Internetzzo: Die News-Highlights der Woche
Das coolste Ding der Woche
Kurz vor dem Wochenende wäre noch ein richtig cooles Produkt gefragt. Nein, nicht die externe Festplatte Replica von Seagate. Die ist enorm praktisch, weil sie automatisch Backups von der PC-Festplatte macht. Außerdem sieht der Datenträger gut aus - die abgerundeten Kanten haben fast was Colani-mäßiges.

Aber enorm praktisch heißt eben nicht: enorm cool. Das neue Aldi-Netbook mit 11,6 Zoll und AMD-Prozessor kommt sowieso nicht in Frage, denn es ist eben von Aldi und Aldi ist niemals cool. Auch die HP-Workstation xw9400 mit 12 AMD-Opteron CPU-Kernen ist es irgendwie nicht. Zu teuer und Workstation klingt nach Arbeit. Außerdem ist Greenpeace im Moment sauer auf HP.
Ist es vielleicht Sonys Mini-Anlage mit iPod-Dockingstation? Sony war ja schon immer ein heißer Anwärter auf coole Produkte. Sorry, diesmal nicht, die Anlagen wirken eindeutig zu eckig, und das passt in der Colani-Woche nicht.
Kopfhörer für Thriller-Fans
Das coolste Ding der Woche heißt Graveyard Shift und ist ein Kopfhörer im Stil von Michael Jacksons Thriller-Video. Der im Jahr 2008 für einen Nokia-Design-Wettbewerb gestaltete Bluetooth-Kopfhörer von Johnny Lighthands ist jetzt aus traurigem Anlass wieder auf allen Gadget-Seiten zu sehen. Sicher gehört etwas Mut dazu, den Kopfhörer in der Öffentlichkeit zu tragen und dazu laut "Dangerous" mitzusingen. Aber probieren Sie es einfach mal aus und berichten Sie der netzwelt-Redaktion von Ihren Erfahrungen.

Der Thriller-Kopfhörer ist ein passender Abschluss einer Woche, in der es im Internet nur ein Thema zu geben schien: Michael Jackson. Internet-Suchmaschinen bekamen 24-mal mehr Suchanfragen nach dem King of Pop als die umstrittenen Wahlen im Iran in der Woche zuvor, nämlich knapp zehn Millionen. Das haben die Web-Analysten von Compete ermittelt.
Selbst Google geriet in Bedrängnis und blockierte alle Anfragen nach Jackson für etwa 25 Minuten. Auf Amazon war die Top-Ten-Liste der Bestseller für mindestens zwei Tage vollständig mit Jackson-Alben besetzt. So hat der King of Pop posthum doch noch sein großes Comeback bekommen.
