Solid State Drives für Netbooks und Laptops

Neuer Flash-Speicher: Intel-SSD mit 34 Nanometern (Update)

Intel hat die ersten Solid State Drives mit 34-Nanometer-Fertigungstechnik offiziell angekündigt. Bisher lag die übliche Strukturbreite der Leiterbahnen bei 50 Nanometern. Dank der neuen Fertigungstechnik bringt der Hersteller mehr Speicherkapazität auf der gleichen Fläche unter. Das senkt die Kosten in der Produktion und letztlich auch für den Verbraucher. Das Update vom 11. August finden Sie am Ende des Artikels.

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Intel Solid State Drive X25 M Postville
Intel Solid State Drive X25-M Postville: Die beiden Versionen mit 80 oder 160 Gigabyte Speicher sollen das Vorgängermodell auch in Sachen Leistung deutlich übertreffen. (Foto: Intel)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preissenkungen von bis zu 60 Prozent
  2. 2Neue Generation bietet mehr Leistung
  3. 3Auf Wunsch 80 oder 160 Gigabyte Speicher
  4. 4Erste Datenträger im Internet verfügbar
  5. 5Update vom 27. Juli 2009: Fehlerhafte Firmware
  6. 6Update vom 11. August 2009: Neue Firmware erschienen

Preissenkungen von bis zu 60 Prozent

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Die Solid State Drives (SSD) sind vor allem bei Mobilrechnern wie Notebooks oder Netbooks beliebt und gelten als Nachfolger der herkömmlichen Festplatte. Die Vorteile der SSDs: Da sie keine beweglichen mechanischen Teile enthalten, arbeiten sie lautlos und benötigen wenig Strom. Zudem sind die Solid States weniger empfindlich gegen Stöße und Erschütterungen als herkömmliche Festplatten. Allerdings sind sie bisher noch zu teuer für den Massenmarkt. Das könnte sich mit der 34-Nanometer-Technik ändern.

Neue Generation bietet mehr Leistung

Die Leistung der neuen Intel-Flashspeicher ist gegenüber der letzten SSD-Generation deutlich besser geworden. Die Schreibleistung soll nach Hersteller-Angaben gegenüber den Vorgängern um den Faktor zwei gestiegen sein. Auch die Latenzzeiten seien mit 65 Mikrosekunden um ein Viertel kürzer geworden. Zum Vergleich: Eine Western Digital Velociraptos-Festplatte arbeitet mit einer Latenzzeit von 3.000 Mikrosekunden und bietet 300 Gigabyte Speicherplatz.

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Die neuen SSDs arbeiten mit allen gängigen Betriebssystemen zusammen. Für Windows 7 ist zudem ein Firmware-Update in Planung, das den TRIM-Befehl unterstützt und so die Übertragungsleistung der Flash-Speicher verbessert. Für Anwender anderer Windows-Systeme will Intel ein Programm anbieten, das es erlaubt, die Leistung der SSDs auch unter Windows Vista oder XP zu optimieren. Die Software wird vermutlich allen Mobilrechnern beiliegen, die mit einer Intel-SSD ausgeliefert werden.

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