"Einer der hartnäckigsten Spammer überhaupt"
Niederlande: Spammer muss 250.000 Euro Strafe zahlen
In den Niederlanden ist ein Mann zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt worden, weil er massenhaft unerwünschte Werbenachrichten per E-Mail verschickt hat. Stellt der Verurteilte das Versenden von Spam-E-Mails nicht ein, drohen weitere Geldstrafen. Dies teilte die niederländische Aufsichtsbehörde für Post und elektronische Kommunikation OPTA am Montag mit.
Gegen den Mann sind nach Angaben eines OPTA-Sprechers über 400 Beschwerden bei der Aufsichtsbehörde eingegangen. Dabei sei der nun bestrafte Spammer bereits im Jahr 2005 gleich mehrfach dazu aufgefordert worden, die massenhafte Verbreitung von unerwünschten Werbe-E-Mails einzustellen. Offenbar blieben diese ersten Warnungen aber ohne Folgen. Sollte der Mann trotz der hohen Strafe von 250.000 Euro weiterhin Spam-E-Mails verschicken, drohen zusätzliche Geldstrafen von 5.000 Euro pro Tag.
Einer der hartnäckigsten Spammer überhaupt
Die unabhängige Aufsichtsbehörde OPTA machte keinerlei Angaben zur Identität des Mannes. Sie teilte in einer Erklärung aber mit, dass der Spammer für den Versand der Werbe-E-Mails eine Firma unter dem Namen Serinco Benelux eintragen ließ. Die Spam-E-Mails glichen sich stets in Form und Inhalt. In den meisten Fällen soll es sich um Werbung für einen Internet-Auftritt gehandelt haben, bei dem man online Internet-Werbeaufträge buchen konnte.
Laut OPTA handelt es sich bei dem Mann um den hartnäckigsten Spammer, den man die Behörde je erlebt hat. Seit 2004 ist das Versenden von Spam-Mails in den Niederlanden verboten. Im Jahr 2008 hatte die niederländische Regulierungsbehörde für Post und elektronische Kommunikation zwei Firmen, die regelmäßig Spam-E-Mails verschickt hatten, eine Strafe von insgesamt 510.000 Euro auferlegt.
In Deutschland haben Nutzer verschiedene Möglichkeiten unerwünschte Werbe-E-Mails zu melden. So bietet etwa die "Internet-Beschwerdestelle" einen solchen Online-Service. Den Link dorthin finden Sie am Ende dieses Artikels in der Box Links zum Artikel.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Zitat Newsflash: [..]Die unabhängige Aufsichtsbehörde OPTA machte keinerlei Angaben zur Identität des Mannes.[...] Zitat Ende :rolleyes: Der ist bekannt wie ein bunter Hund,heisst Reinier...
Zitat: Nein, im Endeffekt macht es keinen Sinn! Magst Du uns auch eine Begründung für Deine Aussage geben? Denn sonst ist Deine Posting einfach nichts wert! ...
Nein, im Endeffekt macht es keinen Sinn!
Macht es Sinn alle Spammails, die bei Google Mail zum Glück sehr wenig sind, direkt an die bekannten E-Mailadressen der Internet-Beschwerdestelle weiterzuleiten? Grüße Tim