Schnell und einfach bootfähige USB-Sticks erstellen

Freeware der Woche: HP USB Disk Storage Format Tool

Ein USB-Stick mit einem startfähigem Betriebssystem wie Windows oder Linux bietet viele Vorteile: Entsprechend formatierte Flashspeicher können unter anderem zur Datenrettung auf dem Desktop-Computer oder zur Installation eines Betriebssystems auf einem Netbook ohne DVD-Laufwerk eingesetzt werden. Das "USB Disk Storage Format Tool" von Hewlett Packard greift dem Anwender dabei unter die Arme.

USB Disk Storage Format Tool
Mit dem "USB Disk Storage Format Tool" von HP lassen sich schnell USB-Sticks bootfähig formatieren.

Die kleine Anwendung besteht gerade einmal aus zwei Dateien. Eine davon bietet lediglich einen Kommandozeilen-Modus, über den erfahrene Anwender mittels getippter Kommandos alle nötigen Einstellungen vornehmen und die Formatierung des Datenträgers starten. Die andere Datei bietet eine grafische Benutzeroberfläche für Windows, damit auch Einsteiger mit dem Programm umgehen können.

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Einfache und schnelle Lösung

Nach dem Start zeigt das "USB Disk Storage Format Tool" eine Auswahl der an den Rechner angeschlossenen USB-Geräte an. Hier wählt der Anwender den zu formatierenden USB-Stick aus und bestimmt anschließend das gewünschte Dateisystem. Das Programm unterstützt sowohl FAT32- als auch NTFS-Systeme. Nach der Eingabe des Namens für den Datenträger und einigen Einstellungen kann es schon losgehen. Die Anwendung formatiert den USB-Stick schnell und sicher.

Unter beiden Dateisystemen unterstützt das Programm die schnelle Formatierung, unter NTFS steht außerdem ein Datenkompressionsdienst zur Verfügung. Bei FAT-Systemen kann der Stick zudem als MS-DOS Startdiskette fungieren. Je nach Windows-Version muss der Anwender vor dem Erstellen des Boot-Sticks noch das Verzeichnis der DOS-Dateien angeben.

Dank "USB Disk Storage Format Tool" finden so auf einem einzigen USB-Stick - je nach Größe des Speichermediums - komplette Betriebssysteme wie Windows oder Linux-Distributionen Platz. So können zum Beispiel Betriebssysteme wie Moblin, Eeebuntu, EasyPeasy oder FluxFlux mithilfe eines bootfähig formatierten Sticks leicht auf einem Netbook installiert werden.

Um die Systeme vom Flashspeicher aus starten zu können, muss das BIOS des heimischen Computers allerdings das Booten via USB-Stick unterstützen. Die meisten aktuellen BIOS-Versionen bieten diesen Systemstart über USB-Port an, allerdings muss dazu die entsprechende Boot-Reihenfolge im BIOS-Menü eingestellt werden.

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Tipp: Wie Windows XP von einem USB-Stick aus gestartet werden kann, zeigt die entsprechende Anleitung von netzwelt.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Hallo, auch wenn es nicht die eleganteste Lösung ist, schon mal mit Unlocker versucht alles zu löschen und dann neu formatieren, sollte klappen. Gruß Walker

Hallo, das Tool ist wirklich gut. Habe aber leider einen zu kleinen Stick gewählt. Wie kann ist es wieder rückgängig machen, damit es wieder ein Normaler Stick wird, auf dem ich auch daten...

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