Supercomputer in Hamburg

Internationale Konferenz: High Performance Computing

Trotz der CeBIT-Misere entwickelt sich Deutschland immer mehr zum Treffpunkt der Hightech-Elite. So soll Microsofts nächste TechEd Europe im November in Berlin stattfinden. Schon heute beginnt die Internationale Supercomputing-Konferenz (ISC) in Hamburg. Sie dauert noch bis zum Freitag. Erwartet werden 1.500 Teilnehmer aus über 45 Ländern. In so genannten Hot Seat Sessions haben Aussteller die Gelegenheit, ihre Strategie in jeweils zehnminütigen Kurzvorträgen zu präsentieren. Zu solchen Sessions angemeldet haben sich bereits Branchengrößen wie Fujitsu, HP, AMD, Intel, IBM, NEC und der legendäre Pionier des Supercomputers Cray.

?
?


Schwerpunktthemen des diesjährigen Konferenzprogramms sind Themen wie Cloud Computing, die Klima- und Umweltforschung sowie der Bereich Aeronautics. Zu den Sponsoren gehören IT-Größen wie Intel, IBM, HP, Microsoft und Sun. Zu den Ausstellern gehört auch Dell. Der Hardware-Hersteller aus Texas will eine spezielle Variante des Servers PowerEdge R410 präsentieren, die auf die Anforderungen von High Performance Computing ausgelegt ist.

Cray 1: Legendärer Supercomputer

Werbung

Die Mutter aller Supercomputer wurde 1976 im Los Alamos National Laboratory installiert. Die Leistung war damals Weltrekord: 160 Million Floating-Point Operationen pro Sekunde (160 Megaflop) und acht Megabyte Hauptspeicher.

Der schnellste Supercomputer heute ist IBMs Roadrunner, der 1.105 Petaflops pro Sekunde (Billionen Floating-Point Operations pro Sekunde) erreicht und ebenfalls in Los Alamos steht. An dritter Stelle steht bereits ein Computersystem aus Deutschland: IBMs BlueGene/P (Jugene) im Forschungszentrum Juelich. Der Rechner schafft 825,5 Teraflops pro Sekunde.

Links zum Thema