Drei Eigenschaften, die zum Sieg führen
Acer Timeline im Test: Flach, günstig und mobil
Jedes Jahr ein neuer Notebooktrend. Während das Jahr 2008 von Netbooks dominiert wurde, sollen dieses Jahr günstige Subnotebooks das Rennen machen. Das Acer Timeline gehört zu dieser neuen Gattung von Notebooks, die sich durch hohe Akkulaufzeit, geringes Gewicht und einem sehr flachen Gehäuse auszeichnen. Um dies zu erreichen, verzichten die Hersteller meist auf ein optisches Laufwerk und verbauen sparsame, aber nicht besonders leistungsfähige Prozessoren.
Inhaltsverzeichnis
Technik
Diese kurze Beschreibung passt auch auf das Acer Timeline. Der Intel Core 2 Solo SU3500 zählt mit seinen 1,40 Gigahertz wahrlich nicht zu den schnellsten mobilen CPUs am Markt. Der Prozessortakt ist gar niedriger als jener des Intel Atom N280 (1,66 Gigahertz). Dennoch lässt der Intel Core 2 Solo SU3500 den Atom Prozessor um Längen hinter sich und die Leistung ist sowohl für Full-HD-Filme als auch HD-Flash-Filme ausreichend. Die Auslastung erreicht dabei oftmals mehr als 80 Prozent, weshalb von zusätzlichen Klicks und Programmstarts dringend abzuraten ist, da ansonsten das Bild kurzzeitig stocken kann. Die große Stärke des Prozessors liegt ohnehin im geringen Stromverbrauch.
| Cinebench | |||
|---|---|---|---|
| Cinebench R10 32bit (1 CPU) | Cinebench R10 32bit (x CPU) | ||
| Intel Atom N280 (1,66GHz) | 544 | 896 | |
| Intel Core 2 Solo SU3500 | 1421 | - | |
Das 13,3 Zoll große spiegelnde Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln erledigt seinen Job zufriedenstellend. Als Grafikchip ist ein Intel GMA X4500HD verbaut. Trotz des leichten Zugangs zum Arbeitsspeicher ist das Aufrüsten der vier Gigabyte DDR3 Ram hinfällig, denn es kommt ohnehin nur ein 32-Bit-Betriebssystem zum Einsatz - Windows Vista Home Premium. Die Festplatte ist mit 320 Gigabyte recht großzügig dimensioniert, weshalb sich auch hier eine Auswechslung kaum lohnt. Das fehlende optische Laufwerk ist in Zeiten von immer mehr Downloadinhalten zu verschmerzen.
| Festplattengeschwindigkeit (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 30,4 MB/sek. | 73,1 MB/sek. | 54,2 MB/sek. | 18,3 ms |
Wesentlich ärgerlicher ist das Fehlen einiger wichtiger Anschlüsse - wie eSata, DVI oder Firewire. Dementsprechend mager ist die Anschlussvielfalt: Drei USB-Ports, ein HDMI-, ein VGA- und ein Gigabit-LAN-Anschluss. Ein Expresscard-Slot für etwaige Erweiterungen fehlt. Auch bei den drahtlosen Verbindungen gibt sich das Subnotebook knausrig. WLAN mit N-Standard ist verbaut. Bluetooth bleibt jedoch den teureren Timeline-Modellen vorbehalten. Der obligatorische Kartenleser ist ebenfalls vorhanden.

Im letzten Jahr sorgten Netbooks für einen Boom. Während dieser immer größere Ausmaße annehmen tüfteln die Ingenieure am nächsten Trend - ultradünne Subnotebooks. Mit einer Höhe von 24 Millimetern tritt Acer in direkte Konkurrenz zu Apple, Dell und MSI, die ebenfalls ultraflache Notebooks anbieten.
Mobilität, Akkulaufzeit und Leistung lässt sich im Falle eines Notebooks nur schwer unter einen Hut bringen. Das Asus N20 ist sowohl mit einem leistungsfähigen Akku als auch einem schnellen Prozessor ausgestattet und soll genau diesen Spagat schaffen. Die Ausstattungsliste komplettiert der integrierte DVD-Brenner.
Die Grenze zwischen Netbook und Notebook verschwimmt zusehends. Acer bringt mit dem Timeline 1810T als erster Hersteller die Leistung eines Notebooks im Netbook-Gehäuse unter. Dabei setzt die Hardware-Schmiede auf dasselbe Gehäuse wie schon beim Acer Aspire One 751.
In den ersten Monaten des Jahres stellten zahlreiche Hersteller leichte Subnotebooks ohne Laufwerk, dafür mit besonders sparsamen Intel-Prozessoren vor. Der Hersteller MSI macht keine Ausnahme und schickt die drei neuen Modelle seiner X-Slim-Serie ins Rennen. Das Flaggschiff der Reihe ist das MSI X340 Pro, das netzwelt auf Herz und Nieren geprüft hat.
Packard Bell bringt ein neues, leichtes Subnotebook auf den Markt. Das Packard Bell Butterfly bietet einen stromsparenden Intel Prozessor, eine leistungsfähige Grafikkarte und massig Speicherplatz. Damit übertrumpft das Gerät zumindest auf dem Papier das Schwestermodell Acer Timeline.
Kurz vor dem Start von Windows 7 sind die ersten Bilder eines Convertible-Tablet-PCs von Acer erschienen. Der Aspire 1820P gehört zur Timeline-Serie und basiert auf der Hardware des Aspire 1810T. Die technischen Daten des Convertible-Tablet-PCs entsprechen vermutlich denen des Vorbildes, hinzu kommt ein drehbarer Multitouch-Bildschirm.
Das Subnotebook Acer Aspire 1810TZ gehört zur Timeline-Serie des Herstellers und zeichnet sich durch hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht aus. Der tragbare Rechner ist nicht größer als ein Netbook und kostet 500 Euro.




