Günstiger Ultra Mobile PC im Herbst

Dreimal Archos: Neuer UMPC, Notebook und ein Netbook

Der französische Hersteller Archos ist vor allem durch seine MP3- und Videoplayer hierzulande bekannt. Archos erweitert sein Produktportfolio nun um einen Ultra Mobile PC (UMPC) und ein Subnotebook. Auch bei den Netbooks gibt es mit dem Archos 10s Zuwachs.

Archos 9
Archos 9: Der UMPC soll zwischen 450 und 500 Euro kosten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Archos 9: Ein UMPC mit Potential
  2. 2Archos 13: Ein weiteres Subnotebook mit sparsamer CPU
  3. 3Archos 10s: Aus Aluminium und Magnesium

Archos 9: Ein UMPC mit Potential

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Trotz der vorhandenen Mobilität und überzeugenden Akkulaufzeiten fristet das UMPC-Segment seit Jahren ein Nischendasein. Durch die neuen günstigen und sparsamen Intel-Prozessoren könnte sich das ändern. Einen Anfang macht Archos mit dem Archos 9. Dieser ist mit einem Intel Atom Z515 mit 1,2 Gigahertz, einer 80 Gigabyte großen Festplatte und einem neun Zoll großem Touchscreen ausgestattet. Dieser hat eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln.

Des Weiteren ist WiFi 802.11b/g und Bluetooth vorhanden sowie zwei Antennen für den Empfang von digitalem terrestischem Fernsehen (DVB-T). Ein UMTS-Modul ist ebenfalls integriert. Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz. Der Archos 9 ist 1,6 Zentimeter dünn und wiegt lediglich 630 Gramm. Eine Tasche und eine Tastatur ist im Lieferumfang enthalten. Erscheinen wird der UMPC in Deutschland im Herbst zu einem Preis von 450 bis 500 Euro. Eine 12-Zoll-Version wird Anfang 2010 folgen.

Archos 13: Ein weiteres Subnotebook mit sparsamer CPU

Archos folgt zudem dem Trend der leichten und ultradünnen Subnotebooks. Das Archos 13 ist mit dem neuen sparsamen Intel Celeron 723 der ULV-Serie mit 1,2 Gigahertz und einer 160-Gigabyte-Festplatte ausgestattet. Der Bildschirm misst eine Diagonale von 13,3 Zoll. Der Archos 13 besitzt einen 10-Zellen-Akku und wiegt dabei nur 1,6 Kilogramm, bei einer Höhe von nur 2,74 Zentimetern. Das Subnotebook verfügt über WLAN mit N-Standard und einen HDMI-Ausgang. Erhältlich ist es ab September 2009. Ein Preis ist nicht bekannt.

Archos 13
Archos 13: Der verbaute Intel Celeron 723 ist zwar sparsam, aber auch relativ langsam.

Archos 10s: Aus Aluminium und Magnesium

Auch ein neues Netbook hat Archos am Start. Das Archos 10s besitzt einen 10,2 Zoll großen Bildschirm. Das silberne Gehäuse besteht wie auch beim HP Mini 10 aus Magnesium und Aluminium. Unter der Haube setzt sich allerdings die Netbooktradition fort: Ein Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz, ein Intel GMA950 Grafikchipsatz und ein Gigabyte RAM. Die Festplatte ist mit 80 Gigabyte nur halb so groß wie in den meisten Konkurrenz-Modellen.

Archos 10s
Archos 10s: Bereits Ende Juli erscheint das Netbook am deutschen Markt.

Anstelle eines VGA-Anschlusses ist ein HDMI-Ausgang vorhanden. Des Weiteren sind drei USB-Ports, ein LAN-Anschluss sowie WLAN und ein Kartenleser integriert. Beim Betriebssystem setzt Archos mit Windows XP auf Altbewährtes. Die geringe Bauhöhe von 2,18 Zentimetern und das Gewicht von nur einem Kilogramm inklusive Drei-Zellen-Akku machen das Netbook sehr handlich. Das Archos 10s kommt Ende Juli 2009 auf den Markt - wahlweise mit einem Drei- oder Sechs-Zellen-Akku. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

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