Zeitungsbericht: Amazon und Mobilfunkprovider können sich nicht einigen
E-Book-Lesegerät: Kein Kindle in Deutschland
Das E-Book-Lesegerät Kindle des Internet-Versandhändlers Amazon wird auf absehbare Zeit nicht in Deutschland erhältlich sein. Das meldet die Zeitung Wirtschaftswoche unter Berufung auf Quellen innerhalb des Konzerns. Ihnen zufolge konnte sich Amazon mit keinem deutschen Mobilfunkprovider über eine Kooperation einigen. Die wäre aber nötig, da der Kindle über das Mobilfunknetz auf Amazons digitalen Buchladen zugreift.
Amazon nannte bisher zwar keinen Starttermin für den Verkauf des Kindle in Deutschland, aber Branchen-Insider hatten eine Veröffentlichung hierzulande noch in der ersten Jahreshälfte 2009 erwartet. Doch die Wirtschaftswoche meldete am Samstag, das Amazon-Chef Jeff Bezos sich nicht mit Netzbetreibern wie T-Mobile oder Vodafone über eine Kooperation einigen konnte. Die Zeitung gibt einen namenlosen Amazon-Manager mit den Worten wieder, dass die Preisvorstellungen der Mobilfunker überzogen seien. Damit überlässt der US-Konzern das Geschäft mit den digitalen Büchern hierzulande vorerst anderen Unternehmen aus Japan, Frankreich und Deutschland.
Lesegeräte von Sony und Bookeen bereits erhältlich
Während in den USA mit dem Kindle DX bereits die dritte Version des Lesegeräts von Amazon erhältlich ist, haben deutsche Verbraucher derzeit nur die Wahl zwischen dem PRS-505 von Sony sowie dem CyBook Gen 3 von Bookeen. Das Gerät von Sony bietet der Großhändler Libri in Zusammenarbeit mit der Buchladenkette Thalia an. Das Lesegerät von Bookeen ist beim Weltbild-Verlag erhältlich. Beide müssen zum Aufspielen neuer Bücher per Kabel an einen Computer angeschlossen werden.
Der neueste Kindle DX ist deutlich größer als die bisher von Amazon verfügbaren Lesegeräte für elektronische Medien.
Testbericht: Amazon Kindle
Amazon bietet seinen neuen Kindle für 99 Euro an, erstmals besitzt dieser ein deutsches Menü. Was der Nutzer noch alles von dem E-Book-Reader erwarten darf, zeigt der netzwelt-Test. ~ Lisa Bruness
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Das Internetkaufhaus Amazon verbessert sein Lesegerät für Bücher und Zeitungen in elektronischer Form. Der 290 Gramm schwere E-Book-Reader Kindle 2 bietet 1.500 Büchern Platz und kommt mit einer Akkuladung bis zu zwei Wochen aus.
Amazon hat überraschend positive Quartalszahlen veröffentlicht. Ein Großteil des Erfolgs geht auf den Verkaufsschlager Kindle zurück. Der Trend soll weiter anhalten.
Amazon überholt seinen großen E-Reader Kindle DX und bietet ihn billiger an. Zuvor hatte das Unternehmen bereits den Preis für das kleinere Modell gesenkt.
Das Online-Kaufhaus Amazon feiert die digitale Revolution: Durch den Preisnachlass des Kindle verkaufte das Unternehmen gleich dreimal so viele E-Book Reader als bisher. Außerdem sollen die E-Book-Verkäufe der E-Books laut Amazon erstmals deutlich über den Verkäufen normaler Bücher liegen.
Das Amazon E-Book-Lesegerät Kindle ist in der Basisvariante beim Online-Buchhändler ausverkauft. Kunden können das Gerät lediglich noch gebraucht kaufen oder zur teureren DX-Variante greifen. Insiderberichten zufolge soll bereits in wenigen Tagen eine neue Version des Kindles erscheinen.
Das Online-Kaufhaus Amazon bietet seit kurzem erstmals Spiele von Drittanbietern für den eigenen E-Book Reader Kindle an. Die beiden kostenlosen Programme lassen sich derzeit nur in den USA herunterladen und können nur auf den aktuellen Kindle-Versionen eingesetzt werden.
Der deutsche Kindle-Shop wurde heute gestartet. Mehr als 25.000 deutschsprachige Titel sind ab sofort bei Amazon.de verfügbar. Außerdem kann der Kindle jetzt direkt über die deutsche Amazon-Seite gekauft werden.





