Konkurrent: OpenXPS
- 5Praxis-Tipp: PDF-Dokumente erstellen und anzeigen
- 6Der andere Weg: PDF bearbeiten
Neben dem Marktführer Microsoft Office sind viele verschiedene Büroprogramme im Umlauf - dazu zählen unter anderem OpenOffice.org und Apple iWork. Jede der Anwendungen unterstützt ihre eigenen Speicherformate und bringt zudem Unterstützung für einige "offene" Formate mit. Doch selbst wenn zwei Programme die gleichen Dateitypen unterstützen, kann ein Dokument von den verschiedenen Anwendungen unterschiedlich interpretiert und dargestellt werden. Adobes Portable Document Format (PDF) hingegen gewährleistet die identische Darstellung des gleichen Dokuments auch auf unterschiedlichen Systemen.
Inhalt
- Hintergrund: Das Portable Document Format
- Die verschiedenen Versionen von PDF
- Der Konkurrent: OpenXPS
- Praxis-Tipp: PDF erstellen und anzeigen
- Der andere Weg: PDF bearbeiten
Hintergrund: Das Portable Document Format
Die erste Version von PDF veröffentlichte Adobe im Jahr 1993. Das Format setzt auf Adobes älterer Seitenbeschreibungssprache PostScript auf. Im Gegensatz zu den Office-Dokumentenstandards OpenXML und OpenDocument ist PDF nicht XML-basiert, sondern ein binäres Format. Dieser Standard garantiert, dass ein Dokumente in diesem Format stets gleich dargestellt wird. Damit ist er besonders zur Archivierung geeignet. Ein Nachteil ist jedoch, dass PDF-Dokumente, nach dem sie erst einmal erstellt wurden, nicht mehr problemlos bearbeitet werden können.
Ein PDF-Dokument besteht üblicherweise aus Texten, Vektorgrafiken und Pixelbildern. Neuere Versionen ermöglichen auch die Verwendung von Hyperlinks, Formularen, Passwortschutz und JavaScript-Befehlen. Seit der Version 1.6 lassen sich sogar Multimedia-Elemente und interaktive 3D-Objekte in PDF-Dateien einbetten. Die 3D-Fähigkeit macht PDF auch als Endformat für Computergestütztes Konstruieren (CAD) tauglich.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Danke für den Hinweis! Ich habe den Text angepasst. Gruß, Axel
Bestimmt basiert das wieder auf Ghostskript. PDFFactory gehört zu den wenigen Programmen, die selbst die PDFs erstellen und daher schnell und fehlerlos arbeiten. Die Firma ist auch...
> als "PDF-Drucker" in Windows ... die Shareware pdfFactory. Anstatt eine kostenpflichtige Shareware, würde ich eher ein ebenbürtiges OpenSource-Programm empfehlen: PDFCreator.