Nokias Klassenprimus mit Tastatur und Touchscreen
Top-Smartphone: Nokia N97 im Test
Das N97 ist das aktuelle Top-Modell von Nokia, kein anderes Handy der Finnen bietet so viel Ausstattung. Mit einer vollständigen QWERTZ-Tastatur, einem berührungsempfindlichen Bildschirm sowie WLAN, HSDPA, GPS und einem 32 Gigabyte großen Speicher schöpft es bei der Ausstattung aus dem Vollen. Dem Nokia N97 merkt man seine Rolle als Vorzeigemodell und Technologieträger nicht nur bei der Ausstattung an: Im Gegensatz zu vielen anderen Nokia-Handys überzeugt das N97 auch mit einer tadellosen Verarbeitung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung: Voll gepackt bis unter den Rand
- 2Kamera: 5 Megapixel und doppelter LED-Blitz
- 3Navigation: Wegführung gegen Aufpreis
- 4Software: Viele Widgets, kaum Büro-Anwendungen
- 5Tastatur: 33 Drücker für Vielschreiber
- 6Surfen im Netz: Blättern und Warten
- 7Multitasking-Talent mit kleinen Schwächen
- 8Fazit
Auch wenn es in vielen Medien als "Business-Schwergewicht", "iPhone-Killer" oder schlicht als "Smartphone" betitelt wurde: Laut Nokia ist das N97 ein "vielseitiges Multimedia-Handy". Diese Bezeichnung trifft es gut, denn die Mischung aus Entertainment- und Business-Funktionen lässt sich nur schwer einer festen Zielgruppe zuordnen.
Auf jeden Fall sollten sich zukünftige Käufer über die Abmessungen des N97 im Klaren sein. Das 148 Gramm schwere und 117 x 55 x 16 Millimeter große Gerät passt zwar mühelos in die Hosentasche, macht sich dort aber vor allem durch das hohe Gewicht bemerkbar. Angst vor Kratzern braucht man nicht zu haben. Den Testzeitraum überstand das N97 kratzerfrei, obwohl es stets zusammen mit dem Schlüsselbund in der Hosentasche transportiert wurde.
Die Verarbeitung des Nokia-Handys liegt generell auf hohem Niveau. Zwar besteht das Gehäuse, vor allem aus Gewichtsgründen, vollständig aus Plastik. Am gesamten Gerät finden sich jedoch nicht die geringsten Spaltmaße - ein größeres Kompliment kann man einem Handy mit Schiebe-Klapp-Mechanismus nicht machen. Der gesamte Bildschirm lässt sich nämlich bis zu einem Winkel von etwa 40 Grad aufschieben. Druck- und Einrastpunkt dieses Mechanismus sind so exakt, dass die gesamte Haptik fast schon an die des sündhaft teuren Nokia 8800 Sirocco heranreicht. Kurzum: Es macht einfach Spaß den Bildschirm auf- und zuzuschieben.
Ausstattung: Voll gepackt bis unter den Rand
Dem Nokia N97 fehlt kaum ein Häkchen in der Ausstattungsliste. Dies beginnt bei den zur Verfügung stehenden Funknetzen: Das Quadband-Handy funkt auf allen Kanälen, namentlich Bluetooth, WLAN und UMTS (HSDPA). Letzteres ermöglicht dem Finnen-Handy leider nur eine maximale Download-Rate von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde. Maximal wären 7,2 Megabit pro Sekunde möglich gewesen.
In der Disziplin Multimedia macht dem N97 so schnell kein anderes Mobiltelefon etwas vor. Der üppige Speicher von 32 Gigabyte erlaubt das Anlegen einer umfangreichen Musik-Bibliothek, die sich über das Startmenü direkt aufrufen lässt. Für zusätzliche Kapazität kann der Nutzer durch den Kauf von microSD-Karten sorgen. Der Gesamt-Speicher wächst somit auf maximal 48 Gigabyte an.
Wie ein klassischer MP3-Player sortiert das Nokia-Handy die abgelegten Titel, Alben und Interpreten in Rubriken ein. An Musik-Formaten unterstützt es neben dem obligatorischen MP3-Format auch WMA- und AAC-Dateien.
Nokia N97 im Test
- Bild 1 von 7
Bild vergrößern Das Nokia N97 ist soetwas wie der Technologieträger des finnischen Mobiltelefon-Herstellers. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Es verfügt über eine vollständige Tastatur die sich aufschieben lässt. Der Klapp-Schiebe-Mechanismus ist sehr solide. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Druck- und Einrastpunkt des Aufschiebmechanismus sind exakt und gut fühlbar. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Im Gegensatz zu den vielen Vorgängern ist das N97 tadellos verarbeitet. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Zahlreiche Sensoren, wie Neigungs- und Umgebungslicht-Sensor sorgen für ein bequemes Handling im Alltag. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Die rückseitige Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv bietet eine Auflösung von fünf Megapixeln. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Der Startbildschirm des N97 kann vom Nutzer selbst konfiguriert werden.
Positiv: Dank eines 3,5-Millimeter-Anschlusses lassen sich handelsübliche Kopfhörer direkt und ohne Adapter anschließen. Im Lieferumfang enthalten ist ein Headset samt abnehmbarer Kabelfernbedienung. Sämtliche Funktionen der Fernbedienung, wie Rufannahme und Titelwahl, lassen sich daher auch mit jedem anderen Kopfhörer-Modell verwenden. Dank passendem Bluetooth-Protokoll spielen auch kabellose Lautsprecher und Kopfhörer mit dem N97 zusammen.


Auf seiner Hausmesse, der Nokia World 2008 in Barcelona, hat Nokia das N97 vorgestellt, ein Smartphone mit großem Touchscreen und vollständiger Tastatur. Mit an Bord sind eine Fünf-Megapixel-Kamera, HSDPA-Unterstützung, ein GPS-Empfänger und Media-Player.
Mit dem N86 stellte Nokia auf dem World Mobile Congress 2009 sein neues Flaggschiff vor. Das Multimedia-Handy bietet eine Acht-Megapixel-Kamera, Multimedia-Player, GPS-Empfänger und HSDPA. Das gut ausgestattete Handy kommt Mitte 2009 auf den Markt.
Mit dem 6600i slide hat Nokia ein neues Kamera-Handy vorgestellt. Die integrierte Digitalkamera des Slider-Handys bietet eine Auflösung von fünf Megapixeln. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein doppelter LED-Blitz, UMTS, Bluetooth sowie ein Display, das auf Klopfbefehle reagiert.
Mit dem Modell 5530 XpressMusic stellt Nokia ein neues Modell der XpressMusic-Reihe vor. Das Touchscreen-Handy verfügt über Stereo-Lautsprecher und ist auch in Verbindung mit einer Musik-Flatrate erhältlich. Dann kostet es statt 259 Euro allerdings 389 Euro.
Eine verkleinerte Version des Top-Smartphones N97 stellte Nokia in Stuttgart vor. Das Modell N97 Mini soll vor allem Nutzer ansprechen, die unterwegs viel auf soziale Netzwerke zugreifen. Auch die Mini-Variante des N97 kommt mit einer ausziehbaren Tastatur.
Auf der Nokia World in Stuttgart stellt Nokia die beiden Musik-Handys X3 ud X6 vor. Beide Modelle bieten einen unbegrenzten Zugriff auf den Nokia Music Store und sind ab dem vierten Quartal 2009 zu Preisen ab 140 Euro erhältlich.
Das Nokia 2710 "Navigation Edition" bringt Karten und Navigation in ein "neues Preissegment" - so zumindest lautet das Versprechen des Herstellers. Das Mobiltelefon mit integriertem GPS-Empfänger und Kompass steht ab dem zweiten Quartal 2010 zum Verkauf und soll ohne Vertragsbindung nur 120 Euro kosten.





Beiträge
insgesamt 9 BeiträgeHat Jemand Ersatzteile für dieses Handy? Die Taste zur Tastensperre ist kaputt gegangen und die rückwärtige Klappe fehlt.:-(
ich hab das handy damals gekauft weil ich dachte dass es sehr viel kann und dazu noch schön is. Leute mit dem Handy werdet ihr nich glücklich, ich kanns begründen, weil es ist WAHNSINNIG...
Du kannst dir ja für das handy den opera browser zulegen der ist der zweit beste mobile browser nach dem safari von apple
Im Juli habe ich bei media markt N97 gekauft und nach ca 2 Woche schaltet sich aus von selbst und zeigt weise striche auf Display und ferliert öfters netz, habe ich nach mein urlaub zu Reparatur gegeben nach ca 3...
Das Handy ist echt ne kleine Bombe. Zwar ist der Browser tatsächlich etwas lahm, mich persönlich stört das aber nicht weiter. Der Akku hält auch gut was aus. Natürlich muss man sich an das Gerät erst einmal...