Microsoft stellt Windows 7 und Windows Server 2008 R2 fertig
Windows 7: Vista-Nachfolger geht in Produktion (Update)
Software
Microsoft hat das neue Betriebssystem Windows 7 sowie die neue Windows-Version für Server namens "2008 R2" fertiggestellt. Das gab Rich Reynolds, Microsoft-Manager für den Vertrieb von Windows, bekannt. Nach Angaben des Microsoft-Vertreters haben beide Systeme den Status "Release to Manufacturing" (RTM) erreicht. Sie gehen somit in Produktion. Der offizielle Erscheinungstermin von Windows 7 ist der 22. Oktober.
Update vom 24. Juli finden Sie am Ende des Artikels.
Die Veröffentlichung von Windows 7 soll in drei Etappen geschehen. Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass erste Partner von Microsoft den Vista-Nachfolger schon ab dem 6. August erhalten: Kunden der Technet- oder MSDN-Abonnementdienste und Microsoft-Connect-Partner erhalten das System vorerst in englischer Sprache zum Herunterladen. Weitere Sprachfassungen soll es ab dem 1. Oktober geben. Originalausrüstungshersteller sollen das neue Windows Medienberichten zufolge noch diese Woche erhalten.
Erstmals vergünstigte Familienpakete
Microsoft plant außerdem, für Windows 7 sogenannte "Familienpakete" anzubieten. Diese Lizenzen gestatten dem Kunden, das System auf bis zu drei verschiedenen Computern zu installieren. Nach Angaben des Online-Magazins Computerworld sollen diese Editionen zum Verkaufsstart 150 US-Dollar kosten. Konkurrent Apple bietet ebenfalls Familienpakete seines Betriebssystems Mac OS X an. Sie enthalten fünf Lizenzen für 199 Euro. Bisher waren seitens Microsoft für Privatanwender nur Einzelplatzlizenzen erhältlich.
Windows 7 arbeitet gegenüber dem Vorgängersystem Vista schneller und geht sparsamer mit den Systemressourcen um. Dadurch soll sich das System auch besser für den Einsatz auf Netbooks eignen. An sichtbaren Neuerungen gegenüber dem Vorgänger Windows Vista bietet das System eine neu gestaltete Benutzeroberfläche, Unterstützung für Multi-Touch-Bildschirme sowie eine vereinfachte Benutzerkonten-Steuerung.
Auslieferung in Europa ohne Internet-Explorer
Der Internet Explorer soll nach jetziger Planung in europäischen Windows-Version nicht mehr enthalten sein. Grund sind kartellrechtliche Bedenken der EU-Kommission. Stattdessen will Microsoft den Browser auf einer zusätzliche CD ausliefern oder als Download anbieten.
Ab dem 20. August will Microsoft außerdem Interessierten eine über 180 Tage lauffähige Testversion von Windows Server R2 zur Verfügung stellen. Diese soll unter der Webadresse www.microsoft.com/windowsserver2008 zur Verfügung stehen.
Update vom 24. Juli
Lange vor dem geplanten Veröffentlichungstermin tauchen nun die ersten illegalen Windows 7-Downloads auf Bit Torrent-Portalen auf. Die RTM-Version 7600.16385 erschien zunächst in chinesischer Sprache, mittlerweile wird sie auf einigen Webseiten auch auf Englisch illegal angeboten. Netzwelt warnt ausdrücklich vor dem Download der Software, der zum einen geltendes Recht verletzt und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit Schadsoftware enthält.
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markus h.
03.10.09 17:14
ich bin microsoft Partner und wollte fragen warum die mir keinen Prduct-key zum aktualisieren dazugegeben haben??
warte auf antwort.
FreewareGuide
03.10.09 17:54
Zitat:
warte auf antwort.
Wer sind "die"? Warum fragst Du nicht "die"? Wann hast Du was bekommen, wo "die" hätten etwas "dazugeben" sollen? Was für ein Partner bist Du denn (im Artikel wird von "Kunden der Technet- oder MSDN-Abonnementdienste und Microsoft-Connect-Partner" gesprochen)? Oder einfach die entsprechenden Webseiten durchsuchen? "Für bestimmte Produkte sind Lizenzschlüssel erforderlich. Rufen Sie diese im Programm-Infocenter oder über die MSDN-Website ab." Usw.:confused:
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