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Einkaufsberater: Kopfhörer für MP3-Player und Musik-Handys
Im Test: Acht In-Ear-Kopfhörer und Bügelmodelle

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Die Wahl des richtigen Kopfhörers für MP3-Player oder Musik-Handys ist nicht einfach. Netzwelt stellt in diesem Vergleichstest aktuelle Kopfhörer-Modelle zwischen 30 und 300 Euro gegenüber und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Kopfhörer für MP3-Player oder für das Musik-Handy sollen leicht zu transportieren sein und dennoch das Beste aus den kleinen Jukeboxen herausholen. Häufig fällt daher die Wahl auf so genannte In-Ear-Kopfhörer. Diese sind besonders klein und unauffällig. Aber auch Bügel-Kopfhörer bieten Vorteile. Netzwelt stellt in diesem Vergleichstest die wichtigsten Unterschiede der Konzepte vor und vergleicht aktuelle Kopfhörer-Modelle bekannter Hersteller.

Bevor Sie bis zu 300 Euro für einen Kopfhörer ausgeben, sollten Sie diesen unbedingt vorher ausprobieren. Die hier beschriebenen Eindrücke in Bezug auf Klang und Tragekomfort sind subjektiv und können nur eine Tendenz aufzeigen. Nehmen Sie am besten auch Ihr bevorzugtes Abspielgerät mit in den Laden und schließen Sie den Kopfhörer daran an. So können Sie das jeweilige Modell mit verschiedenen Equalizer- und Effekt-Einstellungen auf Herz und Nieren prüfen.

Knopf im Ohr: Vor- und Nachteile von In-Ear-Kopfhörern

Wegen ihrer geringen Größe sind In-Ear-Kopfhörer wie geschaffen für das mobile Musikvergnügen. Bei dieser Art von Kopfhörer ist die Passform aus zwei Gründen besonders wichtig: Bereits kleinste Positionsänderungen im Ohr resultieren in einem schlechteren Klang. Sitzt der Stecker nicht richtig im Ohr, leidet vor allem die Basswiedergabe. Zudem erfordert das Einsetzen von In-Ear-Kopfhörern Fingerspitzengefühl. Droht der Stecker bei Bewegung aus dem Ohr zu fallen, hat man ständig eine Hand am Ohr und weniger Freude an der Musik.

Auch die Hersteller sind sich dieses Problems bewusst. Daher liegen den meisten Modellen dieser Gattung verschiedene Aufsätze bei. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern häufig auch in der Form und in der Materialwahl. Da kein Ohr dem anderen gleicht, sollten Käufer von In-Ear-Modellen besonders auf die richtige Passform ihres Wunschmodells achten. Eine korrekte Passform vorausgesetzt, liefern In-Ear-Kopfhörer ein detailgetreues Musikerlebnis.

Anfällig für Nebengeräusche

Da die Stecker tief im Ohr sitzen, übertragen sich besonders leicht Kabelgeräusche. Daher lohnt sich der prüfende Blick auf die Kabelverbindung. Setzen Sie dazu die Kopfhörer auf und reiben Sie dann das Kabel zwischen zwei Fingern oder an der Kleidung hin und her. Die daraus resultierenden Geräusche sollten nicht allzu laut sein.

Das Testfeld im Überblick: Kopfhörer von AKG, Cresyn, Koss, Phiaton, Sennheiser und Ultimate Ears im Test

Alle im Test vorgestellten Modelle kommen mit einer praktischen Transportbox, in welcher die Kopfhörer sicher und vor allem sauber verstaut werden können. Dennoch sollten Musikliebhaber darauf achten, dass sich die Aufsätze vom eigentlichen Kopfhörer zwecks Reinigung abnehmen lassen.

In-Ear-Modelle im Test

Phiaton PS200

Die edlen Kopfhörer PS200 fallen zum einen durch ihr turbinenartiges Gehäuse, zum anderen durch den Betrag auf dem Preisschild ins Auge. Der hierzulande recht unbekannte amerikanische Hersteller Phiaton verlangt für sein Spitzenmodell 250 Euro. Damit markiert der PS200, zusammen mit dem 10vi von Ultimate Ears, das preislich obere Ende in diesem Vergleichstest.

Der PS200 liefert einen sehr ausgewogenen, warmen Klang, wie man ihn bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse erwarten darf. Auffallend ist die zurückhaltende Bass-Wiedergabe. Wer häufig Hip-Hop hört und auf voluminöse Tieffrequenzen Wert legt, sollte sich nach einem anderen Modell umsehen.

Phiaton PS200

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Mit einem Verkaufspreis von 250 Euro gehören die Phiaton PS200 mit zu den teuersten Modellen in diesem Vergleichstest.

Passform und Klang des Phiaton PS200 sind überdurchschnittlich gut. Auch die Verarbeitung liegt auf sehr hohem Niveau. Für einen Kopfhörer dieser Preisklasse wären jedoch Extras wie eine in das Kabel integrierte Lautstärke-Regelung oder ein Mikrofon wünschenswert.

Ultimate Ears 10vi

In einer ähnlichen Preisklasse wie der PS200 von Phiaton spielt das Modell 10vi des Herstellers Ultimate Ears (UE). Dieser Kopfhörer kostet knapp 300 Euro. Neben überzeugender Klangqualität bietet der 10vi einen in das Kabel integrierten Multifunktionsknopf und ein Mikrofon.

Besitzer eines Apple iPhones können damit den UE 10vi als Headset-Ersatz nutzen. Auch die Musiksteuerung funktioniert bei iPhone und iTunes über dieses Steuerungselement. Das gilt leider nicht für die Zusammenspiel mit Programmen oder Mobiltelefonen anderer Hersteller. Das mitgelieferte Zubehör ist mit einer extrem stabilen Transport-Box, fünf Aufsätzen unterschiedlicher Größe sowie diversen Adaptern umfangreich.

UE 10vi Testsieger

Beim Klangtest fällt als erstes der überaus knackige Bass auf. Tiefe Frequenzen bildet der 10vi besser als jeder anderer Kopfhörer dieses Vergleichstest ab. Damit empfiehlt er sich für Freunde elektronischer Musik genauso wie für Rock- und Pop-Liebhaber. Aber auch bei den Mitten und Höhen leistet er sich keine Schnitzer. Stellenweise drängt sich der Bass allerdings dermaßen dumpf in den Vordergrund, dass Klangdetails auf der Strecke bleiben.

Das Einsetzen der 10vi ist knifflig. Aufgrund der etwas ausladenden Form ist ein flexibler, in das Kabel eingelassene Draht notwendig, der die Stecker am Ohr fixiert. Sitzen die Ultimate Ears 10vi erst einmal richtig, filtern sie dank des gut passenden Schaumstoffes effektiv störende Außengeräusche heraus.

Ultimate Ears 10vi

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Die UE 10vi sind mit einem Verkaufspreis von 300 Euro die teuersten Modelle dieses Vergleichstest. Dafür bieten sie auch das beste Klangerlebnis. Abstriche müssen Käufer dafür beim Tragekomfort hinnehmen.

Teuer gleich gut: Im Falle der UE 10vi geht diese Rechnung auf. Der Klang setzt Maßstäbe bei portablen Kophörern, die integrierte Fernbedienung und das Mikrofon sind willkommene Extras. Als störend könnten viele Nutzer die verhältnismäßig großen Abmessungen empfinden. Die damit einhergehende An- und Abzieh-Prozedur disqualifiziert den UE 10vi für Menschen, welche die Kopfhörer häufig auf- und absetzen möchten.

Ultimate Ears 5vi

Ebenfalls von Ultimate Ears stammen die wesentlich günstigeren 5vi. Zum Preis von etwa 130 Euro arbeitet auch dieses Modell mit dem iPhone zusammen. Es bietet die gleiche Kombination aus Mikrofon und Multifunktionsknopf wie die High-End-Kopfhörer 10vi. Das Zubehör fällt mit fünf unterschiedlichen Aufsätzen, einem Reinigungs-Tool und einer Transportbox recht umfangreich aus.

Der Klang der UE 5vi ist betont zurückhaltend. Zwar bilden sie selbst feine Nuancen detailgetreu ab, es mangelt jedoch an Durchschlagskraft. Tiefe Frequenzen wirken eher lustlos. Daher empfiehlt sich dieser Kopfhörer eher für Pop- und Klassik-Hörer.

Ultimate Ears 5vi

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Mit einem Preis von 130 Euro sind die Ultimate Ears 5vi deutlich günstiger als der große Bruder 10vi.

Die extrem kompakte Bauweise dieser Kopfhörer ist der größte Vorteil. Beim Tragen im Ohr fallen sie auch nach stundenlangem Einsatz nicht unangenehm auf. Dafür müssen Käufer mit einer schwachen Bassleistung leben. Die Zweitverwendung als Headset und die unkomplizierte Handhabung empfehlen sie als gute Alltags-Kopfhörer für den täglichen Einsatz.

AKG K 340

Etwa 50 Euro verlangen Online-Versandhäuser wie Amazon derzeit für den AKG K 340. Der ebenfalls sehr kompakt gehaltene In-Ear-Kopfhörer ist damit das günstigste Modell dieser Art in Vergleich. Besonderheit des K 340 ist eine in das Kabel integrierte Lautstärkeregelung. Neben den Kopfhörern findet sich in der Verpackung noch eine Transportbox sowie drei verschieden große Silikonaufsätze.

AKG K 340

Im Hörtest erweisen sich die kleinen AKG-Stecker als Bass-Künstler. Tiefe Frequenzen drückt der K 340 vehement und trocken in die Gehörgänge. Leider geht das auf Kosten der Mitten, die ein wenig entrückt wirken. In Anbetracht des verhältnismäßig günstigen Preises bietet das Modell einen erstaunlichen Dynamikumfang.

AKG K 340

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Mit einem Verkaufspreis von etwa 50 Euro sind die AKG K 340 vergleichsweise günstig. Dennoch bieten sie ein rundum stimmiges Klangerlebnis.

Wem die AKG K 340 passen, der findet einen rundum gelungenen Begleiter für den täglichen Einsatz. Aufgrund der fulminanten Basswiedergabe eignet er sich vor allem für Liebhaber elektronischer Musik. Die Lautstärkeregelung im Kabel ist praktisch.

Bügelkopfhörer

Kein Ohr gleicht dem anderen, daher kann nicht jeder etwas mit In-Ear-Kopfhörern anfangen. Manche Menschen bekommen Kopfschmerzen, wenn sie längere Zeit "Stöpsel" im Ohr tragen, andere finden partout nicht die für sie passenden Aufsätze. Bügelkopfhörer sind hier eine echte Alternative. Die Hörmuscheln übertragen längst nicht so viele Kabelgeräusche wie dies bei In-Ear-Kopfhörern der Fall ist. Dafür sind die meisten Bügelkopfhörer anfällig für Windgeräusche. Außerdem bietet kein Modell dieses Vergleichstests Zusatzfunktionen wie etwa ein integriertes Mikrofon.

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass sich die Kopfhörer gut transportieren lassen. Alle hier vorgestellten Modelle verfügen über einen Faltmechanismus: Die Ohrmuscheln werden dabei einfach weggeklappt, und schon findet der Kopfhörer Platz in einer Transportbox. Probieren Sie diesen Vorgang auf jeden Fall vor dem Kauf aus. Bei einigen Modellen dauert das Zusammenfalten in die Transportbox fast schon länger, als der Akku im MP3-Spieler hält.

Cresyn: CS-HP500

Der Cresyn CS-HP500 ist mit einem Preis von knapp 40 Euro ein relativ günstiger Bügelkopfhörer. Sowohl Bügel als auch Ohrmuscheln sind klappbar, sodass das Modell schnell im mitgelieferten Stoff-Eui verschwindet. Ein optisches Highlight sind die Ohrmuscheln. An deren Außenseite befinden sich kleine Spiegel hinter Plexiglas, die dem Ohrhörer den besonderen Look verpassen. Die Polsterung ist lange Zeit ohne Druckstellen tragbar, fördert an heißen Tagen aber die Schweißbildung. Für den heimischen Gebrauch liegt ein Adapterstück für Stereo-Anlagen bei.

Der Hörtest liefert ein bassbetontes, leicht dumpfes Klangbild. Der CS-HP500 bietet ausreichend Reserven auch für hohe Lautstärken, droht aber bei basslastigen Stücken zu übersteuern. Eine gute räumliche Abbildung erlaubt dem Hörer beim Hören eines Live-Konzertes eine genaue Zuordnung der Position der Instrumente.

Cresyn CS-HP500

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Wem In-Ear-Kopfhörer nicht zusagen, der greift zu einem Bügelkopfhörer. Der Cresyn CS-HP500 ist mit etwa 30 Euro ein günstiger Vertreter seiner Zunft.

Der Cresyn CS-500 ist ein robuster, etwas sperriger Kopfhörer mit einer kräftigen Basswiedergabe. Er lässt sich blitzschnell zusammenfalten, nimmt dann aber noch vergleichsweise viel Raum im Rucksack oder der Tasche ein. Ausreichend Verstellmöglichkeiten erlauben die individuelle Anpassung an den Kopf.

Creative Aurvana X-Fi

Für Vielreisende: Der Creative Aurvana X-Fi bietet eine aktive Geräuschunterdrückung. Flug- oder Eisenbahn-Lärm verschwinden daher auf Knopfdruck. Dies funktioniert in der Praxis zufriedenstellend. Neben der Geräuschunterdrückung finden sich noch zwei weitere Knöpfe an diesem Kopfhörer-Modell. Beide polieren den Klang mit Creatives X-Fi-Technologie, wie sie auch in Soundkarten des Herstellers zum Einsatz kommt, hörbar auf.

Die weich gepolsterten Ohrmuscheln umschließen die Ohren vollständig und sorgen für himmlische Ruhe. Da Feuchtigkeit nur schlecht entweichen kann, empfiehlt sich der Aurvana nicht für heiße Tage. Der Klang liegt auf gutem Niveau, die Lautstärke lässt sich direkt am Kopfhörer regeln. Ab mittlerer Lautstärke hört der Nebenmann im Flugzeug dafür jeden Ton der Creative-Kopfhörer mit. Leider fällt der Preis mit rund 150 Euro etwas hoch aus.

Creative Aurvana X-Fi

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Mit aktiver Rauschunterdrückung trunpfen die Büglekopfhörer Aurvana X-Fi von Creative auf.

Der Aurvana-X-Fi-Kopfhörer von Creative ist das größte und schwerste Modell in diesem Vergleich. Dafür bietet er Ruhebedürftigen in öffentlichen Verkehrsmitteln wertvollen Zusatznutzen. Der Preis für so viel Tragekomfort und Technik ist die recht große Transportbox, die im Rucksack eine Menge Platz für sich beansprucht.

AKG K 450

Etwa 70 Euro kostet der AKG K 450, der mit reichlich Zubehör wie einer stabilen Schutztasche und diversen Adaptern daher kommt. Nachteil: Da die gepolsterte Transportbox Platz für sämtliches Zubehör bietet, fällt sie entsprechend groß aus. Wer unterwegs nur den Kopfhörer mitnehmen möchte, kommt an einer zusätzlichen, kleineren Tasche kaum vorbei. Eine Besonderheit des K 450 ist das abnehmbare, einzelne Kabel. So bleibt im Betrieb zumindest eine Schulter komplett kabelfrei. Im Lieferumfang sind gleich zwei Kabel unterschiedlicher Länge enthalten.

Klare Details, akzentuierte Mitten, warme Tonwiedergabe: Im Hörtest enttäuscht der AKG K 450 nicht. Der Bass wirkt etwas feucht und könnte präziser sein. Hier hilft es aber bereits, an den Equalizer-Einstellungen des Zuspielgerätes ein wenig den Bass herunterzudrehen.

AKG K 450

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Nur ein Kabel steckt am AKG K 450. Damit bleibt zumindest eine Schulter vor lästigem Kabelsalat verschont. Das Kabel lässt sich zudem für den Transport einfach abnehmen.

Der AKG bietet reichlich Zubehör und einen ausgewogenen Klang, ist aber aufgrund seiner sperrigen Tasche nur bedingt geeignet für den Transport. Die kleinen Ohrmuscheln passen nicht auf große Ohren - unbedingt vor dem Kauf ausprobieren.

Sennheiser PX 200

Der Sennheiser PX 200 ist ein alter Bekannter auf dem Kopfhörermarkt und hat schon viele Fans für sich gewonnen. Der etwa 50 Euro teure, ohraufliegende Kopfhörer wird mit einer sehr stabilen und kompakten Schutzhülle geliefert. Das Modell lässt sich daher wunderbar in jedem Rucksack verstauen. Selbst in etwas breiteren Jeans-Taschen findet er samt Box Platz. Die leichte Bauweise lässt eine stundenlange Benutzung ohne Druckstellen zu.

Im Hörtest zeigt sich der Sennheiser eher ausdrucksschwach. Das Modell kann zwar in keinem Frequenzbereich richtig glänzen, übersteuert aber selbst bei maximaler Lautstärke nicht. Daher eigent sich der wenig aufdringliche PX 200 für Menschen, die oft verschiedene Musikrichtungen hören und keinen großen Wert auf wummernde Bässe legen.

Sennheiser PX 200

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Der PX 200 lässt sich sehr kompakt zusammenfalten. Allerdings dauert dieser Vorgang recht lange.

Für einen Bügelkopfhörer ist der Sennheiser PX 200 extrem mobil. Er lässt sich auf das kleinste Packmaß aller Modelle im Testfeld zusammenfalten. Allerdings dauert dieser Vorgang auch mit Abstand am längsten. Für Musikhörer, die kein Gramm zu viel mit sich herumtragen möchten und ein neutrales Klangbild bevorzugen, ist er eine gute Wahl.

Koss Porta Pro

Die etwas schräge Optik lässt es vermuten: Der Koss Porta Pro hat schon einige Jahre auf dem Bügel. Völlig zurecht hat sich eine treue Fangemeinde um dieses Modell geschart. Der Koss Porta Pro ist mit einem Preis von rund 30 Euro günstig, etwas klapprig, aber immer noch eine Empfehlung wert. Über einen Schieberegler am Bügel lässt sich in der Theorie der Anpressdruck der Ohrmuscheln verstellen. In der Praxis ist davon aber nicht das geringste zu spüren.

Koss Porta Pro Preistipp

Die Basswiedergabe setzt noch immer Maßstäbe. Wuchtig brummend überstrahlt diese aber die Mitten und auch die Höhen. Was bei Elektro-Musik für Gänsehaut sorgt, weckt bei der Wiedergabe klassischer Musik den Wunsch nach einem anderen Kopfhörer-Modell.

Koss Porta Pro

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Auch nach so langer Bauzeit bietet der Koss-Kopfhörer viel Gegenwert für knapp 30 Euro.

Nicht nur wegen der 80er-Jahre-Optik: Diesen Kopfhörer liebt oder hasst man. Die Verarbeitungsqualität ist im Vergleich zu den hier vorgestellten Modellen unterdurchschnittlich, dafür zaubert der Bass auch nach Jahren noch ein Grinsen ins Gesicht des Besitzers.

Kommentare zu diesem Artikel

Die Wahl des richtigen Kopfhörers für MP3-Player oder Musik-Handys ist nicht einfach. Netzwelt stellt in diesem Vergleichstest aktuelle Kopfhörer-Modelle zwischen 30 und 300 Euro gegenüber und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

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  • fragenderabiturient schrieb Uhr
    AW: News - Einkaufsberater: Kopfhörer für MP3-Player und Musik-Handys

    hi, ein guter test, doch ein bisschen wenig. es gibt doch noch mehr kopfhörer ab 60 euro, die sich für mp3-player eignen, wieso sind die hier nicht dabei. v.a. solche, deren ohrmuscheln nicht aus (kunst)leder sondern aus stoff sind. da wäre ein vergleich doch noch viel interessanter gekommen
  • Maraquinn schrieb Uhr
    Update: News - Einkaufsberater: Kopfhörer für MP3-Player und Musik-Handys

    Test Bügelkopfhörer "Creative Aurvana X-Fi" eingefügt

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Die Wahl des richtigen Kopfhörers für MP3-Player oder Musik-Handys ist nicht einfach. Netzwelt stellt aktuelle Kopfhörer-Modelle zwischen 30 und 300 Euro vor und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
http://www.netzwelt.de/news/80207-einkaufsberater-kopfhoerer-mp3-player-musik-handys.html
2009-12-11 15:57:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/voll-gestopft-technik-trotzdem-samsungs-3d-tv-nur-27-zentimeter308.jpg
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