Kostenlose Testversion des kommenden Office-Pakets
Microsoft Office 10: Konkurrenz zu Googles Text & Tabellen
Office 2010 wird erst im Jahr 2010 auf den Markt kommen, eine Vorabversion zum Ausprobieren gibt es aber jetzt schon. Aufsehen erregt die Entscheidung Microsofts, in Zukunft eine Basisversion von Office 2010 kostenlos als Web-Anwendung anzubieten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Kostenlose Office-Version im Internet
- 2Leistungsfähige Alternative zu Googles Online-Büro
- 3Office-Online soll Kunden zu Bing locken
- 4Desktop-Version: Solide Modellpflege
Wer auf Microsofts Webseite die einleitenden Sätze zum neuen Office liest, wird nicht sonderlich überrascht sein. Da ist die Rede von "vielfältigen und leistungsstarken Möglichkeiten" und "verbesserten Tools und anpassbaren Templates". So oder so ähnlich haben sich auch die Beschreibungen zu Office 2000, 2003 oder 2007 gelesen.
Kostenlose Office-Version im Internet
Trotzdem hat Microsoft zum Start der Technical Preview der Bürosuite eine echte Überraschung parat: Es wird auch eine Online-Version geben. Kostenlos. Sie besteht aus den Programmen Word, Excel, Powerpoint und dem Notizprogramm One Note. Die werden direkt über den Web-Browser bedient.
Mehrere Anwender können gleichzeitig an den Dokumenten arbeiten. Da die Anwendungen übers Web laufen, können diese im Prinzip auch via Smartphone oder Netbook genutzt werden. Bisher hatte Microsoft im Rahmen von Windows Live nur einen Online-Speicher mit immerhin 25 Gigabyte angeboten.
Leistungsfähige Alternative zu Googles Online-Büro
Die Nutzer der geplanten Online-Version bleiben nach der Registrierung für die kostenlosen Office-Variante sozusagen auf dem Radar des Software-Giganten. Außerdem bietet die Online-Version einige Vorteile, wenn der Nutzer das Desktop-Office installiert hat - etwa den einfacheren Austausch von Dokumenten.
Das Web-Office soll über Windows Live, über das Volumen-Lizenz-Programm für Unternehmen sowie über ein Online-Abo erscheinen. Mit diesem Schritt liefert Microsoft eine Alternative zu Googles Text & Tabellen, die vermutlich um einiges leistungsfähiger sein wird als das Google-Pendant.
