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29.07.2009
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Apple iPhone der vierten Generation verschwunden

Prototyp verloren: iPhone-Entwickler begeht Selbstmord (Update)

Handy

Prototyp verloren: iPhone-Entwickler begeht Selbstmord (Update)

Ein Ingenieur des taiwanischen Apple-Zulieferes Foxconn nahm sich offenbar das Leben, weil er den Prototypen eines iPhones der vierten Generation verloren hatte. Noch in der selben Nacht sprang er aus dem Fenster seiner Wohnung. Der Ingenieur erlag später den durch den Sturz erlittenen Verletzungen. Dies berichten verschiedene chinesische Medien.

Das Update vom 29. Juli finden Sie am Ende des Artikels.

Der 25-jährige Foxconn-Mitarbeiter war mit der Aufgabe betraut, insgesamt 16 Prototypen eines neuen iPhone-Modells zur Apple-Zentrale nach Kalifornien zu schicken. Kurz nach dem er bemerkte, dass einer der Prototypen fehlte, meldete er den Verlust an seine Vorgesetzten bei Foxconn. Unbestätigten Berichten zufolge kam es im Anschluss zu einer illegalen Hausdurchsuchung bei dem Mitarbeiter.

Am gestrigen Dienstag teilte Apple sein Bedauern über den Tod des Ingenieurs in einer Stellungnahme mit: "Wir bedauern den tragischen Verlust des noch so jungen Mitarbeiters sehr und warten auf die Ermittlungsergebnisse um die Todesursache herauszufinden", sagte ein Apple-Sprecher gegenüber dem Magazin Cnet.com. "Wir fordern gleichzeitig unsere Zuliefer-Firmen dazu auf, ihre Mitarbeiter mit Würde und Respekt zu behandeln."

Verbleib des iPhone-Prototypen unbekannt

Zum Stand der Ermittlungen wollte sich der Apple-Sprecher nicht äußern. Verschiedene chinesische und englischsprachige Medien hatten über grausame Verhörmethoden und psychischen Druck gegenüber dem 25-Jährigen berichtet. Über den Verbleib des iPhone-Prototypen ist nichts Weiteres bekannt.

Foxconn ist schon lange einer der wichtigsten Partner-Firmen von Apple. Das taiwanische Unternehmen produzierte sämtliche iPhone- und iPod-Modelle sowie das MacBook Air. In der Vergangenheit geriet Foxconn immer wieder wegen menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen in die Kritik. So berichtete etwa das britische Boulevard-Blatt "Mail on Sunday" im Jahr 2006 über 15-stündige Arbeitstage bei Monatslöhnen von umgerechnet 40 Euro bei Foxconn.

Update vom 29. Juli: Foxconn zahlt Hinterbliebenen Entschädigung

Obwohl die Ermittlungen zum Tod des Ingenieurs noch andauern, hat Foxconn einem Bericht der "New York Times" zufolge der Familie des jungen Mitarbeiters eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 38.000 Euro gezahlt. Nach Berichten chinesischer und amerikanischer Medien verhörte die Sicherheits-Abteilung von Foxconn den 25-Jährigen Ingenieur mit übertriebener Härte. Daher werde darüber spekuliert, ob ein Zusammenhang zwischen dem Verhör und dem Tod des jungen Mannes bestehen könne.


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sn00py603
sn00py603
22.07.09 11:14

Also, wenn man das so hört, wie die mit Menschen umgehen...


Andy3123
Andy3123
22.07.09 11:50

Wenn solche Arbeitsbedingungen bei Zul. bekannt sind... hätte sich APPLE schon längst davon trennen müssen.... Bei allem Respeckt... irgendwo ist es genug.. Herr APPLE
Dann ist das Teilhalt 10 Euro teurer...


antiTank
antiTank
22.07.09 12:39

Zitat:

Wenn solche Arbeitsbedingungen bei Zul. bekannt sind... hätte sich APPLE schon längst davon trennen müssen.... Bei allem Respeckt... irgendwo ist es genug.. Herr APPLE
Dann ist das Teilhalt 10 Euro teurer...


Durch "Sturz in die Tiefe" haben sich im Jahre 2006 allein in Deutschland 989 Menschen "um die Ecke" gebracht. Das sind mehr als 10 % der Selbstmorde überhaupt. Durch Alkohol immerhin nur 32, obgleich man meinen sollte, daß diese Art der Selbsttötung doch eigentlich angenehmer sein müßte??
Nun sagt die Statistik leider nichts darüber aus, wie viele der Fensterstürzer unter Alkohol standen, auch nach Berufsgruppen ist sie nicht aufgeteilt. Aber, irgendwann ist muß denn wohl mal n Apple-Mitarbeiter darunter sein (rein statistisch gesehen).


Bananenhaupt
Bananenhaupt
22.07.09 13:26

Zitat:

Aber, irgendwann ist muß denn wohl mal n Apple-Mitarbeiter darunter sein (rein statistisch gesehen).


Dabei lässt du aber die Vorgeschichte (Verlust des Prototyps, Hausdurchsuchung etc) komplett außer acht.


Gruß


Paul12345
Paul12345
22.07.09 13:38

Wenn der Schütze an einem Vogel rechts 10cm vorbei schießt und direkt danach 10cm links vorbei schießt ist der Vogel rein statisch gesehn tot....


Eierkopf2009
Eierkopf2009
23.07.09 07:35

Bisher ist noch nicht einmal heraus, ob sich der junge Mann überhaupt selbst aus dem Fenster gestürzt hat. Man gehe nur davon aus. Das mal nur so nebenbei. Deswegen irritiert mich auch die Überschrift der Netzwelt-Redaktion. Was die in China schreiben und behaupten und was Medien hier übernehmen ist eine andere Geschichte.


antiTank
antiTank
23.07.09 09:30

Zitat:

Dabei lässt du aber die Vorgeschichte (Verlust des Prototyps, Hausdurchsuchung etc) komplett außer acht.
Gruß


Eigentlich weniger, weil alle anderen Selbstmörder auch ihre Vorgeschichte haben. Da gibt´s ne große Bandbreite: Auch dienstliche Verfehlungen wie Werksspionage oder Unterschlagung sind nicht gerade selten Gründe für Selbstmorde.

Zitat:
Paul12345:Wenn der Schütze an einem Vogel rechts 10cm vorbei schießt und direkt danach 10cm links vorbei schießt ist der Vogel rein statisch gesehn tot....


Kann nicht sein. Hier ist die Statistik mal wieder totaler Mist. Der Vogel ist nämlich nach dem ersten Fehlschuß schon weg.

Gruß
antiTank


sn00py603
sn00py603
23.07.09 09:42

Zitat:

Kann nicht sein. Hier ist die Statistik mal wieder totaler Mist. Der Vogel ist nämlich nach dem ersten Fehlschuß schon weg.

Gruß
antiTank

Warst du mal bei der Marine? Das ist ja ne volle Breitseite....


antiTank
antiTank
23.07.09 09:57

Joo, war ich, aber auch im Statistischen Landesamt!!!! Die fabrizieren da Zahlen vom Allerfeinsten. Falls Dich das interessiert: Da bekommst Du sogar Auskunft über die Anzahl der vorhandenen Mastschweine, getrennt nach Stallgröße und nach Landkreisen. All das dann sogar noch getrennt nach Schweinerassen!!!! Das hat schon was.


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