Vergleichstest: Digitalkameras für Sport und Urlaub
Pentax Optio W80
Die Optio W80 von Pentax ist nach der W60 bereits die zweite Outdoor-Kamera des japanischen Unternehmens. Ihre maximale Tauchtiefe gibt der Hersteller mit fünf Metern an. Stürze aus einem Meter Höhe und Temperaturen bis zu Minus zehn Grad Celsius soll ohne Beeinträchtigungen überstehen.
Die knapp 300 Euro teure Kamera liegt gut in der Hand. Allerdings fällt die Bedienung teilweise zu umständlich aus. Die Qualität der Bilder genügt für kleinere Foto-Abzüge und den Versand per E-Mail.
Pentax Optio W80 im Test
Das Gehäuse der Kamera ist robust - es muss ja schließlich auch Stürze aushalten und darf kein Wasser in sein Inneres lassen.
2,5 Zoll misst der Bildschirm in der Diagonalen. Rechts daneben sind alle Bedienelemente gruppiert.
Akku und Speicherkarte sind durch eine gut abgedichtete und mit einem Riegel gesicherte Klappe geschützt.
Auf der Oberseite der Kamera befinden sich nur der Auslöser sowie der Ein-und-Aus-Schalter.
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Fujifilm Finepix Z33WP
Fujifilms erste Outdoor-Kamera aus der Finepix-Reihe, das Modell Z33WP, ist bis zu einer Tiefe von drei Metern wasserdicht. Im Gegensatz zu den anderen Digitalkameras im Vergleichstest bietet das Gehäuse keinen Schutz vor Stürzen oder Frost. Dafür ist sie das günstigste und kleinste Modell im Testfeld.
Aufgrund des kleinen Gehäuses Händen ist die Kamera allerdings nicht besonders gut zu halten, Bedienung und Bildqualität können nicht komplett überzeugen. Dafür steht das Gerät bereits ab Preisen von rund 160 Euro zum Verkauf.
Fujifilm Finepix Z33WP im Test
Auslöser mit gutem ersten Druckpunkt, der zweite Druckpunkt liegt einen minimalen Tick zu tief.
Der Lithium-Ionen-Akku und die SD(HC)-Speicherkarte sind genauso wie der Mini-USB-Anschluss durch eine Abdeckung vor Wasser geschützt.
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Testsieger: Panasonic Lumix FT1
Die FT1 von Panasonic geht auch nach wie vor als Sieger aus dem Vergleichstest hervor. Bei ihr stimmen Bildqualität, Bedienkomfort und Outdoor-Eigenschaften. Als Bonus bietet das Modell die Aufzeichnung von HD-Videos.
Preis-Leistungs-Tipp: Olympus µ Tough-6000
Dank ausgewogenem Verhältnis von Bildqualität, Bedienkomfort und Outdoor-Eigenschaften kann sich die µ Tough-6000 von Olympus als Preis-Leistungs-Sieger vom Rest der Kandidaten absetzen.
Die Canon Powershot D10 liefert zwar auch brauchbare Bilder, doch steht ihr Preis in Anbetracht der unkomfortablen Bedienung in keinen Verhältnis. Auf dem gleichen Preisniveau befindet sich die Pentax Optio W80 mit einer ähnlichen Bildqualität, aber einer minimal komfortableren Bedienung. Abgeschlagen auf dem letzten Platz findet sich die günstigste Kamera: Die Finepix Z33WP von Fujifilm. Bildqualität und Bedienung sind inakzeptabel.
Tipps für die Unterwasser-Fotografie
Damit der erste Tauchgang mit der Kamera nicht zum Frusterlebnis wird, sollten angehende Unterwasser-Fotografen einige Tipps beherzigen.
- Die beste Kamera nützt nichts, wenn das Wasser sandig oder anderweitig verdreckt ist. Kleine Partikel schwimmen dann vor dem Motiv herum und reflektieren das Blitzlicht.
- Die Helligkeit verringert sich unter Wasser sehr schnell. Ab zwei Metern Wassertiefe ist der Lichteinfall nur noch sehr gering.
- Die Kameras schwimmen nicht, sondern sinken zu Boden
- Die Hersteller garantieren die Wasserdichtigkeit nur für einen bestimmten Zeitraum - meist zwischen einer halben und zwei Stunden.
- Dreck in der Abdichtung oder kleine Schäden am Gehäuse können zum Eindringen von Wasser führen.
- Unter Wasser sind die Farben anders. Es erfordert Geduld bis die richtigen Farbeinstellungen für schöne Aufnahmen gefunden sind. Die voreingestellten Unterwassermodi in den Kameras helfen nur bedingt weiter.
Links zum Thema
- Regen und Meer: Unterwasserkameras im Test
- Tauchroboter: Canon Powershot D10 im Test
- Nicht nur für die Baustelle: Panasonic Lumix FT1 im Test
- Unterwasserkamera: Fujifilm Finepix Z33WP im Test
- Olympus µ Tough-6000: Robuste Kamera für den Einsatz im Freien
