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Asus N20: Subnotebook mit DVD-Brenner im Test
Gute Akkulaufzeiten, mäßige Verarbeitung

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Mobilität, Akkulaufzeit und Leistung lässt sich im Falle eines Notebooks nur schwer unter einen Hut bringen. Das Asus N20 ist sowohl mit einem leistungsfähigen Akku als auch einem schnellen Prozessor ausgestattet und soll genau diesen Spagat schaffen. Die Ausstattungsliste komplettiert der integrierte DVD-Brenner.

Mobilität, Akkulaufzeit und Leistung lässt sich im Falle eines Notebooks nur schwer unter einen Hut bringen. Das Asus N20 ist sowohl mit einem leistungsfähigen Akku als auch mit einem schnellen Prozessor ausgestattet und soll genau diesen Spagat schaffen. Die Ausstattungsliste komplettiert der integrierte DVD-Brenner.

Technik

In diesem Subnotebook steckt reichlich Leistung. Hauptverantwortlich dafür ist der Intel-Prozessor Core 2 Duo T5850 mit 2,16 Gigahertz und die drei Gigabyte DDR2 Ram. Wie die meisten Subnotebooks kommt auch beim Asus N20 nur ein Onboard-Grafikchip zum Einsatz. In diesem Fall ein Intel GMA X4500HD. Dieser überträgt die berechneten Pixel auf ein 12,1 Zoll großes, spiegelndes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Die Festplatte bietet mit 250 Gigabyte genügend Platz für die Daten.

HD Tune und Cinebench
Cinebench R10 32bit (1 CPU)2136
Cinebench R10 32bit (x CPU)4079
Minimum33,9 MB/sek.
Maximum69,4 MB/sek.
Durchschnitt69,4 MB/sek.
Durchschnitt21,5 ms

Bei den Anschlüssen präsentiert sich das Asus N20 auf dem aktuellsten Stand der Technik. HDMI, Gigabit-LAN, VGA und eSata sind jeweils einmal vorhanden. Die Anschlussvielfalt runden drei USB-Ports ab. Auch bei den drahtlosen Verbindungen gibt sich dieses Subnotebook mit Bluetooth und WLAN mit N-Standard keine Blöße. Praktisch: An der linken Seite befindet sich ein Ein- und Ausschalter für sämtliche Drahtlos-Verbindungen. Beim Betriebssystem vertraut Asus auf Altbewährtes - Windows Vista Home Premium.

Der Kartenleser befindet sich etwas versteckt in der Front und auch einen Expresscard-Slot 54 bietet das Subnotebook. Der integrierte DVD-Brenner ist Fluch und Segen zugleich, denn das Bauteil trägt nicht unwesentlich zum Gesamtgewicht von 1.910 Gramm aus. Viele Subnotebooks der Konkurrenz verzichten daher auf ein integriertes DVD-Laufwerk.

Auf den ersten Blick verwirrend, auf den zweiten äußerst praktisch sind die beiden Einschaltknöpfe. Der rechte dient zum Starten des Betriebssystems, während über den linken Express Gate gestartet wird. Dabei handelt es sich um eine besonders abgespeckte Linuxversion, welche innerhalb von weniger als zehn Sekunden startbereit ist.

Bedienung: Kaum Mängel

Trotz einer Gehäusebreite von nur 30,4 Zentimetern ist keine Taste zu klein geraten. Der Anschlag ist kurz und knackig. Die linke Hälfte der Tastatur gibt beim Tippen jedoch etwas zu stark nach. Auch das Touchpad gibt nicht viel Anlass zur Kritik. Die beiden silbernen Tasten sind jedoch zu laut. Der mittig platzierte Fingerprintsensor ist nicht optimal positioniert. Es kommt immer wieder vor, dass man ihn unabsichtlich während der Arbeit berührt.

Akkulaufzeit und Lautstärke: Gute Werte

Die Akkulaufzeit des Asus N20 ist gut und vergleichbar mit Netbooks mit kleinen Akkus. Im Office-Betrieb wird der Bildschirm erst nach über vier Stunden schwarz. Bei der Wiedergabe von Filmmaterial erhöht sich die Prozessorauslastung. Dies führt zu einer deutlich verkürzten Akkulaufzeit. Zweieinhalb Stunden sind dennoch ein akzeptabler Wert.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
260 min.155 min.

Während im Office-Betrieb der Lüfter nicht wahrnehmbar ist, nimmt das Betriebsgeräusch unter Last deutlich zu. Jedoch erreicht der Lüfter erst nach längerer Vollauslastung die maximale Umdrehungszahl, diese auch nur für wenige Minuten. Das Betriebsgeräusch liegt dann bei 46,7 db. Anschließend pendelt sich die Lautstärke bei 43,6 db ein.

Lautstärke (30 cm)
idleLast
33,8 db46,7 db

Fazit: Solide, aber nicht herausragend

Das Asus N20 ist kein schlechtes Notebook, für einen aktuellen Verkaufspreis von 820 Euro allerings ein wenig zu lieblos verarbeitet. Zudem besteht das Gehäuse lediglich aus Plastik.

Die Rechenleistung des Asus N20 ist über jeden Zweifel erhaben und auch die Akkulaufzeiten sind mit über vier Stunden beachtlich. Vergleicht man die Akkulaufzeit jedoch mit dem Acer Timeline trennen diese beiden Subnotebooks Welten. Dieses Defizit kann auch der integrierte DVD-Brenner nicht ausbügeln. Zudem erhöht dieser das Gewicht des Asus N20 auf fast zwei Kilogramm.

Kommentare zu diesem Artikel

Mobilität, Akkulaufzeit und Leistung lässt sich im Falle eines Notebooks nur schwer unter einen Hut bringen. Das Asus N20 ist sowohl mit einem leistungsfähigen Akku als auch einem schnellen Prozessor ausgestattet und soll genau diesen Spagat schaffen. Die Ausstattungsliste komplettiert der integrierte DVD-Brenner.

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Asus N20: Subnotebook mit DVD-Brenner im Test
Das Asus N20 ist ein Subnotebook mit reichlich Leistung und schnellem Prozessor. Es bietet eine gute Akku-Laufzeit und ist nicht zu schwer geraten. Trotz der kleinen Abmessungen ist ein DVD-Brenner bereits im Gehäuse integriert.
http://www.netzwelt.de/news/80177-asus-n20-subnotebook-dvd-brenner-test.html
2009-07-02 17:58:00
News
Asus N20: Subnotebook mit DVD-Brenner im Test