EVGA Interview 1700: Beweglicher Doppelbildschirm
Gadget-Globus: Dockingstation mit zwei Monitoren
Auch der US-amerikanische Grafikkartenspezialist EVGA mischt nun im hart umkämpften Monitor-Markt mit. Mit dem "Interview 1700" stellt der Anbieter eine eigene Neuentwicklung vor: Das System besteht aus zwei 17-Zoll-Widescreen-Monitoren auf einem massiven Standfuß. Das System ist vor allem für Arbeitsplätze mit zwei Personen gedacht.

An den Standfuß werden zwei 17-Zoll-Widescreen-Monitore befestigt, die jeweils eine Auflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten bieten. Jeder der Bildschirme lässt sich um 180 Grad drehen und um 90 Grad nach vorne klappen. Das ermöglicht dem Bildschirmarbeiter, seinem Gegenüber jederzeit einen der beiden Bildschirme zuzuwenden. Das Bild richtet sich dabei automatisch nach der Position des Monitors aus. Die Helligkeit der beiden Displays gibt EVGA mit 220 Candela pro Quadratmeter und den Kontrast mit 500:1 an. Die Reaktionszeit liegt bei acht Millisekunden.
Der Standfuß dient zugleich als Dockingstation: Zwischen den beiden Monitoren befindet sich eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln. Des Weiteren sind im Standfuß ein Mikrofon, das Netzteil sowie ein USB-Hub mit drei Ports eingebaut. Sämtliche Einstellungsmöglichkeiten für die beiden Bildschirme befinden sich zusammen mit dem Einschaltknopf im unteren Bereich des Standfußes. Die Bildübertragung zum Rechner erfolgt mittels DMS-Anschluss. Ein entsprechendes Kabel zum Aufsplitten auf zwei DVI-Anschlüsse und zahlreiche Adapter sind im Lieferumfang enthalten.
Der praktische Schreibtischaufbau hat aber seinen Preis: Der EVGA Interview 1700 liegt mit Kosten von 650 US-Dollar - umgerechnet rund 460 Euro - weit über dem Preis von zwei vergleichbaren Bildschirmen. Erscheinungstermin und Preis für Deutschland sind noch nicht bekannt.
Anwender, die eine ähnliche Konfiguration im Eigenbau aufstellen, verzichten zwar auf dem praktischen Schwenkfuß - sparen dafür aber bare Münze. Schließlich kostet ein 17-Zoll-Widescreen-Monitor mit ähnlichen Leistungsdaten je nach Modell zwischen 85 und 150 Euro. Zwei Bildschirme für den heimischen Arbeitsplatz schlagen also mit maximal 300 Euro zu Buche.
