Acer Timeline im Test: Flach, günstig und mobil

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur des Acer Timeline steht einem ausgewachsenem Notebook in Sachen Tastengröße nicht nach. Es schreibt sich sehr angenehm, jedoch vermittelt die glatte Oberfläche ein minderwertiges Qualtitätsgefühl. Die oberhalb des Tastenfeldes angebrachten Sensortasten reagieren eher auf gut Glück als auf gezieltes Drücken.

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Das Touchpad ist nur durch eine kleine Kante von der Handballenauflage getrennt und ist Multitouch fähig. Der Druckpunkt der durchgehenden Touchpadtaste ist knackig und für unseren Geschmack etwas zu hart. Zudem ist der optimale Druckpunkt aufgrund einer Wölbung stark verkleinert. Praktisch: Auf Wunsch kann das Touchpad mithilfe einer separaten Taste deaktiviert werden.

Akkulaufzeit und Lautstärke

Die Akkulaufzeit des Acer Timeline ist hervorragend. Gute Akkulaufzeiten sind für Subnotebooks zwar keine Seltenheit, jedoch lassen sich die Hersteller das meist teuer bezahlen. Eine Akkuladung reicht im Office-Betrieb für einen siebenstündigen Flug von Frankfurt nach New York und das bei einer Displayhelligkeit von 75 Prozent. Filmliebhaber kommen mit über vier Stunden ebenfalls voll auf ihre Kosten.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
470 min.240 min.
Lautstärke
idleLast
37,6 db38,6 db

Eine große Leuchtdiode an der Front zeigt an, in welchem Betriebszustand sich der Akku befindet. Bei so viel Unabhängigkeit von einer Steckdose passt es nur zu gut, dass das Acer Timeline nur 1,675 Kilogramm wiegt und 29 Millimeter flach ist. Die Lautstärke des Subnotebooks im Office-Betrieb ist angenehm und kaum hörbar. Unter Last dreht der Lüfter zwar etwas schneller, ist dabei aber keineswegs störend.

Fazit: Eine kleine Revolution

Das Acer Timeline könnte zusammen mit den anderen flachen Subnotebooks der Konkurrenz für eine Revolution am Notebookmarkt sorgen. Bislang kosteten Subnotebooks meist vierstellige Geldbeträge und eine lange Akkulaufzeit lässt sich der Hersteller nochmals extra bezahlen. Unter diesen Gesichtspunkten ist das Acer Timeline eine kleine Revolution. Mit Akkulaufzeiten von knapp sieben Stunden und einem Verkaufspreis von 600 Euro eröffnet sich das Subnotebook einen vollkommen neuen Markt.

Acer Timeline im Test: Flach, günstig und mobil

Das Fehlen des optischen Laufwerks ist in Zeiten des Internets nicht von allzu großer Bedeutung. Ärgerlicher ist hingegen, dass einige wichtige Anschlüsse fehlen und selbst Bluetooth den teureren Varianten vorbehalten bleibt. Die Touchpadtaste hätte etwas größer sein und die Sensortasten genauer auf den Druck reagieren können.

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