Finale Version des Universal-Medienplayers erschienen
Freeware der Woche: VLC Media Player
Rund acht Jahre benötigte das Entwicklerteam des VLC Media Player, um die erste Finalversion der Abspielsoftware zu veröffentlichen. Seit Dienstag steht das Programm mit dem Codenamen Goldeneye zum Download bereit. Mit dem Wechsel auf die Versionsnummer 1.0.0 spendierten die Entwickler dem VLC Player auch einige neue Funktionen. Netzwelt hat die Veröffentlichung zum Anlass genommen, die beliebte Anwendung zur Freeware der Woche zu küren.
Das Projekt zum ehemals "VideoLAN Client" genannten Player starteten französische Studenten im Jahr 1999. Zwei Jahre später erschien die erste Version des Open-Source-Programms, das sich schnell zu einer beliebten Anwendung entwickelte. Während andere Medienplayer meist nur wenige Audio- und Video-Codecs unterstützen, ist der VLC Media Player eine wahres Multitalent. Die Wiedergabe-Software meistert nahzu jedes digitale Audio- und Video-Format.
Universeller Medienplayer
Auch das Abspielen von DVDs, Audio- und Video-CDs sowie Netzwerkstreams ist möglich. Dazu bindet der VLC Media Player auf Windows, Mac OSX, Linux und einigen anderen Systemen zahlreiche Codecs ein. Erst diese gestatten dem Betriebssystem in Zusammenarbeit mit dem Player, Filme und Musikdateien wiederzugeben. Über eine integrierte Medienbibliothek oder Playlisten kann der Anwender die Mediendaten in beliebiger Reihenfolge nacheinander abspielen.
Zudem gestattet das Programm die Wiedergabe von Mediendateien über Internet oder Heimnetzwerk mittels IPv4- und IPv6-Streams sowie Video on Demand. Um die Videos optimal dafür anzupassen, stehen zahlreiche Audio- und Video-Filter sowie einige Effekte zur Verfügung. Außerdem kann der Nutzer zwischen den verfügbaren Audio- und Videospuren wählen, das Seitenverhältnis bei der Filmwiedergabe anpassen oder Videos in der Größe beschneiden.
Für Audio-Dateien stehen einige Visualisierungen und eine Anzeige des CD-Covers bereit. Auf Wunsch arbeitet der VLC Media Player auch mit externen Geräten wie Videokamera oder DVD-Player zusammen. Um den Player in die gängigen Browser zu integrieren, stehen ein Firefox- und ein DirectX-Plugin bereit. Auf dem Mac und unter Linux kann der Anwender zudem das Bonjour-Protokoll verwenden.
Neue Codecs, höhere Qualität
Die neue Version 1.0.0 wurde im wesentlichen "unter der Haube" weiterentwickelt. So unterstützt der Player neue Codecs für die HD-Wiedergabe - etwa AES3, Dolby Digital Plus, TrueHD, Blue-Ray Linear PCM sowie RealVideo 3.0 und 4.0. Außerdem soll die Abspiel-Software jetzt schneller auf Befehle wie Play, Pause oder Schnellen Vorlauf reagieren. Die Darstellungsqualität des Vollbildmodus wurde ebenfalls verbessert.
Neu hinzugekommen ist auch die schnelle Aufnahmefunktion für alle Videoquellen: Sobald der Player ein Video wiedergibt, genügt ein Klick auf die Aufnahme-Schaltfläche, um den Film im Windows-Ordner "Meine Videos" zu speichern. Außerdem unterstützt das Programm nun das Audio-Streaming über AirTunes von Apple.
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Der VLC Media Player steht für Windows XP und Vista zum Download bereit. Außerdem unterstützt die Anwendung zahlreichen Linux-Distributionen und BSD-Systeme sowie das Betriebssysteme Mac OSX ab der Version 10.5. Nutzer des Betriebssystems Mac OSX 10.4 "Tiger" haben seit Veröffentlichung der neuen Ausgabe von VLC das Nachsehen: Die Unterstützung dieser Version wurde eingestellt.


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Hi, Bis auf das hier, hatte ich noch nie etwas am vlc auszusetzen. Was ich bei vielen Programmen verstehe aber nicht bei solchen ist das geheule wegen der Oberfläche. Klar, schön...
Habe mit dem VLC bisher immer nur gute Erfahrungen gemacht. Wir verwenden den Player auch bei der Arbeit. Seine Vielseitigkeit besticht. Was anderes als der WMP...
Wow, 8 Jahre (bzw 10 Jahre Qullen anderer Seiten) Entwicklung für die Versionsnummer 1.0 Jetzt würde ich eventuell auch mal den VLC ausprobieren - bis dato habe ich immer Abstand genommen, weil die...