Microsoft lockt Käufer mit deutlich vergünstigten Preisen

Windows 7: Vorverkauf ab heute mit hohen Rabatten (Update)

Windows 7: Vorverkauf ab heute mit hohen Rabatten (Update) Windows 7 ist in Deutschland ab heute bestellbar. Wie Microsoft bekannt gegeben hat, erhalten deutsche Kunden zwei Möglichkeiten, um an den Vista-Nachfolger zu kommen. Wer von jetzt an einen Computer einer der Windows-Vista-Editionen "Home Premium", "Business" oder "Ultimate" kauft, erhält das Upgrade auf Windows 7 zum Verkaufsstart gegen eine Bearbeitungsgebühr, die je nach PC-Hersteller unterschiedlich sein kann. Das Update vom 16. Juli finden Sie am Ende des Artikels.

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Zudem bietet Microsoft ab dem 15. Juli im Rahmen eines Vorverkaufsangebots "Windows 7 Home Premium E" für 50 Euro an. Das Betriebssystem ist offiziell ab dem 22. Oktober erhältlich. Bis zum 31. Dezember sollen Käufer der Vollversion von Windows 7 zu reduzierten Preisen kaufen können.

Die Edition "Home Premium" kostet zum Verkaufsstart 120 Euro, die "Profession"-Edition 285 Euro. Für 300 Euro ist die "Ultimate"-Edition erhältlich. Anfang des Jahres 2010 sollen die Preise erhöht werden, so Microsoft. Wie viel die Editionen dann kosten werden, teilte das Unternehmen nicht mit. Auch genaue Angaben zum Funktionsumfang der verschiedenen Versionen sind noch nicht bekannt.

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Die für Netbooks vorgesehene Edition "Windows 7 Starter" sowie die Unternehmens-Version "Enteprise" werden nicht über den Endhandel verfügbar sein. Die genauen Verkaufsbedingungen dazu will Microsoft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

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Trotz Rabatte teurer als Apple, kein Internet Explorer

Microsoft verkauft sein nächstes Betriebssystem trotz starker Preissenkungen zu deutlich höheren Preisen als der Konkurrent Apple. Für das Upgrade von "Mac OS X Leopard" auf die nächste Version "Snow Leopard" verlangt Apple dauerhaft nur 29 Euro. Die Vollversion wird unverändert 129 Euro kosten.

Wegen kartellrechtlicher Vorwürfe der EU-Kommission will Microsoft das Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne integrierten Internet Explorer verkaufen. Darauf weist auch das "E" in den Editions-Namen hin. Das Unternehmen hat angekündigt, den Browser auf einer separaten CD oder als Download anzubieten.

Update vom 16. Juli: Windows 7 in wenigen Minuten ausverkauft

Am gestrigen Mittwoch um neun Uhr startete wie angekündigt der Vorverkauf von "Windows 7 Home Premium E" zum vergünstigten Preis von 50 Euro in ausgewählten Online-Shops. Der Ansturm auf das Produkt war so hoch, dass die meisten Internetgeschäfte bereits nach wenigen Minuten den Ausverkauf meldeten. So war das neue Betriebssystem bei Amazon bereits nach sieben Minuten nicht mehr verfügbar. Zudem kamen einige Händler mit dem hohen Besucheraufkommen auf ihren Seiten nicht zurecht.

Microsoft hatte anscheinend nicht mit einer so hohen Nachfrage gerechnet. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet, bot der Konzern die Software in nur zehn Online-Shops an. Laut Angaben der Anbieter wurden in Deutschland nur 1.500 Lizenzen je Shop angeboten. Den Anbietern Cyberport und Conrad standen sogar nur 500 Exemplare zur Verfügung. Am 22. Oktober kommt Windows 7 offiziell in den Handel und kostet in der "Home Premium"-Version 120 Euro.

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