Musikdienste im Test: iTunes
Bezahlung: Taschengeldkonto für Kinder
An der virtuellen Kasse zahlt der Kunde mit Kreditkarte oder wählt die Zahlung per Bankeinzug durch die Bezahldienste ClickandBuy oder Firstgate. Eltern können ihren Kindern durch die Einrichtung eines Taschengeldkontos eine Freude machen: Zwischen zehn und 200 Euro können monatlich auf das Konto geladen werden, das den Kleinen den Einkauf ohne Kreditkarte erlaubt. Daneben bietet der iTunes Store die Verrechnung der Musikdownloads mit Gutscheinkarten an.
Service: Videoanleitungen erklären die Navigation
Die Hilfe-Rubrik von iTunes ruft der Nutzer direkt im Programm auf. Hier sind wesentliche Funktionen zum Abspielen und Herunterladen der Songs erklärt. Auf der Apple-Homepage gibt es darüber hinaus eine Reihe von praktischen Videoanleitungen, die der Anwender bequem per Mausklick erreicht. Die Bewegtbilder stellen nur einen Teil des ausführlichen Benutzerhandbuches zu iTunes dar. Weitergehende Fragen beantwortet der Kundenservice per E-Mail über ein Kontaktformular. Apple sichert eine Antwort innerhalb von 48 Stunden zu.
Unternehmen
Der iTunes Store ist ein Angebot des bekannten Computerherstellers Apple, der erstmals in den 80-er Jahren seine Tätigkeit aufnahm und entscheidend an der Verbreitung der ersten Computer mitwirkte. Die Firma mit Sitz in Cupertino, Kalifornien hat seitdem ihr Angebot durch neue Bereiche wie Unterhaltungselektronik, Betriebssysteme und Programme stetig erweitert.
Die Software iTunes wurde erstmals im Jahre 2001 vorgestellt - als ein Programm zum Verwalten und Brennen von Musik. Nach Erweiterung der Software um Download-Funktionalitäten startete der iTunes Store zunächst in den USA. Im Juni 2004 öffnete der iTunes Store auch in Deutschland seine Tore.
Fazit
Apples iTunes Store verfügt mit zehn Millionen Titeln über das größte Sortiment in unserem Musikdienst-Test. Neben Musik-Downloads bietet der Online-Dienst noch zahlreiche Extras wie Videos, Podcasts, Promi-Wiedergabelisten und Live-Mitschnitte an. Auf Wunsch informiert der Dienst seine Kunden über Neuveröffentlichungen der Lieblingskünstler.
Die Oberfläche bringt Übersicht in das große Angebot und überzeugt durch gelungenes Design. Eine starke Suche hilft Anwendern auch dann beim Auffinden des Titels, wenn Suchbegriffe falsch geschrieben wurden. Allerdings überfordert die schiere Menge der angezeigten Medien auf den ersten Blick, die Preisangaben verstecken sich zudem in den Detailansichten. Die Musikstücke liegen nur im kopierschutzfreien AAC-Format vor, mit dem nicht jeder tragbare Player zurecht kommt.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Musikdienst und Apple iTunes.
