Toshiba Satellite P300 im Test: Multimedia-Schwergewicht
Tastatur und Touchpad
Lediglich die recht kleine Leertaste stört das sonst gelungene Tastaturlayout. Wie für diese Notebookgröße üblich ist auch ein Ziffernblock integriert. Als sehr unangenehm stellte sich die Haptik der Tasten heraus. Oberhalb der Tastatur befinden sich sechs Sensortasten für die Beleuchtung und zum Bedienen des Mediaplayers. Die Lautstärke wird ausschließlich über ein nicht gerastertes Rad an der Front geregelt.
Das Touchpad ist nahtlos in die Handballenauflage eingebunden - eine Kante gibt es nicht. Der Übergang zwischen Pad und Auflage ist dank der rauen Touchpadoberfläche dennoch deutlich spürbar. Die beiden silbernen Drücker sind sehr groß und bieten einen angenehmen Druckpunkt, passen jedoch optisch nicht in das Gesamtbild des sonst schwarzen Gehäuses.
Toshiba P300-212
Neben dem Lautstärkenrad ist auch ein Kartenleser in der Front vorhanden.
Akkulaufzeit und Lautstärke
Die starke Hardwareausstattung schlägt sich im Geräuschpegel nieder: Selbst im Office-Betrieb ist der Lüfter stets hörbar und für ein Mulitmedia-Notebook zu laut. Mit höherer Prozessorauslastung steigt der Lautstärkenpegel noch weiter an.
| Lautstärke (30 cm) | |
|---|---|
| idle | Last |
| 38,1 db | 43,6 db |
Nicht verwunderlich bei solch einem "Notebookmonster" ist die geringe Akkulaufzeit. Im Office-Betrieb schaltet sich der Rechner bereits nach 85 Minuten ab. Wird allerdings ein Film angesehen, hält der Rechner fünf Minuten länger durch. Die Erklärung: Die ATI-Grafikkarte übernimmt die Berechnung des Videomaterials. Dabei verbraucht sie weniger Strom als der Prozessor im Office-Betrieb. Nichtsdestotrotz dauern viele Filme länger als die 90 Minuten, die der Akku das Notebook mit Strom versorgen kann.
| Akkulaufzeit | ||
|---|---|---|
| Office | Film | |
| 85 min. | 90 min. | |
Fazit: Starke Leistung, aber kein Multimedia-Wunder
Der Toshiba P300 kostet satte 1.200 Euro. Dafür bietet das Notebook hohe Rechenleistung und ansprechenden Klang. Dank Radeon-Grafikkarte eignet sich das Gerät auch zum gelegentlichen Spielen. Multimediafreunde dürften die vergleichsweise niedrige Auflösung des Monitors sowie das fehlende Blu-Ray-Laufwerk allerdings weniger begeistern.
