Highspeed-Kamera: Casio Exilim EX-FS10 im Test

Gut zu bedienen, aber nichts für große Hände

Die kompakte Casio FS10 liegt griffig in der Hand, nur für große Hände ist sie zu klein geraten. Von der "Slow"-Taste abgesehen lässt sich die Kamera problemlos mit einer Hand bedienen. Über die Zoomwippe ist das Objektiv mit einer Brennweite von 6,66 bis 19,98 Millimetern angenehm zügig und genau zu steuern. Die Brennweite entspricht umgerechnet auf das Kleinbildformat 38,1 bis 114,3 Millimetern.

Der Wechsel zwischen Videos in normaler oder Zeitlupen-Geschwindigkeit erfolgt über einen kleinen Schalter an der rechten Kante der Kamerarückseite. Die Aufnahme der bewegten Bilder startet nach einem Druck auf den rot bepunkteten Knopf.

Casio EX-FS10 im Test

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Casio EX-FS10 - Kompakte Kamera nimmt Videos in Zeitlupe auf.
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Kompakte Kamera nimmt Videos in Zeitlupe auf.

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Casio EX-FS10 - 2,5 Zoll ist der Bildschirm auf der Rückseite der Kamera groß.
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2,5 Zoll ist der Bildschirm auf der Rückseite der Kamera groß.

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Casio EX-FS10 - Bedienung auf der Oberseite: "Slow"-Taste, Ein-/Aus-Schalter, Serienbildfunktion (leicht nach hinten abgeschrägt) sowie der von der Zoomwippe umschlossene Auslöser.
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Bedienung auf der Oberseite: "Slow"-Taste, Ein-/Aus-Schalter, Serienbildfunktion (leicht nach hinten abgeschrägt) sowie der von der Zoomwippe umschlossene Auslöser.

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Casio EX-FS10 - USB- und AV-Ausgang
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USB- und AV-Ausgang

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Casio EX-FS10 - Strom liefert ein Lithium-Ionen-Akku. Die Bilder und Videos speichert eine SD(HC)-Karte.
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Strom liefert ein Lithium-Ionen-Akku. Die Bilder und Videos speichert eine SD(HC)-Karte.


Den Weg zu einigen der Einstellungsmöglichkeiten im übersichtlichen Menü könnte Casio noch verkürzen. Das Vier-Wege-Auswahl-Kreis ist links und rechts noch frei. Hier fehlt im Gegensatz zu vergleichbaren Kameras zum Beispiel die Auswahl des Makro-Modus oder des Selbstauslösers. Der An- und Ausschalter ist sehr klein geraten. Das verhindert zwar, dass er aus Versehen betätigt wird. Andererseits fällt es schwer ihn zu treffen, wenn der Benutzer die Kamera ein- oder ausschalten will.

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Guter automatischer Weißabgleich

Die Casio FS10 verfügt über einen sehr guten automatischen Weißabgleich. Ihre Aufnahmen unter Neonlicht weisen - anders die vieler anderer Digitalkameras - keinen Gelbstich auf. Die Farben dürften dagegen gerne etwas mehr leuchten und die Details könnten ausgeprägter sein. Erstes Bildrauschen macht sich ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 bemerkbar. Insgesamt betrachtet ist die Bildqualität der FS10 aber brauchbar - dies gilt auch für die Videos.

Fazit

Die Highspeed-Funktionen der Casio EX-FS10 sind eine unterhaltsame Dreingabe zu einer ansonsten durchschnittlichen Kompaktkamera. Für diese Zusatzfunktion hält Casio bei seinen Kunden die Hand auf. Der aktuellen Straßenpreis der Kamera liegt bei rund 290 Euro. Zahlreiche in Bildqualität und Bedienung vergleichbare Digitalkameras erhält man schon für einen deutlich günstigeren Preis - dann allerdings ohne Zeitlupe.

Wer tiefer in die Tasche greift, erhält mit bei Casios Bridgekamera EX-F1 trotz eines kleineren Bildsensors Zeitlupenaufnahmen in einer höheren Auflösung als bei der EX-FS10.

Testbilder

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Vollautomatik: ISO 400, 1/40 Sekunde, f3.9, Blitz ein (Achtung: Originalbild 0,8 Megabyte groß)

iso100 225 1246876239

Zimmerbeleuchtung: ISO 100, 1/10 Sekunde, f3.9, ohne Blitz (Achtung: Originalbild 0,8 Megabyte groß)

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