Gratis-Webangebote der Fernsehsender
Internet-Videoportale: Das bieten die TV-Mediatheken
Wer seine Lieblingssendung im Fernsehen verpasst hat, kann diese im Internet auch später noch anschauen. In den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen wie auch privaten Sender steht ein großer Teil des TV-Programms zum Abruf bereit. Netzwelt hat sich die Angebote angeschaut.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technische Voraussetzungen
- 2Hardware: Mittelklasse-PC empfohlen
- 3Browser: Je aktueller, desto besser
- 4Häufig Zusatzprogramme nötig
- 5ARD Mediathek
- 6ZDF Mediathek
- 7RTLNow! und VOXNow!
- 8Videoportale von ProSiebenSat.1
- 9Fazit: Vielseitiges Angebot mit Schwächen bei Sport und Spielfilm
Technische Voraussetzungen
Bewegtbilder sind bandbreitenhungrig, deshalb ist eine schnelle Internet-Leitung Voraussetzung für den Empfang der TV-Aufzeichnungen. Die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender machen zur benötigten DSL-Geschwindigkeit unterschiedliche Angaben. Zu empfehlen ist in jedem Fall eine Übertragungsrate von mindestens zwei Megabit pro Sekunde.
Dank Pufferung lädt der Browser die Inhalte zwar nach, sodass auch Nutzer mit geringer Bandbreite in den Genuss der Angebote kommen. Flüssig abspielen lassen sich die Videos dann aber womöglich nicht mehr. Für Nutzer mit langsamer Internet-Leitung stehen einige der Videos - etwa in der Mediathek der ARD - auch in ISDN-Qualität zur Verfügung.
Da die Fernseh-Aufzeichnungen je nach Format und Bitrate mehrere hundert Megabyte Speicherplatz verschlingen, empfiehlt sich zur Nutzung der Angebote in jedem Fall eine Flatrate. DSL-Kunden sind hier in der Regel gut versorgt, da die Provider zahlreiche Tarife mit unbegrenztem Transfervolumen zur Verfügung stellen.
Anwender mit Flatrate für das mobile Surfen müssen sich dagegen darauf einstellen, dass die Provider bei eifrigen TV-Konsum per Handy oder Notebook gerne die Datendrossel einschalten. Je nach gebuchten Tarif - etwa Tages- oder Monatsangebot - wird die Bandbreite ab ein, fünf oder zehn Gigabyte Transfervolumen auf ISDN-Geschwindigkeit reduziert. Fernsehspaß will da nicht wirklich aufkommen.
Hardware: Mittelklasse-PC empfohlen
Wenig Freude stellt sich außerdem ein, wenn der Nutzer mit einem älteren Rechner TV-Sendungen der Mediatheken abruft. Primär stellt zwar die verfügbare Bandbreite das wichtigste Kriterium für den reibungslosen Empfang der TV-Sendungen dar. Aber die in der Regel per Flash zugespielten Videodateien kosten auch Prozessorleistung und Arbeitsspeicher.
Zu empfehlen ist deshalb ein Rechner mit einem Chiptakt von zwei Gigahertz und einem Arbeitsspeicher von mindestens 512 Megabyte. Als Betriebssystem sollte mindestens Microsoft Windows 2000 oder Mac OS X 10.3 zum Einsatz kommen. Die Bit-Auflösung und der Arbeitsspeicher der Soundkarte sind zu vernachlässigen, da die meisten Audiochips auf der Hauptplatine des Rechners bereits ansprechende Klangqualität liefern.
Browser: Je aktueller, desto besser
Da der Nutzer die Videodateien übers Internet abspielt, wird ein Internet-Browser zum Aufrufen der Mediatheken benötigt. In der Regel gilt: Je aktueller die Version, desto besser. Wer noch über den Internet Explorer 6 verfügt, dürfte bei der Darstellung dennoch keine Probleme bekommen.
Im Falle des Firefox-Browsers empfehlen sich alle Versionen ab 1.5 zur Übertragung der Inhalte. Auch Safari-Nutzer sollten mindestens über die Version 1.5 verfügen. Zusätzlich muss Java Script über das Einstellungsmenü des Browsers aktiviert werden. Einige Mediatheken verlangen außerdem vom Anwender, in den Browser-Einstellungen Cookies und Active X-Elemente einzuschalten.
Häufig Zusatzprogramme nötig
Die Videodaten liefern die Sender in der Regel als Flash-Datei im H.264- oder VP6-Codec aus. Alternativ wird bei einigen Sendern auch der Windows Media Video-Codec, kurz WMV, zur Kompression der Clips eingesetzt. Aus diesem Grunde ist ein Browser mit Flash- und WMV-Unterstützung Pflicht. Dazu muss der Adobe Flash Player ab Version 8 sowie der Windows Media Player ab Version 9 auf dem Rechner installiert sein.
Wer Radiosendungen per Livestream empfangen möchte - etwa über die ARD-Mediathek -, muss seinen PC auch mit dem Real Player ausrüsten, der die Audiodateien abspielt. Die entsprechende Software lädt der Nutzer auf den Herstellerseiten herunter oder installiert die Anwendungen als Plug-Ins über den Browser.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Hi, Über den Inhalt (oder den nicht vorhandenen dieser Sender;)) möchte ich gar kein Wort verlieren, aber... Zitat: Als Betriebssystem sollte mindestens Microsoft Windows 2000...
Beitrag aktualisiert: Neue Inhalte der ZDF-Mediathek eingefügt.
Die Gesamtlage bei den Öffentlich-rechtlichen erscheint mir ziemlich unerfreulich. Dass rechtlich anderweitig gebundene Beiträge nicht zur Verfügung stehen ist sicher einsehbar. Zur Zeit läuft...