Robuste Outdoor-Kameras im Überblick
Vergleichstest: Digitalkameras für Sport und Urlaub
Outdoor-Kameras überstehen im Idealfall Wasser, Frost und Erschütterungen ohne Schaden. Damit eignen sie sich nicht nur für Aufnahmen im Regen, sondern auch als Begleiter bei sportlichen Aktivitäten über und unter Wasser sowie bei winterlichen Ausflügen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Panasonic Lumix DMC FT1
- 2Canon Powershot D10
- 3Olympus µ Tough-6000
- 4Pentax Optio W80
- 5Fujifilm Finepix Z33WP
- 6Testsieger: Panasonic Lumix FT1
- 7Preis-Leistungs-Tipp: Olympus µ Tough-6000
- 8Tipps für die Unterwasser-Fotografie
Alle Kameras im Testfeld überstanden sowohl ein Bad im Wasser als auch Stürze aus den von den Herstellern angegebenen Höhen ohne Schäden. Während die Fallhöhen nur zwischen einem und zwei Metern variieren, unterscheiden sich die Tauchtiefen um mehrere Meter. Die Kameras unterscheiden sich in Bedienkomfort und Bildqualität teilweise beträchtlich.
Panasonic Lumix DMC FT1
Die Lumix FT1 ist die erste Outdoor-Kamera von Panasonic. Mit ihrem verschraubten Metallgehäuse taucht sie bis zu drei Meter tief und übersteht Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe unbeschadet. Die robuste Kamera liegt gut in der Hand. Die Bedienung über die metallenen Tasten und Knöpfe ist insgesamt angenehm. Ausnahmen: Der Zoomhebel ist gewöhnungsbedürftig und das Auswahlrad ist zu schwergängig.
Ihr CCD-Bildsensor mit 12,1 Megapixeln zeichnet Videos in HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Die Farbwiedergabe ist sowohl bei Fotos als auch Videos natürlich und die Kontraste sind deutlich und klar. Die robuste Kamera kostet derzeit rund 300 Euro.
Panasonic Lumix DMC FT1 im Test
Vorder- und Rückseite sind aus Metall und mit Schrauben mit dem Mittelstück aus Plastik verbunden.
Der Zoomhebel erfordert ungewohnte Bewegungen und der Auslöser hat an den Seiten zu viel Spiel.
Der Monitor misst in der Diagonalen 2,7 Zoll und die Knöpfe sind gut zu drücken, nur das Auswahlrad ist schwergängig.
Der Mini-HDMI- und der AV/Digital/Multi-Anschluss sind durch eine Klappe vor Wasser geschützt.
Die Klappe mit Gummirand verhindert, dass Wasser bis zum SD(HC)-Speicherkarte oder dem Lithium-Ionen-Akku gelingt.
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Canon Powershot D10
Die Powershot D10 ist die erste Digitalkamera von Canon, die ohne zusätzliches Gehäuse Fotos in bis zu zehn Metern Wassertiefe aufnimmt. Außerdem übersteht sie auch Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,22 Metern unbeschadet und funktioniert auch bei Temperaturen bis minus 10 Grad ohne Einschränkungen. Canon verbaut in der Kamera einen CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln, der brauchbare Fotos und Videos auf durchschnittlichen Kompaktkamera-Niveau liefert.
Durch die rundliche Form wirkt die Powershot D10 etwas unhandlich, Canon positioniert zudem die Tasten nicht optimal - die Knöpfe sind teilweise nur schwer zu erreichen und weisen schwammige Druckpunkte auf. Händler bieten die Powershot D10 bereits ab 280 Euro an.
Canon Powershot D10 im Test
Wasser und Sand können der Kamera nichts anhaben solange alle Abdeckungen fest verschlossen sind.
Der Auslöseknopf hat zu viel Spiel bevor er den Befehl zur Aufnahme weiterleitet.
2,5 Zoll misst der Bildschirm in der Diagonalen. Die Ablagefläche für den Daumen ist zwar groß genug, doch die Tasten für die Steuerung des Zoom-Objektivs sind zu nah dran.
Lithium-Ionen-Akku und SD(HC)-Speicherkarte gemeinsam in einem Fach mit Schutzklappe.
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Olympus µ Tough-6000
Olympus gehört zu den Kameraherstellern, die schon länger robuste und wasserdichte Digitalkameras anbieten. Die µ Tough-6000 taucht bis zu drei Meter tief und fotografiert auch nach Stürzen aus bis zu 1,5 Metern weiter. Eine sinnvolle Neuheit ist die "Tap Control", also die Bedienung der Kamera durch das Antippen des Gehäuses.
Die Kamera liegt griffig in der Hand, der Bildsensor liefert brauchbare Fotos. Allerdings macht sich erstes Bildrauschen schon bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 bemerkbar. Im Handel kostet die Kamera derzeit rund 240 Euro.
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Canon D10
- Einfache Bedienung.
- Kann in einer Wassertiefe von bis zu 33 Fuß verwendet werden.
- Einsatzbereit nach 2 Sekunden.
- Schlechte Verarbeitung - "Lens-Error" nach elf Monaten, ohne etwas extremes unternommen zu haben.
- teuer
- Nicht sehr robust - die Grenzwerte sind schnell erreicht oder überschritten.


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