PDF-Import: Fünf Lösungen um PDFs zu bearbeiten

Some PDF to Word Converter

Der "Some PDF to Word Converter" ist kostenlos erhältlich. Die Benutzung des Windows-Programms ist denkbar einfach. Der Nutzer wählt eine PDF-Datei aus und gibt den Befehl zum Konvertieren. Daraufhin startet das Programm automatisch Microsofts-Texteditor WordPad, in dem die exportierte RTF-Datei angezeigt wird. Dort lässt sich der Text ganz normal bearbeiten. Im Test werden allerdings einige Bilder nicht angezeigt. Besser funktioniert es in OpenOffice.org Writer. Die Formatierungen bleiben hier größtenteils erhalten. An einigen Stellen, besonders bei Absätzen, muss man jedoch noch manuell nachbessern. In der Datei mit der Vektorgrafik bleibt nach der Konvertierung nur der Text übrig.

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VeryPDF: PDF to Word

Die Shareware "VeryPDF: PDF to Word" kostet 40 US-Dollar. Die ersten 100 Konvertierungen sind jedoch kostenlos möglich. Dieses Programm liefert etwas bessere Ergebnisse als "Some PDF to Word Converter". Statt in RTF speichert VeryPDF nämlich im Word-Format (.doc), wodurch die Formatierungen vollständig erhalten bleiben. Im Test sieht das Layout genauso aus wie im Original. Allerdings sind die Bilder nicht mehr editierbar, sondern fest in der Seite verankert. Die Vektorgrafik kann leider auch "VeryPDF: PDF to Word" nicht retten.

Sun PDF Import Extension für OpenOffice.org

Das kostenlose Plugin von Sun bringt dem Präsentationseditor Impress und dem Zeichenprogramm Draw von OpenOffice.org den PDF-Import bei. Für die Textverarbeitung Writer gibt es diese Funktion bisher nicht. Die Import-Funktion erstellt, wie oben beschrieben, keinen Fließtext, sondern einzelne Textfelder und Bildobjekte. Die importierten Dokumente bleiben dadurch sehr gut erhalten. Bilder können skaliert und einzelne Textfelder noch bearbeitet werden. Draw zeigt sogar die Vektorgrafik an und bietet auch hier die Möglichkeit, sie zu bearbeiten. Allerdings stimmen einige Farben der Vektorgrafik nicht mit dem Original überein. Hier muss der Benutzer einige Korrekturen vornehmen, wenn es auf Farbtreue ankommt.

Foxit PDF Editor

Nicht ganz billig ist der Foxit PDF Editor mit einem Preis von 100 Euro. Die Testversion enthält den vollen Funktionsumfang der Vollversion. Allerdings werden den exportierten Dateien in der Testversion ein auffälliges Wasserzeichen hinzugefügt. Das Programm speichert die bearbeiteten Bilder wieder als PDF-Dokument. Andere Dateiformate stehen nicht zur Verfügung. Foxit PDF Editor arbeitet auf die gleiche Weise wie Suns PDF-Import für OpenOffice.org. Für das Geld bekommt der Benutzer der Windows-Software allerdings eine noch höhere Qualität.

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