iTunes-Alternative Songbird erscheint in der Version 1.2
Songbird: Synchronisation mit dem iPhone ermöglicht
Die kostenlose iTunes-Alternative Songbird wurde in der Version 1.2 für Windows, Mac OSX und Linux veröffentlicht. Das Update konzentriert sich auf die Verbesserung der Musikbibliothek und bietet volle Integration mit iTunes. Damit ist auch die Synchronisierung mit dem iPhone möglich.
Songbird basiert auf dem quelloffenen Video-Player VLC (Video Lan Client), GStreamer und XUL, eine Technologie der Mozilla Foundation, die unter anderem im Firefox Browser oder dem E-Mail-Programm Thunderbird eingesetzt wird. Das Ziel der Entwickler ist es, ein quelloffenes, sehr stark anpassbares Programm zu schaffen, das mit Standardanwendungen wie iTunes in Konkurrenz tritt.
Integration von iTunes
Mit der neuen Version integriert Songbird den Musikplayer iTunes im vollen Umfang. Wenn der Nutzer seine neuen Songs über den iTunes Music Store kauft, hat er nun die Möglichkeit, automatisch ausgewählte Songs und Wiedergabelisten des Players zu Songbird zu übertragen. Dies funktioniert in beide Richtungen, es ist also auch möglich, Musikdaten von Songbird zu iTunes zu übertragen.
Songbird bot schon immer die Möglichkeit, die eigene Musikbibliothek mit dem iPod zu synchronisieren. Da Apple die Übertragung zum iPhone und iPod Touch verschlüsselt hat, um die Musikdaten im eigenen System zu belassen, war die Synchronisation mit den beiden Geräten mit Songbird nicht möglich.
Mit der Möglichkeit, Songs zwischen iTunes und Songbird auszutauschen, schaffen die Entwickler eine Übergangslösung, auch mit dem iPhone und iPod Touch umzugehen. Dazu müssen aber beide Player installiert und geöffnet sein.
Songbird 1.2 ordnet außerdem Dateien, die sich in der Musikbibliothek befinden, automatisch und fasst sie an einem Platz zusammen. Der Nutzer kann die Verzeichnisstruktur und Dateinamen durch die Metadaten der einzelnen Songs individuell anpassen.
Equalizer für Songbird
Ein Zehn-Band-Equalizer hilft in der neuen Version dabei, den abgespielten Musikdateien einen schöneren Klang zu geben, sie an die Raumakustik anzupassen oder auf den persönlichen Geschmack des Nutzers zuzuschneiden. Zudem unterstützt Songbird nun das Internetradio Last.fm. Hier lassen sich einzelne Stationen auswählen, Playlisten von Freunden und Bekannten erkunden oder eine an die eigene Hörgewohnheit angepasste Playliste zusammenstellen.
Außerdem arbeiteten die Songbird-Entwickler an einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Programms. So soll sich die Suche nach Musikstücken und das gleichzeitige Löschen einer großen Menge von Dateien wesentlich verschnellert haben. Die laufenden Prozesse der Anwendung wurden dabei um 50 Prozent gesenkt.
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Das Entwicklerteam von Songbird arbeitet bereits an weiteren Verbesserungen für die voraussichtlich im August erscheinende nächste Version. Diese soll die Stabilität und Leistung des Programms noch weiter steigern und legt besonderen Wert auf die Unterstützung weiterer Dateiformate und neuer Hardware.


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Hi, freut mich die Songbird Weiterentwicklung so mitzuverfolgen. Allerdings fehtl für mich noch ein riesen-feature: MP3s lassen sich einwandfrei von iTunes importiern. So auch AAC-Dateien, jedoch fehlt bei diesen...