Wasserdicht bis zu drei Metern

Olympus µ Tough-6010: Robuste Outdoor-Kamera

Olympus µ Tough-6010: Robuste Outdoor-Kamera Verbesserte Elektronik und zwölf statt zehn Megapixel maximale Bildauflösung - das sind die wesentlichen Neuerungen der Outdoor-Kamera Olympus µ Tough-6010. Wie schon der Vorgänger µ Tough-6000 übersteht auch die µ Tough-6010 Stürze, Wasserkontakt und Minusgrade.

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Die µ Tough-6010 bietet auf dem CCD-Sensor mit 1/2,3 Zoll eine Auflösung von zwölf Megapixeln wie beim Vorgängermodell. Im Vergleich zum Vorgänger µ Tough-6000 haben die Techniker in erster Linie Elektronik und Software des Geräts überarbeitet. An Programmen kamen etwa die Magic Filter neu hinzu: Sie gestatten dem Anwender Effekte wie "Lochkamera", "Pop Art", "Fish-Eye" oder "Skizze" auf die Bilder anwenden. Für die Nachbearbeitung am heimischen Rechner liefert Olympus außerdem die Version 2.2 der Software Olympus Master mit dem Gerät aus.

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Brennweite von 28 bis 102 Millimeter

Die anderen Daten sind im Vergleich zu den Spezifikationen der µ Tough-6000 im Wesentlich gleich geblieben. Wie die Vorgängerin ist auch die µ Tough-6010 frostsicher bis minus 10 Grad Celsius, wasserdicht bis zu drei Meter und sturzfest bis zu einer Höhe von 1,5 Meter. Das Objektiv arbeitet mit Brennweiten von 28 bis 102 Millimeter und einer maximalen Blendenöffnung von 3,5 bis 5,1. Das 2,7-Zoll-Display liefert 230.000 Bildpunkte und soll auch bei Sonnenlicht noch ein sehr kontraststarkes Bild liefern.

Olympus µ Tough-6010

Das wasser- und staubdichte Gehäuse birgt ein hochwertiges Objektiv (28 – 102 Millimeter), einen 12 Megapixel-Sensor sowie jede Menge Motivprogramme. (Bild: Olympus)

Im Videomodus begnügt sich die µ Tough-6010 mit VGA-Auflösung, aufgenommene Filme bieten eine Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 30 Bildern pro Sekunde. Gesichtserkennung für bis zu 16 Gesichter und der seit einiger Zeit in vielen Kameras obligatorische Beauty-Modus für "makellosen Teint" runden die Ausstattung ab. Beim Speicher setzt Olympus auf die hauseigene xD-Picture Card, der Nutzer kann aber auch Micro-SD-Karten einsetzen.

Praktisch: Bedienung per "Tap Control"

Im Test des Vorgängermodells positiv aufgefallen war die Funktion "Tap Control", die auch die µ Tough-6010 bietet. Dabei ruft der Nutzer wichtige Funktionen wie beispielsweise den Blitz durch Antippen des Gehäuses auf. Das erleichtert den Umgang mit der Kamera, etwa wenn der Fotograf bei Klettertouren Handschuhe trägt.

Die Olympus gibt es für 320 Euro in den "sportlichen" Farben Titangrau, Türkisblau und Lavarot für 320 Euro. Anwender, die eine technisch hochwertige und zugleich robuste Kamera suchen, machen mit der µ Tough-6010 sicher nichts falsch. Wer aber auch mit 10 Megapixel leben kann, für den ist möglicherweise das Vorgängermodell µ Tough-6000 im Abverkauf recht günstig zu haben.

Als vergleichbare Alternative gilt die Canon Powershot D10. Das Modell übersteht Tauchgänge bis zu zehn Metern Tiefe und hält Staub und Erschütterungen stand. Auch die technischen Daten der Kamera bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie die der Olympus µ Tough-6010: 12,1 Megapixel, Dreifach-Zoom und 2,5-Zoll-Display. Die D10 ist in Onlineshops zu Preisen zwischen 250 und 300 Euro erhältlich. Etwas teurer ist Panasonics DMC-FT1, die im Internet ab 340 Euro zu haben ist.

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