Der letzte Teil der Tiberium-Reihe

Command & Conquer 4: Offiziell ankündigt (Update)

Bereits vor wenigen Tagen machten erste Gerüchte die Runde, dass ein vierter Teil der Echtzeit-Strategie-Reihe "Command & Conquer" entwickelt wird. 15 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Teils und 30 Milllionen verkaufte Spiele später ist es nun offiziell: Electronic Arts schickt die "Command & Conquer"-Reihe in ihre wohl letzte Schlacht.

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Das Update vom 15. Juli finden Sie am Ende des Artikels.

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Die Handlung des neuen "Command & Conquer"-Titels startet nach den Ereignissen des Vorgängers "Command & Conquer 3: Tiberium Wars". Im Jahr 2062 steht die Menschheit kurz vor dem Aussterben. Zudem droht die Erde innerhalb der nächsten sechs Jahre durch den Tiberium-Raubbau unbewohnbar zu werden. Die Global Defense Initiative (GDI) und die Bruderschaft von Nod verfolgen einmal mehr das Ziel, das Überleben der Menschheit zu sichern.

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Command & Conquer 4: Die beiden Streitparteien GDI und Nod sind wieder mit von der Partie.

In den Kampagnen treten die Spieler auf der Seite von GDI oder Bruderschaft gegen den Computer an. Neben Einzelspieler-Schlachten gegen die künstliche Intelligenz wird das Spiel nach Angaben des Herstellers auch kooperative Gefechte bieten. Auch einen Mehrspieler-Teil für bis zu zehn Spieler planen die Entwickler von "Command & Conquer 4". Die Liste der weiteren Neuerungen umfasst klassenbasierten Spielablauf, neue mobile Stützpunkte sowie einen dauerhaften Spielefortschritt durch alle Spielmodi. Die Kernelemente der Serie bleiben aber weiterhin erhalten.

Bei der Grafik kommt entweder eine aufgebohrte Version der SAGE-Engine oder eine komplett neue Engine zum Einsatz. Zwischensequenzen mit echten Schauspielern werden auch im neuesten Teil die Handlung erzählen. Passend dazu hat Electronic Arts auch einen ersten Trailer veröffentlicht. Als Erscheinungstermin wird bislang lediglich das Jahr 2010 genannt. "Command & Conquer 4" erscheint voraussichtlich für PC, Xbox 360 und Playstation 3.

Update vom 15. Juli: Solokampagne mit Online-Zwang

Gegenüber der Webseite cncden.com gab jetzt der Community Manager "APOC" von Electronic Arts erste Informationen zur Internet-Anbindung in Command & Conquer 4. Demnach benötigt nach derzeitigem Stand die Einzelspielerkampagne eine dauerhafte Internetverbindung. Nur so könnten die Fortschritte des Spielers erfasst werden. Eine langsame Internetverbindung - etwa über ein 56K-Modem - sei dafür vollkommen ausreichend.

Die Online-Einbindung der Solokampagne dient vermutlich auch dem Zweck, um Raubkopien einzudämmen. Electronic Arts verzichtet bei Command & Conquer 4 auf den Einsatz von Kopierschutz-Programmen wie Securom oder Safedisc. Die DRM-Politik des Spieleherstellers sorgte in der Vergangenheit bereits für Unmut: Bei der Veröffentlichung der Lebenssimulation Spore kam es zu regen Nutzerprotesten und Abwertungen in der Fachpresse aufgrund des restriktiven Kopierschutzes. Der Publisher war zudem erst vor wenigen Wochen durch eine kurz vor dem Verkaufsstart geleakte Version der Lebenssimulation Sims 3 betroffen.

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