Apple iPhone der vierten Generation verschwunden
Prototyp verloren: iPhone-Entwickler begeht Selbstmord (Update)
Ein Ingenieur des taiwanischen Apple-Zulieferes Foxconn nahm sich offenbar das Leben, weil er den Prototypen eines iPhones der vierten Generation verloren hatte. Noch in der selben Nacht sprang er aus dem Fenster seiner Wohnung. Der Ingenieur erlag später den durch den Sturz erlittenen Verletzungen. Dies berichten verschiedene chinesische Medien.
Das Update vom 29. Juli finden Sie am Ende des Artikels.
Der 25-jährige Foxconn-Mitarbeiter war mit der Aufgabe betraut, insgesamt 16 Prototypen eines neuen iPhone-Modells zur Apple-Zentrale nach Kalifornien zu schicken. Kurz nach dem er bemerkte, dass einer der Prototypen fehlte, meldete er den Verlust an seine Vorgesetzten bei Foxconn. Unbestätigten Berichten zufolge kam es im Anschluss zu einer illegalen Hausdurchsuchung bei dem Mitarbeiter.
Am gestrigen Dienstag teilte Apple sein Bedauern über den Tod des Ingenieurs in einer Stellungnahme mit: "Wir bedauern den tragischen Verlust des noch so jungen Mitarbeiters sehr und warten auf die Ermittlungsergebnisse um die Todesursache herauszufinden", sagte ein Apple-Sprecher gegenüber dem Magazin Cnet.com. "Wir fordern gleichzeitig unsere Zuliefer-Firmen dazu auf, ihre Mitarbeiter mit Würde und Respekt zu behandeln."
Verbleib des iPhone-Prototypen unbekannt
Zum Stand der Ermittlungen wollte sich der Apple-Sprecher nicht äußern. Verschiedene chinesische und englischsprachige Medien hatten über grausame Verhörmethoden und psychischen Druck gegenüber dem 25-Jährigen berichtet. Über den Verbleib des iPhone-Prototypen ist nichts Weiteres bekannt.
Foxconn ist schon lange einer der wichtigsten Partner-Firmen von Apple. Das taiwanische Unternehmen produzierte sämtliche iPhone- und iPod-Modelle sowie das MacBook Air. In der Vergangenheit geriet Foxconn immer wieder wegen menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen in die Kritik. So berichtete etwa das britische Boulevard-Blatt "Mail on Sunday" im Jahr 2006 über 15-stündige Arbeitstage bei Monatslöhnen von umgerechnet 40 Euro bei Foxconn.
Update vom 29. Juli: Foxconn zahlt Hinterbliebenen Entschädigung
Obwohl die Ermittlungen zum Tod des Ingenieurs noch andauern, hat Foxconn einem Bericht der "New York Times" zufolge der Familie des jungen Mitarbeiters eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 38.000 Euro gezahlt. Nach Berichten chinesischer und amerikanischer Medien verhörte die Sicherheits-Abteilung von Foxconn den 25-Jährigen Ingenieur mit übertriebener Härte. Daher werde darüber spekuliert, ob ein Zusammenhang zwischen dem Verhör und dem Tod des jungen Mannes bestehen könne.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge
Ich bin schon auf das aktuelle Jahr 2011 gespannt. Was wird vor dem Release von den neuen Geräten passieren...
Joo, war ich, aber auch im Statistischen Landesamt!!!! Die fabrizieren da Zahlen vom Allerfeinsten. Falls Dich das interessiert: Da bekommst Du sogar Auskunft über die Anzahl der vorhandenen Mastschweine, getrennt...
Zitat: Kann nicht sein. Hier ist die Statistik mal wieder totaler Mist. Der Vogel ist nämlich nach dem ersten Fehlschuß schon weg. Gruß antiTank Warst du mal...
Zitat: Dabei lässt du aber die Vorgeschichte (Verlust des Prototyps, Hausdurchsuchung etc) komplett außer acht. Gruß Eigentlich weniger, weil alle anderen...
Bisher ist noch nicht einmal heraus, ob sich der junge Mann überhaupt selbst aus dem Fenster gestürzt hat. Man gehe nur davon aus. Das mal nur so nebenbei. Deswegen irritiert mich auch die Überschrift der...