Amerikanische Regierung stellt umfassendes Förderungsprogramm vor
USA: 2.4 Milliarden Dollar Förderung für Elektro-Autos
2.4 Milliarden Dollar will die amerikanische Regierung in die Entwicklung von Elektroautos und Batterien investieren. Die umgerechnet 1,7 Milliarden Euro sollen den US-Autobauern helfen, bis zum Jahr 2015 eine knappe Million Elektro- und Hybridautos auf die amerikanischen Straße zu bringen.
Johnson Controls und General Motors sahnen ab
Den größten Förderungsbetrag von 300 Millionen Dollar erhält nach Angaben der Fachzeitschrift "Automotive News" der Batteriehersteller Johnson Controls. Der angeschlagene Autobauer General Motors bekommt immerhin 241 Millionen Dollar, die vor allem in die Entwicklung des Elektroautos Chevrolet Volt gehen sollen. Das Gefährt ist für Ende 2010 angekündigt und wird in Europa voraussichtlich als Opel Ampera über die Straßen rollen.
Weitere Fördermittel gehen unter anderem an die Unternehmen Ford, Chrysler, Delphi, Nissan sowie die Batterie-Spezialisten A123 Systems, LG Chemical und Saft. Obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika seit Jahren an der Batterieforschung arbeiten sind sie immer noch in einem frühen Stadium. Der Großteil der Batterien für Fahrzeuge wird in asiatischen Ländern wie Süd Korea, Japan oder China entwickelt und produziert.
Der Opel Ampera
Das geplante Elektroauto Opel Ampera kann nach Angaben des Herstellers eine Strecke von 60 Kilometern zurücklegen, bevor es wieder an die Steckdose muss. Auf längeren Strecken schaltet sich unbemerkt ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Ottomotor hinzu, der sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol läuft. Die 60 Kilometer Reichweite des Ampera sollen angeblich den täglichen Bedarf von über 80 Prozent der deutschen Berufspendler abdecken.
Daher müsse der Ampera im Regelbetrieb lediglich abends an die Steckdose, um am nächsten Tag wieder batteriegetrieben unterwegs sein zu können. Die Batterie hat eine Ladedauer von drei Stunden an einer 220-Volt-Steckdose und acht Stunden bei einer 110-Volt-Büchse. Die Höchstgeschwindigkeit des Elektro-Opels liegt bei 160 Kilometern pro Stunde, die Batterie-Lebenszeit soll zehn Jahre beziehungsweise 240.000 Kilometer betragen. Den voraussichtlichen Kaufpreis gibt der Hersteller mit 40.000 Euro an.

Einen Sportwagen kaufen, gleichzeitig die Umwelt schonen und noch Geld sparen: Elektroautos sind nicht nur was für Ökos. Die Automobilhersteller tauschen einfach Verbrennungs- gegen Elektromotoren und die Fahrer haben ein gutes Gewissen.
Elektroautos haben einen wichtigen Schritt in Richtung Massenmarkt geschafft. Autohersteller und Energiekonzerne einigten sich auf einen Standard-Stecker, mit dem die Batterien der Fahrzeuge aufgeladen werden sollen.
Die Bundesregierung setzt das Elektroauto auf die Agenda und verkündet einen nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität. Bis 2020 sollen eine Million Batteriefahrzeuge unterwegs sein. Gleichzeitig hat Umweltminister Sigmar Gabriel den Startschuss für einen "Flottenversuch zur Elektromobilität" in Berlin gegeben.
Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt setzt einmal mehr mal auf Öko-Themen. Ein Hauptgesprächsthema der Messe sind die Elektroautos. Hersteller wie Audi, oder Opel präsentieren nahezu marktreife Konzepte.
Der angeschlagene Autozulieferer Karmann und der Oldenburger Stromkonzern EWE haben am Dienstag das Elektroauto "E3" präsentiert. Mit dem Projekt will EWE die Versorgung von Batteriefahrzeugen über das Stromnetz erforschen, Karmann hofft auf neue Geschäftsfelder.
Dass der Trend bei Automobilen zu umweltfreundlichen Modellen mit Hybridantrieb oder Elekromotor geht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Jetzt hat der US-Autobauer General Motors angekündigt, in die Entwicklung eigener Elektromotoren einzusteigen.
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Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDer Japaner Nissan plant ebenfalls 2010 ein E-Auto - Aber mit einer Reichweite von 160 km. Der Nissan Leaf. Schon um einiges attaktiver und wie wir wissen sind japanische Autos einigeramaßen günstiger zu haben so...
40.000 Euro? Den will ich sehen, der so viel Geld für ein Auto mit 60km Reichweite ausgibt. Wenn das Auto die Bedürfnisse von 80 Prozent der Berufspendler abdecken soll, dann sollte es auch entsprechend viel/wenig...
Klar, Milliarden von Geldern in den Sand gesetzt, sich persönlich daran bereichert (Bonis u.s.w.), die letzten Jahre nicht imstande gewesen eigene Gelder in die Zukunftsentwicklung zu stecken und nun muss wieder...