Mit gestohlenen Kreditkartendaten MP3s bei iTunes und Amazon eingekauft

Verkehrte Netzwelt: Nur Betrüger kaufen online eigene Songs

Verkehrte Netzwelt: Nur Betrüger kaufen online eigene Songs Zwei Fliegen mit einer Klappe schlug eine Bande von Kreditkartenbetrügern. Mit den gestohlenen Daten kauften sie ihre eigenen Songs im iTunes Store und dem MP3-Angebot von Amazon. Dadurch stiegen ihre musikalischen Werke nicht nur in den Verkaufscharts nach oben und befriedigten ihr Ego, sondern sie kassierten auch noch einen Anteil von 300.000 Dollar an den Verkaufserlösen.

Die Masche ist nicht ganz neu. Auch um das eine oder andere Pop-Sternchen aus Deutschland rankten schon einmal Gerüchte, dass der Manager mit Hamsterkäufen der Chart-Platzierung nachhalf. Neu ist, dass die am Mittwoch in Großbritannien festgenommenen sieben Männer und drei Frauen nicht nur die Online-Verkaufszahlen in die Höhe trieben, sondern mit geklauten Daten von 1.500 Kreditkarten einkaufen gingen. Sie gaben 750.000 Dollar aus und erhielten als Künstler einen Anteil von 300.000 Dollar. Umgerechnet erhielten sie rund 215.000 Euro für knapp 540.000 aufgewendete Euro, also ein Anteil von etwa 40 Prozent.

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Angeblich stellten sie über einen Dienstleister 19 Songs im iTunes-Store von Apple und im MP3-Angebot von Amazon ein. Scotland Yard und das FBI, die beide gegen die Gruppe ermitteln, vermuten, dass der DJ unter den zehn Beschuldigten die Songs erstellt hat. Die Verkehrte Netzwelt konnte leider nicht den Namen des Künstlers in Erfahrung bringen - hätte aber gerne einmal in seine Werke reingehört.

Den Shops fielen dreizehn identische Käufe pro Kreditkarte nicht auf

Bei Apple und Amazon scheinen die betroffenen Lieder nicht unter Verdacht geraten zu sein. Dabei luden die Betrüger jeden Song im Schnitt fast 40.000 Mal herunter. Mit jeder der gestohlenen Kreditkarten kauften sie jeden Titel jeweils dreizehn Mal in den zwei Shops. Das ist nicht nur auffällig, sondern auch eine richtige Fleißarbeit seitens der Betrüger. Die wird jetzt nicht mehr mit ihrem Anteil von jeweils 21.500 Euro von der Beute entlohnt.

Die Verkehrte Netzwelt hofft, dass das Geschäftsmodell der musikalischen Kreditkartenbetrüger keine Nachahmer findet - vor allem nicht im Finanzsektor. Sie hat zwar nichts gegen ein Ende der weltweiten Finanzkrise, aber Fonds-Manager und Bankangestellte, die ihre Beute aus Raubüberfällen in die eigenen Produkte investieren, sind ja auch nicht die richtige Lösung.

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Na sauber gewaschen wäre das geld in diesem fall ja auch schon gewesen. und das den stors nicht's aufgefallen ist, ist auch klar.wer fragt schon danach wenn geld reinkommt? wenn ihnen 13mal geld abgebucht...

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