Drucken in Farbe fast genauso günstig wie in Schwarz-Weiß

Zwei neue Gelsprinter von Ricoh: Drucken mit Gel statt Tinte

Zwei neue Gelsprinter von Ricoh: Drucken mit Gel statt Tinte Der Drucker- und Kopiererhersteller Ricoh erweitert sein Angebot um zwei weitere Drucker der Gelsprinter-Serie. Die Gelsprinter Aficio GX e3300N und Aficio GX e3350N drucken mit Gel statt Tinte und sollen besonders energiesparend und benutzerfreundlich sein. Dieses Druckverfahren ist im Vergleich zu Tinte nicht nur günstiger, sondern produziert auch in kürzerer Zeit Ausdrucke mit größerer Schärfe.

Die neuen Gelsprinter-Drucker bringen das zähflüssige Gel aus vier Farbtanks über einen mit 32,3 Millimetern sehr breiten Druckkopf aufs Papier. Dort trocknet das Gel sofort. Dadurch ist nicht nur ein schnellerer Druck möglich als mit Tinte. Diese kann noch verwischen oder verschmieren, wenn der Drucker die nächste Seite zu schnell ausgibt. Bilder und Texte weisen zudem weniger Unschärfen auf, da die Farbe nicht mehr in den Papierfasern verläuft.

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Laut Ricoh funktioniert der Druck mit Gel auf ganz normalem Papier. Eine spezielle Rezeptur sorge dafür, dass das Drucker-Gel auch in trockenen Umgebungen erst auf dem Papier geliert und nicht schon vorher fest wird. Die Ausdrucke seien zudem wasserfest und resistent gegen Sonnenlicht - Eigenschaften, die Tintendrucke nicht vorweisen können.

ricoh gelsprinter gx e3300n
Der Ricoh Gelsprinter GX e3300N druckt mit Gel statt Tinte.

Die technisch nahezu identischen Drucker von Ricoh erreichen eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 29 Seiten pro Minute - sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß. Den Geldbeutel schont der "ECOnomy-Color-Modus", der zwischen Bild- und Textelementen unterscheidet. Ist der Modus aktiv, reduziert der Drucker die Menge des verwendeten bunten Gels. Das schwarze Gel benutzt er dagegen normal weiter, damit die Schrift nicht zu blass wird. Farbdrucke in diesem Modus sind laut Ricoh nahezu so teuer, beziehungsweise günstig, wie Ausdrucke in Schwarz-Weiß.

Die maximale Auflösung der neuen Gelsprinter-Drucker von Ricoh liegt bei 3.600 x 1.200 Bildpunkten pro Zoll (dpi). Die Aufwärmzeit liegt dem Hersteller zufolge bei weniger als 35 Sekunden. Der Ausdruck der ersten Seite eines Auftrags soll in weniger als 6 Sekunden, beziehungsweise 7,5 Sekunden bei Farbseiten, abgeschlossen sein.

Papiervorrat für bis zu 350 Blatt

Das Papierfach fasst 250 Blatt. Die Kapazität lässt sich mit einem zweiten Fach auf 350 Blatt erhöhen. Nach 150 gedruckten Seiten muss das Ausgabefach entleert werden. Ricoh empfiehlt eine Höchstmenge von 10.000 Ausdrucken pro Monat. Zur Ausstattung der Drucker gehören eine USB- sowie eine Netzwerkschnittstelle. Die Gel-Patronen reichen je nach Farbe für 1.560 bis 1.920 Blatt Papier.

Die 14 Kilogramm schweren Drucker verbrauchen während des Drucks höchstens 36 Watt Storm. Im Energiesparmodus liegt die Leistungsaufnahme bei maximal 2,7 Watt. Die Anwender profitieren auch direkt von der Umweltfreundlichkeit der Geräte. Ihrem Hersteller zufolge geben sie weder Feinstaub noch Ozon ab.

Unterschied: Verständnis vom Druckerbefehlsprachen

Beide Geräte sollen laut Ricoh ab sofort erhältlich sein. Der Gelsprinter Aficio GX e3300N ist ein so genannter GDI-Drucker, der das Betriebssystem des angeschlossenen Computers anstelle eines eigenen Grafikchips nutzt, um ein Rasterbild zu erzeugen. Er soll etwa 240 Euro kosten und funktioniert nur mit dem Druckertreiber des Herstellers. Der Gelsprinter Aficio GX e3350N ist mit einem Preis von rund 300 Euro etwas teurer, versteht dafür Befehle in den Sprachen PCL5C und PCL6. Als Einsatzorte schlägt der Hersteller kleine Arbeitsgruppen sowie private Arbeitszimmer vor.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Hi Capa, Autsch! Dann kann man sich ja gleich einen Laserdrucker kaufen. Von Canon kriegt man da z.B. schon welche ab 169,90.-€ bei Alternate. Was Druckkosten angeht, so sind Laserdrucker...

Zitat: Hört sich ja vielversprechend an. Interessant wären natürlich auch die Preise für die Patronen gewesen. Gruß, Sebastian. Hallo Sebastian!

Hört sich ja vielversprechend an. Interessant wären natürlich auch die Preise für die Patronen gewesen. Gruß, Sebastian.

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