Wer sich jetzt ein "S" kaufen sollte und wer besser noch wartet

Der schnellere Zwilling: Apple iPhone 3G S im Test

Auch gute Testberichte können mit einem abgedroschenen Fazit beginnen: "Apple hat mit dem iPhone 3G S das Rad nicht neu erfunden, es aber deutlich runder gemacht." Der Satz "Evolution statt Revolution" könnte sogar als Überschrift durchgehen. Denn das neue Apple iPhone 3G S gleicht dem Vorgänger iPhone 3G wie ein Ei dem anderen, ist unter der Hülle aber ordentlich aufpoliert worden. Die äußeren Unterschiede beschränken sich auf den verspiegelten Produktschriftzug auf der Rückseite des 3G S sowie eine verbesserte Beschaffenheit der Displayoberfläche. Fingerabdrücke lassen sich von dort nun besser abwischen.

iPhone 3G S: Zu dem neuen Apple iPhone 3G S braucht man nicht viel zu sagen, außer das es bis zu 50 Prozent schneller als sein Vorgänger ist. Zum Video: iPhone 3G S

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Legales Doping: Das iPhone im Geschwindigkeitsrausch
  2. 2Digitalkamera: Trotz Megapixelpolitur kein Digicam-Ersatz
  3. 3Kompass-Funktionen: Immer gen Norden mit dem iPhone
  4. 4Sprachsteuerung: Lost In Translation
  5. 5Der eigentliche Star: iPhone OS 3.0
  6. 6Wechselgedanken und Ablösesummen: Vom iPhone 3G zum iPhone 3G S
  7. 7Fazit
Werbung

Wozu auch das Rad neu erfinden? Das iPhone hat bereits einen Siegeszug hinter sich, der die meisten anderen Smartphone-Hersteller neidisch in Richtung Apple-Zentrale in Cupertino blicken lässt. Diesen Trend setzt das neue Modell eindrucksvoll fort. Bereits in den ersten drei Tagen verkaufte sich das 3G S nach Angaben von Apple weltweit über eine Millionen Mal, Tendenz steigend. An der Optik kann es nicht liegen, denn diese blieb entgegen vieler Erwartungen unverändert. Es sind die Innereien des neuen iPhones die für Strahlkraft sorgen. Und ein kleiner Buchstabe - das "S" steht für "Speed", sprich für Geschwindigkeit.

Legales Doping: Das iPhone im Geschwindigkeitsrausch

Für den deutlich spürbaren Geschwindigkeitsschub sorgt ein neuer Prozessor im iPhone 3G S. Dieser öffnet laut Apple Anwendungen im Schnitt bis zu zwei Mal schneller. Im Alltag macht sich dies bemerkbar, etwa wenn man den Kalender öffnet. Besonders eindrucksvoll lässt der von Apple nicht näher spezifizierte Prozessor die Muskeln beim Laden von grafikintensiven Anwendungen spielen. Das Spiel "Peggles" etwa lädt auf dem neuen Modell in der Tat fast doppelt so schnell.

Im Alltag, beim Blättern durch lange Listen und Umschalten zwischen den verschiedenen Bildschirmen, reagiert das überarbeitete iPhone ebenfalls flotter. Das iPhone 3G ist keinesfalls träge, die wenigsten Nutzer klagten bislang über Geschwindigkeitsprobleme. Aber wer einmal beide Modelle im direkten Vergleich nebeneinander gesehen hat, trennt sich nur ungern vom durch die Bank weg schnelleren iPhone 3G S. Wie ein Turnschuh, der einfach besser sitzt und mit dem schnellere Rundenzeiten möglich sind als mit dem ausgelatschten alten Modell.

Apple iPhone 3G S Details

Bild 1 von 7
Apple iPhone 3G S - Der schnellere Zwilling: Viel neues gibt es bei der Hardware nicht zu vermelden. Ein schnellerer Prozessor, eine verbesserte Kamera und ein "echter" Kompass sind die Highlights bei der Neuauflage des iPhones.
Bild vergrößern

Der schnellere Zwilling: Viel neues gibt es bei der Hardware nicht zu vermelden. Ein schnellerer Prozessor, eine verbesserte Kamera und ein "echter" Kompass sind die Highlights bei der Neuauflage des iPhones.

Bild 2 von 7
Apple iPhone 3G S - Innerhalb des Programmes "Karten" richtet sich die Ansicht dank des integrierten iPhone-Kompasses nun automatisch aus.
Bild vergrößern

Innerhalb des Programmes "Karten" richtet sich die Ansicht dank des integrierten iPhone-Kompasses nun automatisch aus.

Bild 3 von 7
Apple iPhone 3G S - Das iPhone nimmt jetzt wie der iPod Shuffle Sprachbefehle entgegen. Im Test funktionierte dies mit einer verbesserungswürdigen Treffsicherheit von unter 50 Prozent.
Bild vergrößern

Das iPhone nimmt jetzt wie der iPod Shuffle Sprachbefehle entgegen. Im Test funktionierte dies mit einer verbesserungswürdigen Treffsicherheit von unter 50 Prozent.

Bild 4 von 7
a - Immer wieder gut: Die Coverflow genannte Darstellung der gespeicherten Medien-Inhalte.
Bild vergrößern

Immer wieder gut: Die Coverflow genannte Darstellung der gespeicherten Medien-Inhalte.

Bild 5 von 7
Apple iPhone 3G S - Das iPhone 3G S surft mit HSDPA-Geschwindigkeit fast doppelt so schnell im Netz wie der Vorgänger. Vorausgesetzt das Netz ist in Ihrer Stadt entsprechend ausgebaut.
Bild vergrößern

Das iPhone 3G S surft mit HSDPA-Geschwindigkeit fast doppelt so schnell im Netz wie der Vorgänger. Vorausgesetzt das Netz ist in Ihrer Stadt entsprechend ausgebaut.

Bild 6 von 7
Apple iPhone 3G S - Eine Errungenschaft des neuen Betriebssystems iPhone OS 3.0 ist die Queransicht der virtuellen Tastatur.
Bild vergrößern

Eine Errungenschaft des neuen Betriebssystems iPhone OS 3.0 ist die Queransicht der virtuellen Tastatur.

Bild 7 von 7
Apple iPhone 3G S - Das iPhone 3G S ist mit einem 16 oder 32 Gigabyte großen Speicher in Schwarz oder Weiß erhältlich.
Bild vergrößern

Das iPhone 3G S ist mit einem 16 oder 32 Gigabyte großen Speicher in Schwarz oder Weiß erhältlich.


Auch das Surfen im Internet geht deutlich schneller von der Hand. Statt mit UMTS-Geschwindigkeit von maximal 3,6 Megabit in der Sekunde surfen Besitzer des iPhone 3G S dank HSDPA mit bis zu 7,2 Megabit in der Sekunde auf Webseiten. Dies funktioniert im T-Mobile-Netz derzeit allerdings nur in Ballungsgebieten und Großstädten.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPhone 3GS. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPhone 3GS. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPhone.

Beiträgeinsgesamt 5 Beiträge

Ahh, der Hund in dem Video ist ja cool... Für den tausche ich mein 3GS! :)

Na das würde ich zu gern mal sehen, wie du einen Redakteur mit einer virtuellen Tastatur schlägst. Da nimmst du dir doch ein wenig zu viel vor ;) grüße

Wer seit fast 2 Jahren jeden Tag auf der virtuellen tippt, dem machste nix vor.

Hast du mal einen direkten Vergleich gewagt? Jede Wette das ich mit einer echten Tastatur schneller tippe als du mit einer virtuellen ;-) Viele Grüße

Ich kann nicht sehen warum jemand, der von unterwegs viele E-Mails verschickt pauschal besser mit einer Hardware-Tastatur zurechtkommt. Das kann man in meinen Augen nicht als Fakt darstellen.

Kommentieren