D-Link DIR-685: WLAN-Router mit Touchscreen im Test
Konfiguration
Bevor der DIR-685 die Internet-Verbindung den Rechnern im Netzwerk zur Verfügung stellt, muss das Gerät konfiguriert werden. Anfänger in Sachen Netzwerkverwaltung dürften die beigelegte Setup-Software bevorzugen, Profis dagegen die Steuerung über das Web-Interface. Zu empfehlen ist, sich sofort mit der browser-basierten Oberfläche vertraut zu machen denn für fortgeschrittene Einstellungen führt kein Weg daran vorbei.
Immerhin: Dank eines Einrichtungsassistenten richten auch unerfahrene Anwender ihren Internetzugang schnell per Web-Interface ein. Auch für die WLAN-Einstellungen steht ein entsprechendes Assistenzprogramm zur Verfügung. Mit wenigen Mausklicks ist die Funkbrücke eingerichtet, und Notebooks im Netzwerk können die Internet-Verbindung nutzen.
Über einen Internet-Service holt der Router auch aktuelle Wettervorhersagen aufs Display.
Firewall gegen Hacker-Attacken
WPA, DHCP, PPPoE, WPS, NAT bei der Einrichtung von Netzwerken scheitern ungeübte Anwender schon am Hightech-Bezeichnungswirrwarr. Auch in den Menüs des DIR-685 wird der Einsteiger mit einer Fülle von Fachbegriffen konfrontiert. Der Hersteller greift dem Anwender allerdings an vielen Stellen unter die Arme, erklärt im Web-Interface Konfigurationsmethoden und gibt am rechten Seitenrand nützliche Tipps.
Zu den Standard-Funktionen eines Routers gehört mittlerweile eine Firewall gegen Angriffe aus dem Netz. Um das heimische Netzwerk vor unerwünschtem Zugriff abzuschirmen, stellt der D-Link DIR-685 eine Tabelle zur Verfügung, in die zulässige und unzulässige Verbindungen eingetragen werden können. Absolute Sicherheit gewährleistet auch eine Router-Firewall allerdings nicht. Anwender sollten die auf den Rechnern installierte Antiviren-Software also auch weiterhin auf dem aktuellen Stand halten.
WPS erleichtert Internet-Zugang mit mobilen Geräten
Der DIR-685 bietet eine Fülle an Konfigurationsmethoden. Dazu zählt beispielsweise die Einrichtung eines gesicherten Gastzuganges ins WLAN. Das ist beispieslweise nützlich, wenn die Kinder ab und an auf der schnellen Internetleitung mitsurfen möchten. Damit der Gast keinen Zugriff auf alle Netzwerk-Speicher erhält, sollte der Router-Anwender das LAN vom Gast-Zugang per Web-Interface trennen.
Das "Wi-Fi Protected Setup", kurz WPS, gehört ebenso zum Repertoire des D-Link-Routers. Ist die Funktion aktiviert, muss sich der Anwender nicht mehr den komplizierten Sicherheitsschlüssel für das WLAN merken. Stattdessen genügt ein Knopfdruck oder die Eingabe einer PIN-Nummer, um die Verbindung zwischen Notebook und Netzwerkzentrale herzustellen.
D-Link DIR-685
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Bild vergrößern Der D-Link DIR-685 ist Router, elektronischer Bilderrahmen, Printserver und Netzwerkspeicher in einem Gerät. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Seitlich besitzt der Router einen Festplatteneinschub. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern So kann der DIR-685 etwa eine SSD-Festplatte aufnehmen und diese im Netzwerk als Speicherplatz zur Verfügung stellen. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Auf der Rückseite des Routers befinden sich vier LAN-Ports, ein WAN-Port und zwei USB-Anschlüsse für Drucker oder Scanner. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Per Berührung werden die Menüelemente des Displays bedient. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Zu den Display-Funktionen zählt etwa der Routing-Verkehr. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Auf den Bildschirm des D-Link-Routers lassen sich aber auch Wettervorhersagen holen.






