Cyberattacken im Urlaub
Sicherheit: Sonne, Strand und Datenklau
Wer Notebook und USB-Stick mit in den Urlaub nimmt, sollte auf der Hut sein: Die Gefahr, dass der eigene Computer in beliebten Urlaubsländern Virenprogrammen oder Datenklau zum Opfer fällt, ist oft sehr hoch. Neben der Datensicherheit gilt es auch, an die physischen Belastungen für die teure Hardware zu denken. Ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sollte daher niemand den Rechner mit in den Urlaubsflieger nehmen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Traurige Spitzenreiter: Spanien, Italien, Türkei
- 2Sorgsam mit Kontonummern und Passwörtern umgehen
- 3Online-Speicher schützt vor Datenverlust
- 4Zugriff nur mit Schlüssel
Urlauber, die im Hotel oder im Internet-Café E-Mails lesen, ihr Facebook-Profil pflegen oder via Messenger mit den Daheimgebliebenen chatten, sollten sich insbesondere in "klassischen" Urlaubsländern wie Spanien, Italien oder der Türkei vorsehen. Das zeigt unter anderem eine Untersuchung von Symantec, einem renommierten Anbieter von Sicherheits-Software.
Traurige Spitzenreiter: Spanien, Italien, Türkei
Spanien liegt in Symantecs Phishing- und Spam-Report vom Juli auf dem Spitzenplatz "bei Bots, also gekaperten und ferngesteuerten Rechnern". Italien ist auf Platz drei bei den Bot-Netzen. Die Türkei gehört mit Ägypten und Großbritannien zu den drei Ländern mit dem höchsten Risiko einer Virusinfektion für den PC.
Betroffen sind jedoch nicht nur Urlauber in den drei genannten Ländern. Wer unterwegs gerne mit dem USB-Stick hantiert, geht beinahe überall ein Risiko ein, denn laut Symantec gelangen 65 Prozent aller Schadprogramme per USB-Stick auf den Rechner.
Sorgsam mit Kontonummern und Passwörtern umgehen
Symantec gibt einige Tipps, wie Anwender ihre privaten Daten auf dem Rechner vor Datendieben und anderen Cyberattacken schützen können. So sei ein Internet-Café generell kein sicherer Platz für die Übermitllung sensibler Daten - etwa beim Online-Banking oder anderen Diensten, bei denen die Eingabe von Passwörtern oder Kontonummern erforderlich ist.
Bei der Eingabe von Webadressen solle jeder Internetnutzer immer darauf achten, dass zu Anfang der Adresszeile der Zusatz "https" eingeblendet wird und der Browser das Symbol für eine gesicherte Verbindung anzeigt. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass der Anwender auf Phishing-Seiten umgeleitet wird.
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