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Sony Vaio NW11S im Test: Solides Notebook mit kleinen Extras
Tragbarer Rechner im ungewöhnlichen Design

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Der Name Sony Vaio erzeugt bei Notebook-Liebhabern ein Leuchten in den Augen - besonders im Hinblick auf die aufwändig gestalteten Topmodelle der Serie. Während sich die obere Vaio-Preisklasse vielfach jenseits der 1.000-Euro-Marke bewegt, reißt das neue Vaio NW11S mit etwa 770 Euro ein vergleichweise kleines Loch in den Geldbeutel. Auch sonst präsentiert sich das Notebook erfrischend anders.

Vorerst gibt es zwei Versionen des neuen Sony Vaio NW11S. Im Test befindet sich die günstigere Version mit einem DVD-Brenner anstelle des Blu-Ray-Laufwerks. Sony verzichtet beim NW11s auf Klavierlackoptik und exklusive Gehäusematerialien aus Aluminium oder Leder. Stattdessen verbaut der Hersteller raues Plastik in silberner Farbe. Die ungewöhnliche Außenhülle trifft sicherlich nicht jeden Geschmack, bietet jedoch den Vorteil, dass auf der Oberfläche keine lästigen Fingerabdrücke zurück bleiben.

Technik: Gute Grafikleistung

Sony nimmt es bei der Abmessung der Bildschirmdiagonalen ganz genau und gibt Maße von 15,5 Zoll an. Die Konkurrenz spricht bei einem Display gleicher Größe durchweg von 15,6 Zoll. Das ändert jedoch nichts an der HD-Ready-Auflösung von 1.366 x 768 Punkten. Die Bildqualität bewegt sich nicht auf dem hohen Niveau der teuren Sony Vaio Notebooks, entspricht jedoch dem Klassenstandard.

Im Gehäuseinneren verbaut Sony aktuelle Hardware: Als Prozessor kommt ein Intel Core 2 Duo T6500 mit 2,10 Gigahertz zum Einsatz. Beide RAM-Slots sind mit insgesamt vier Gigabyte DDR2 Arbeitsspeicher belegt. Bei der Festplatte vertraut Sony auf eine Western Digital der Scorpio Blue Serie mit 320 Gigabyte Kapazität. Die Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD 4570 ist vergleichsweise leistungsstark und eignet sich zum gelegentlichen Spielen, auch wenn die meisten Spiele nicht mit dem maximalen Detailgrad laufen.

Sony Vaio NW11S
3D Mark 06 (1366 x 768)3908
Cinebench R10 32bit (1 CPU)2015
Cinebench R10 32 bit (x CPU)4160
HDD Tune Minimum28,0 MB/sek.
HDD Tune Maximum69,8 MB/sek.
HDD Tune Durchschnitt53,2 MB/sek.
HDD Tune Zugriffszeit19,5 ms

Akkulaufzeit und Lautstärke

Die Akkulaufzeit des Sony Vaio NW11S ist angesichts der Rechenleistung gut: Der Rechner gibt Filme mit Überlänge ohne Aufladepause wieder. Für Office-Arbeiten ohne Steckdose bleiben dem Anwender rund dreieinhalb Stunden Zeit. Gewöhnungsbedürftig wirkt der Schließmechanismus des Sechs-Zellen-Akkus: Am leichtesten lässt sich der Akku mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes herausheben, während gleichzeitig mit dem Finger der Mechanismus entriegelt wird.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
205 min.145 min.

Im Leerlauf ist das Notebook nicht wahrnehmbar, unter Vollast agiert der Lüfter jedoch hörbar. Dies wäre jedoch nicht störend, wenn der Lüfter nicht im Sekundentakt die Drehzahl ändern würde.

Lautstärke (30cm)
idleLast
32,3 db40,5 db

Tastatur und Touchpad

Die Tasten der Tastatur stehen frei - ähnlich wie die des Apple MacBook. Jedoch gibt die gesamte Tastatur bei Beanspruchung stark nach, weshalb das Tippgefühl etwas schwammig wirkt. Neben dem Einschaltknopf befinden sich drei Schnelltasten zum Ausschalten von Display oder Lautsprechern sowie für den Start des Webbrowsers. Die Browser-Schnelltaste funktioniert auch bei ausgeschaltetem Notebook.

Bei den Touchpadtasten verbaut Sony zwei geteilte Tasten mit einem angenehm leichten Druckpunkt, die jedoch genügend Rückmeldung bieten. Auch die Fläche des Touchpads ist angenehm groß, die genoppte Oberfläche des Touchpads wird allerdings nicht jedem Anwender zusagen. Unter der linken Hälfte des Touchpads liegt die Festplatte - dadurch wird das Notebook an dieser Stelle nach längerem Betrieb etwas wärmer.

  • Der Bildschirm spiegelt.
  • Ein Notebook ohne große Stärken und Schwächen.
  • Derzeit kostet das Notebook etwa 770 Euro.
  • Erweitern lässt sich das Notebook per Expresscard-Slot.
  • Ein eSata-Anschluss fehlt.
  • Die Tastatur gibt beim Schreiben nach.
  • Die silberne Außenhülle sieht aus wie Aluminium besteht jedoch aus Plastik.
  • An der Front befinden sich gleich zwei Kartenleser.
  • Die Festplatte lässt sich zum Beispiel gegen eine SSD auswechseln.

Anschlüsse und Verbindungen

Bei den Anschlüssen und Datenverbindungen schlägt Sony einen etwas eigenwilligen Weg ein: So befindet sich das schon längst totgeglaubte Modem an Bord, und auch ein - inzwischen unüblich gewordener - Firewire-Anschluss ist vorhanden. Danaben bietet das Sony Vaio NW11S mit drei USB-Ports und je einen HDMI-, VGA- und Gigabit-LAN-Anschluss solide Austattung. Drahtlos verbindet sich das Gerät bei Bedarf per WLAN mit N-Standard oder Bluetooth mit anderen Geräten. An der Gehäusefront befindet sich ein Ein- und Ausschalter für die drahtlosen Verbindungen.

Das Notebook bietet zudem gleich zwei Kartenleser und einen Expresscard-Slot 34 für Erweiterungen. Auf der Ausstattungsliste fehlt lediglich ein eSata-Anschluss. Beim Betriebsystem setzt Sony auf Windows Vista Home Premium in der 32-Bit-Variante.

Fazit: Das etwas andere Notebook

Sony hat mit dem Vaio NW11S ein grundsolides Notebook vorgestellt - der mobile Rechner zeigt keine großen Stärken oder Schwächen. Anstelle einer für Fingerabdrücke empfindlichen Klavierlackoptik verbaut Sony raues Plastikmaterial im Aluminium-Design. Neben dem auffälligen Äußeren verfügt das neue Sony Vaio auch über zwei Anschlüsse, die kaum ein anderes aktuelles Notebook bietet: Modem und Firewire-Schnittstelle sind mit an Bord.

Sowohl Rechen- als auch Akkuleistung verdienen die Note "Gut". Zum Preis von rund 770 Euro stellt Sony damit ein solides Büro-Notebook in die Verkaufsregale, das sich sowohl für die Wiedergabe von Filmen als auch zum gelegentlichen Spielen eignet.

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Der Name Sony Vaio erzeugt bei Notebook-Liebhabern ein Leuchten in den Augen - besonders im Hinblick auf die aufwändig gestalteten Topmodelle der Edelserie. Während sich die obere Vaio-Preisklasse vielfach jenseits der 1.000-Euro-Marke bewegt, reißt das neue Vaio NW11S mit etwa 770 Euro ein vergleichweise kleines Loch in den Geldbeutel. Auch sonst präsentiert sich das Notebook erfrischend anders.

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Der Name Sony Vaio erzeugt bei Notebook-Liebhabern ein Leuchten in den Augen - besonders im Hinblick auf die aufwändig gestalteten Topmodelle der Edelserie. Während sich die obere Vaio-Preisklasse vielfach jenseits der 1.000-Euro-Marke bewegt, reißt das neue Vaio NW11S mit etwa 770 Euro ein vergleichweise kleines Loch in den Geldbeutel. Auch sonst präsentiert sich das Notebook erfrischend anders..
http://www.netzwelt.de/news/80424-sony-vaio-nw11s-test-solides-notebook-kleinen-extras.html
2009-08-07 19:47:00
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Sony Vaio NW11S im Test: Solides Notebook mit kleinen Extras