RAW-Fotomaterial perfekt nachbearbeiten

Freeware der Woche: RawTherapee

Freeware der Woche: RawTherapee Immer mehr Kameras unterstützen RAW-Bildformate, die sich unter anderem durch hohe Bildqualität und Vorteile bei der digitalen Nachbearbeitung auszeichnen. Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm RawTherapee bietet zahlreiche Werkzeuge, um Fotos im RAW-, JPEG oder TIFF-Format ohne teure Profi-Anwendungen in wenigen Schritten nachzubearbeiten.

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Die Oberfläche des für Windows und Linux erhältliche Bildbearbeitungsprogramms wirkt sehr aufgeräumt. Sie enthält einen Bild-Browser, der die vorhandenen Fotos als kleine Vorschau darstellt. Die Hauptansicht ist für die Nachbearbeitung eines einzelnen Fotos zuständig. In den Seitenleisten befinden sich die Funktionen zur Nachbearbeitung, ein Histogramm und die Verlaufsübersicht.

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Vom Rohformat zum fertigen Foto

Die Bearbeitung der Fotos erfolgt in einer Farbtiefe von 16 Bit. Das Programm gestattet dem Anwender, Belichtungseinstellungen entweder automatisiert von der Software vornehmen zu lassen, oder Fotos von Hand zu bearbeiten. Dabei bietet die Freeware die wichtigsten Funktionen gängiger Foto-Software, beispielweise die Arbeit mit Tonkurven, die Wiederherstellung von Details in besonders hellen oder dunklen Bildbereichen oder das Arbeiten mit Farbtonbereichen. Auch die Einstellung der Schärfe und der Einsatz von Rauschfiltern ist möglich.

RawTherapee
RawTherapee: Das Programm konvertiert RAW-Bilddateien und bietet zahlreiche Nachbearbeitungsfunktionen(Klick vergrößert)

Zudem stehen Werkzeuge zur Bestimmung des Bildausschnitts sowie zum Drehen, Zerren und zum Verändern der Bildgröße zur Verfügung. Bei der Bildkomposition helfen dem Nutzer auf Wunsch vordefinierte Seitenverhältnisse und Hilfslinien. Nach der Bearbeitung des Bildmaterials speichert RawTherapee die vorgenommenen Entwicklungsschritte bei Bedarf zur späteren Verwendung ab.

Werte für den Weißabgleich übernimmt RawTherapee entweder von der Kamera, oder der Anwender greift über die Programmoberfläche in Farbtemperatur und Farbton ein. Ein Kanalmixer verhindert einen Farbstich, auch einzelne Farben lassen sich beeifnlussen. Dabei verhindert das Programm auf Wunsch Übersättigung. Farbverschiebungen sind in den Bereichen Grün-Magenta oder Blau-Gelb möglich.

Neben den gängigen Bildformaten wie JPEG, PNG und TIFF importiert RawTherapee zuverlässig Rohdaten mithilfe von DCRaw. Anders als andere RAW-Konverter verwendet das Programm den EAHD-Algorithmus zur Entfernung statischer Bildfehler. Auf Wunsch unterstützt die Software auch andere Algorithmen wie HPHD und VNG-4. ICC-Farbprofile und EXIF-Daten übernimmt RawTherapy automatisch.

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Die Anwendung unterstützt die Bildformate JPEG in 8 Bit sowie PNG und TIFF in 8 oder 16 Bit. Das Prozessbild kann RawTherapee auf Wunsch zur weiteren Verarbeitung ebenfalls abspeichern. Das Programm eignet sich nach einer Eingewöhnungsphase sowohl für Einsteiger als auch als kostenlose Alternative zur professionellen Foto-Bearbeitung für Fortgeschrittene.

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